Frage von Makaveli77, 48

Hallo ist es so richtig das eine BG vorlaufige entschadigung nur 20 prozent werden kann?

Antwort
von Tremor, 34

Ist der Versicherte  nur teilweise in seiner Erwerbsfähigkeit gemindert, so erhält er auch nur eine Teilrente. Dabei wird der Teil der Vollrente gezahlt, der dem Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit entspricht. Ein Anspruch auf Teilrente besteht ab einer MdE von mindestens 20 bzw. 30 (s.o.) Prozent.

Quelle: 

http://www.unfallrente.net/unfallrente-berufsgenossenschaft-bg.html

Kommentar von Makaveli77 ,

Hallo, erstmal danke fur den antwort. Also in meinen fall hat der gutachter gesagt 30 % Mde aber der BG hat gesagt ehr 25 % dann habe ich gesagt will ich auch eine psychisches gutachten. Erst hat BG gesagt ok dann vorlaufige entschadigung 25 % aber dann kommen noch die psychischen gutachten dazu dann wird endgultige entscheidung. Aber letzte woche hat mich angeruft das bei vorlaufige entschadigung nur 20 % geschrieben kann. Er meinte das war seine fehler das er 25 % gesagt hat, und gestern habe ich bekommen das vorlaufige entschadigung mit 20 %. Aber dann habe ich gelesen das wenn vorlaufige entschadigung mit 20 % anerkannt ist, dann ist zu befurchten das der rente abgelehnt wird.

Antwort
von Lokicorax, 21

Hoi.

Nein, es kann jeder MdE-Wert als vorläufiger Wert entschädigt werden.

§ 62  SGB VII Rente als vorläufige Entschädigung

(1) Während der ersten drei Jahre nach dem Versicherungsfall soll der Unfallversicherungsträger die Rente als vorläufige Entschädigung festsetzen, wenn der Umfang der Minderung der Erwerbsfähigkeit noch nicht abschließend festgestellt werden kann. Innerhalb dieses Zeitraums kann der Vomhundertsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit jederzeit ohne Rücksicht auf die Dauer der Veränderung neu festgestellt werden.

(2) Spätestens mit Ablauf von drei Jahren nach dem Versicherungsfall wird die vorläufige Entschädigung als Rente auf unbestimmte Zeit geleistet. Bei der erstmaligen Feststellung der Rente nach der vorläufigen Entschädigung kann der Vomhundertsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit abweichend von der vorläufigen Entschädigung festgestellt werden, auch wenn sich die Verhältnisse nicht geändert haben.

Ciao Loki

Kommentar von Makaveli77 ,

Hallo. Tja bei mir ist so das ich habe im arztlichen gutachten 30 % nur ich habe gesagt das ich eine psychiatrische gutachten will und dann BG sagte mir ok dann erst voralufige entschedigung. Der hat mir gesagt vorlaufige entschadigung kann nur 20 % werden und nach dem psychiatrischen gutachten zusammen gestelt. Nur verstehe ich nicht warum habe ich jetzt 20 % im vorlaufige entschedigung.

Kommentar von Lokicorax ,

Offenbar will die BG es vorsichtig angehen. Dir geht ja auch nichts verloren, denn du kannst eine andere Begutachtung verlangen. Wenn der Arzt sich so unsicher ist, würde ich immer eine zweite Meinung einholen. Außerdem kommt ja wohl das psychatrische Gutachten eh noch - dann wird es sicher eine neue Entscheidung geben. 

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