Frage von quaulkappe, 52

Hallo! In der 2. Nacht nachdem ich meine Haare gewaschen habe, beginnt meine Kopfhaut nachzufetten. Dies geht bei mir stets mit einem hartnäckigen Juckreiz ein?

Hallo! In der 2. Nacht nachdem ich meine Haare gewaschen habe, beginnt meine Kopfhaut nachzufetten. Dies geht bei mir stets mit einem hartnäckigen Juckreiz einher. Der Juckreiz entsteht dabei auf der Kopfhaut durch das Fett von der Kopfhaut. Es ist egal, welches Shampoo ich benutze (zur Zeit verwende ich ein biologisches ohne chemische Zutaten mit Aloe Vera auf Basis von Maisglucose-Tensiden.) Der Kreislauf bleibt jedenfalls der gleiche. 2 Nächte nach dem Waschen beginnt das Fetten und der große Juckreiz. Am nächsten Morgen ist der Juckreiz dann meistens verschwunden. Der tritt ist also nur während der "Einfettung" auf. Nun meine Frage: Warum führt Fett auf der Kopfhaut zu Juckreiz? Es ist keine Allergie auf irgendeinen Bestandteil im Shampoo, sondern definitiv einfach nur das Fett. Was macht das Fett mit der Haut, dass sie zum Jucken beginnt?

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Antwort
von Tasha, 21

Versuche mal, am Abend mit einer Borstenbürste intensiv (nicht mit starkem Druck, sondern lange) langsam zu bürsten, so dass das Fett von der Kopfhaut zu den Haarspitzen transportiert wird. Eventuell juckt es dann nicht mehr so stark?

Außerdem könnte es helfen, das Jucken ein paar Mal auszuhalten, bis Dein Waschrhythmus um einen Tag verlängert ist. Vielleicht juckt es dann erst einen Tag später, wenn Du sowieso Haare waschen würdest?

Kommentar von quaulkappe ,

Das Jucken ensteht ja erst in der Nacht während dem Fetten, Bürsten am Vorabend wird daher nix bringen... Ich mache schon immer längere Shampoo-Pausen... Zur Zeit 1 Woche. Es ändert nichts. Das Fetten & Jucken beginnt immer noch in der 2. Nacht nach dem Waschen....

Expertenantwort
von Head&Shoulders, Business, 8

Hallo quaulkappe,

ich werde gern versuchen dir deine Frage zu beantworten. :-)

Ich möchte dich zuerst gern über fettige Haare aufklären.Es ist so, dass unsere Kopfhaut in der Regel 2-3 Gramm Sebum, auch bekannt als Talg, produziert. Dieser schützt die Kopfhaut davor, auszutrocknen. Zu einer Überproduktion an Talg kommt es erst, wenn sich deine Kopfhaut nicht mehr in ihrem natürlichen Gleichgewicht befindet.

Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise Hormonumstellungen (z.B. die Pubertät), Stress, falsche Ernährung oder auch
falsche Haarpflege. Deine Kopfhaut muss also wieder in ihr Gleichgewicht
gebracht werden, damit das Problem gelöst werden kann.

Dagegen hilft in der Regel ein mildes und pH-hautneutrales, zinkhaltiges Shampoo. Zink beruhigt die Kopfhaut und hilft ihr wieder in ihr Gleichgewicht zu finden. Nutze immer nur einen kleinen Klecks, z.B. in der Größe einer Euromünze. Achte darauf, deine Haare stets mit reichlich lauwarmem Wasser auszuwaschen, damit keine Shampoo- oder Stylingreste zurückbleiben, da diese die Talgproduktion anregen können. Unsere Kopfhaut ist sehr sensibel und reagiert schnell auf äußere Faktoren, wie z.B. zu hohe Temperaturen. Deswegen solltest du deine Haare so oft es geht lufttrocknen lassen bzw. den Föhn maximal auf die mittlere Stufe stellen.

Da man sich bei schnell fettigen Haaren oft unwohl fühlt, möchte ich dir noch
Folgendes mit auf den Weg geben: Du kannst deine Haare auch täglich waschen. Wichtig dabei ist, dass du ein mildes, pH-hautneutrales Shampoo verwendest. Der Mythos, dass die Haare dann schneller nachfetten oder die Kopfhaut strapaziert wird, stimmt nicht (auch wenn sich dieser bis heute hartnäckig hält), denn die Kopfhaut produziert 2-3 Gramm Talg pro Tag – ganz unabhängig davon, ob du sie wäschst oder nicht.

Wenn du mal ein mildes, pH-hautneutrales Shampoo ausprobieren möchtest, empfehle ich dir das Head&Shoulders Citrus Fresh Shampoo. Es wurde speziell auf die Bedürfnisse einer schnell nachfettenden Kopfhaut abgestimmt und entfernt sanft aber gründlich alle Rückstände auf der Kopfhaut. Zudem hinterlässt es einen langanhaltenden Duft nach frischer Zitrone im Haar.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Mit einer zinkreichen Ernährung kannst du
ebenfalls viel Gutes für dich und deine Kopfhaut tun, dass reicht dann auch bis
in die Haarspitzen. Denn Zink stärkt sie auch von innen heraus: Zink findest du
vor allem in Hartkäse, Dosenfisch, Geflügel, Vollkornprodukten, Biofleisch und
Nüssen.

Viele Grüße

Katja vom Head&Shoulders Team

Kommentar von quaulkappe ,

Liebe Katja!

Ich finde es erbärmlich, wie sie hier unter dem Vorwand des Helfenwollens ihr Produkt anpreisen. Natürlich hat man kaum noch fettige Kopfhaut, wenn man seine Haare täglich wäscht, ganz egal mit welchem Shampoo. Dass ich genau das nicht machen will, hab ich schon eingangs in meinem Post festgehalten, da es zu trockener, rissiger, schuppiger Kopfhaut führt und die Talgproduktion noch mehr ankurbelt - ganz egal welches Shampoo man verwendet. Ein Teufelskreis.

Echt eine Frechheit, wie sie hier aus Profitinteresse Unwahrheiten verbreiten. Glücklicherweise bin ich manipulationsresistent und erfahren genug, um ihnen ihre in der Profitgier erfundenen Märchen nicht abzukaufen. Eins ist für mich jetzt jedenfalls klar: Ich werde NIE Produkte von Head&Shoulders kaufen. Hab es auch bisher nicht gemacht, aber jetzt hab ich einen triftigen Grund, es nicht zu tun.

An sie hab ich aber abschließend noch einen Gesundheitstipp: Legen sie sich in eine Badewanne voller Geld (davon haben sie bestimmt genug) und schmieren sie sich von oben bis unten mit ihrem Citrus Fresh Shampoo ein. Dann duften sie am ganzen Körper nach frischer Zitrone. Und nach Geld.

Alles Liebe!

Antwort
von Hansser, 27

Das hab ich auch. Habe aber auch eine leichte Neurodermitis. Das Jucken kommt, wenn man nachts schwitzt und der Kopf aufm Kissen nicht atmen kann. Evtl. verstärkt durch "verstopfende" Bestandteile von Shampos, Haarwachs etc.

Wenn Shampos nicht helfen (am Besten welche mit Urea versuchen), gibs vom Hautarzt so Fläschchen mit einer dünnflüssigen Cortison Lotion, dann ist es schnell weg.


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