Frage von liamlis, 43

Hallo ihr lieben, was ist eine gute BMX marke oder marken und wie ist die marke khe und was würdet ihr für ein BMX am Anfang fahren?

Expertenantwort
von downhillmaster, Community-Experte für Fahrrad, 28

Gibt viele gute Marken, neben den bekannteren wie KHE, WeThePeople, Felt, Mongoose aber auch viele weniger Bekannte, oder auch Marken die nur wenige BMX Bikes führen (die zT aber garnicht mal übel sind).

Im Prinzip kann man bei BMX wie so überall aber auch nicht umbedingt nach der Marke gehen... Von den oben genannten Marken gibts auch Bikes die ich nicht empfehlen würde, teils wegen Komponenten die nicht wirklich ausreichend sind (das ist grade im günstigeren Bereich öfters mal der Fall), teils weil sie sich einfach nicht lohnen in meinen Augen, weil es andere Modelle zu dem Preis gibt die mehr bieten.

Ich empfehle dir erstmal die Seite kunstform.org, da findet man recht viele der Modelle die so auf dem Markt sind, schön aufgelistet mit den wichtigsten Infos.

Worauf du achten solltest:

1. Das erste BMX sollte schon Bremsen haben, mindestens eine... Viele machen die irgendwann ab (weil man die auch nicht umbedingt braucht, außer man fährt Dirt), aber am Anfang können die Dinger durchaus hilfreich sein.

2. Ein 9T Driver. Driver, so heißt der Zahnkranz auf dem Hinterrad, wo die Kette drüberläuft. 9T bedeutet, dass er 9 Zähne hat, das ist so mit das kleinste was man an Zahnrädern kriegt. Hat vielerlei Vorteile: Neben der Übersezung, die mit so einem Driver tatsächlich schon ertragbar ist (man ist schon schneller als der durchschnittliche Fußgänger oder auch Jogger, was man andernfalls nicht umbedingt behaupten kann), und kann trotzdem ein kleines Kettenblatt verwenden, was nicht so oft aufschlägt bei Tricks etc. Am Kettenblatt kann man auch gleich sehen ob ein BMX nen 9T Driver hat oder n Freilaufkranz mit 11, 13, 14 oder noch mehr Zähnen. Bei 9 Zähnen kann man problemlos n Kettenblatt mit 20-30 Zähnen fahren.

3. Dreiteilige Kurbel. Manche Bikes haben einteilige Kurbeln, wo also die Kurbel an der Kurbeltrommel ne Biegung macht, als Tretlagerachse durch geht und an der andern Seite weiterläuft als der andere Pedalarm. Problem bei dem System: Verbiegt sich eher bei Stürzen, und auch wenn mans wieder richtig zurückiegt, auf Dauer wird das Material davon einfach schwach. An der Kurbel (und am Driver) kann man oft das BMX vom Kinderrad in BMX Optik unterscheiden. Die gibts nämlich auch, und sehen echten BMX oft sogar täuschend ähnlich. Problem bei Kinderrädern ist halt, dass einem da beim ersten Bunnyhop alles um die Ohren fliegt.

4. Richtige Oberrohrlänge. Ist nicht ganz so streng wie mit der Rahmenhöhe bei normalen Fahrrädern, aber auch nicht zu unterschätzen. Im Prinzip kann jeder jede Oberrohrlänge fahren, nur wird er mit der zu seiner Körpergröße passenden besser zurechtkommen als mit eben nicht passender. Ne ungefähre Tabelle dazu findest du uA hier: https://www.pentagonsports.de/content/fahrrad-rahmengroesse/#rh_bmx

5. Gewicht. Steht extra so weit hinten, weils beim ersten BMX nicht so
wichtig ist bzw. nicht so wichtig sein sollte wie der andere Kram, aber
wenn du mehrere Bikes im Fokus hast wo der Rest passt und du dich nicht entscheiden kannst, geh nach dem Gewicht. Leichteres Bike --> Tricks gehen schneller, man braucht weniger Airtime. durchaus nützlich, so nützlich das einige (erfahrenere) BMXler ein oder zwei Tausender mehr ausgeben und sich n 7-8kg Custom Bike zusammenstellen, von der Funktionalität ist da eigentlich alles genauso wie bei nem billigen, nur wiegts halt weniger.

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