Frage von mknicker, 26

Hallo ihr lieben, was haltet ihr davon, meine frau will sich nebenbei Geld verdienen und das mit begleitservice?

Hi, meine Frau hat sich letztens überlegt, da wir sehr offen mit dem Thema sex umgehen, das Sie sich jetzt als Begleitdame anbieten möchte.... ich weiß noch nicht genau was ich davon halten soll, aber bevor Sie es evtl heimlich tut, arum nicht...wir sind auch Erfahrene Swinger, deswegen ist der Tausch an sich kein Problem, nur verkauft Sie sich halt im Endeffkt, kennt ihr evtl gute Agenturen oder hat jemand einen Tipp für mich uns allgemein...???

Antwort
von RFahren, 15

Tante Google sollte Dir eine Auswahl an Agenturen liefern und auch Portale wie kollegin-gesucht.de oder ladies.de können ein guter Ausgangspunkt sein. Vorsicht bei Agenturen, die erst einmal Geld für Fotoshootings und Sedcards verlangen oder bei denen der Chef die Frau erst einmal "ausprobieren" muss - das sind keine guten Zeichen.

Euch ist hoffentlich bewusst, dass in Deutschland Escort-Service in 99,9% der Fälle nichts anderes ist, als "normale" Prostitution mit der Besonderheit, dass der Gast die Dame nicht in einem Club, Laufhaus oder Bordell besucht, sondern der Gast die Dame zu sich nach Hause oder in ein Hotel bestellt. Der Besuch dreht sich dabei in den allermeisten Fällen hauptsächlich um Sex - zum "Ausgehen" kommt es eher selten ...

In Ländern wie USA, wo Paysex in fast allen Bundesstaaten streng verboten ist, gibt es "reine" Escort-Agenturen, bei denen die Dienstleisterinnen "nur" als Begleitung für Abendessen, Theaterbesuch usw. gebucht werden können. Sollte es bei einem solchen Treffen dann "urplötzlich" dazu kommen, dass sich die Dame und der Kunde ineinander "verlieben" und "spontan" im Bett landen, dann ist dies natürlich nicht Sache der Agentur, sondern zwischen zwei Erwachsenen. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass der Kunde "versehentlich" etwas Bargeld auf dem Nachttisch liegen lässt, von welchem dann die Dame "irrtümlich" annimmt es sei ihr eigenes... . Daher kann man sich (im Gegensatz zu unseren Breiten) in den USA auch nie nach dem Service erkundigen, den eine Dame im Programm hat.

Die Vorstellung, dass es bei einem Escort-Date in Deutschland nur um Essen und Theater geht (was in der Praxis eher die Ausnahme darstellt), ist fast ebenso illusorisch, wie die Annahme, dass viele Männer nur zum reden ins Bordell gehen. Wenn Dich die verschiedenen Geschäftsmodelle des Paysex näher interessieren, dann lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon) - dort ist das ausführlich und unterhaltsam beschrieben, denn leider gibt es über die Branche viel zu viele Vorurteile, Halbwissen und Verallgemeinerungen.


Übrigens: Sich auf Portalen wie kaufmich als Escort anzubieten hat seine Tücken - denn wer garantiert ihre Sicherheit, wenn in der besuchten Wohnung nicht ein einsamer Freier, sondern gleich eine ganze Gruppe auf Deine Frau wartet? Spielst Du den Fahrer und machst auch immer einen Kontrollanruf ob alles OK ist?

Viele Frauen, die ich kenne, füllen ihre buchungsfreien Zeiten mit Besuchen in FKK- und Saunaclubs auf oder arbeiten ausschließlich im Club. Hier können sie aktiv auf die Männer zugehen und ihre Zeit selbst einteilen und verplanen. Ein wichtiger Punkt ist Vielen auch, dass sie Gäste, die beim Vorgespräch durch fehlende Manieren oder Hygiene auffallen, einfach ablehnen können - das ist beim Escort-Date nicht so einfach.

Neben dem Eintritt (meist 50-100€) werden im Club keine weiteren Kosten fällig - und Essen und Trinken sind auch enthalten. Der Leistungsumfang, mit dem die Männer rechnen, ist ähnlich wie beim Escort. Pro halbe Stunde gibt es dann zwar "nur" 50€ - aber der wandert dann komplett in die Taschen der Sexworkerin und eine gute Dienstleisterin weiss ihren Gast auch für eine Stunde oder länger zu begeistern bzw. hat noch ein paar Extras im Programm... 


Nominal ist die Gage beim Escort zwar höher (oft ab 200€ pro Stunde) - aber dafür auch der Zeitaufwand für An- und Abreise nicht zu unterschätzen und die Hälfte der Kohle geht ja dann auch erstmal an die Agentur.


Eine fleißige Club-Dienstleisterin kann am Tag 500-1000 Euro verdienen - an schlecht besuchen Tagen kann es auch mal weniger sein, zu Spitzenzeiten mehr. Die meisten Clubs, die oft einem gehobenen Swingerclub ähneln, kann man auch als Paar besuchen - dabei darf Deine Begleitung allerdings nur mit Dir oder den anwesenden Frauen intim werden, darf den Dienstleisterinnen also keine Konkurrenz machen. Dafür könnt ihr Euch aber den Laden in Ruhe ansehen, Euch mit den Gästen und den Mädels unterhalten usw.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort
von 2014Heike, 8

Hallo,

den Schritt den ihr zusammengehen möchtet wird bestimmt auf kurz oder lang nicht einfach für euch beide werden. Es ist nämlich ein unterschied, ob ihr zusammen in einen Swingerclub geht oder deine Frau alleine von einem Kunden für div. erotische Leistungen gebucht wird.

Im Escortbereich gibt es natürlich auch diverse Unterschiede die die Agenturen mit sich bringen. Es gibt gewöhnliche kleinere Agenturen und dann natürlich die großen erfolgreichen High Class Escortagenturen. Alleine schon von den Agenturen gibt es enorme Preisunterschiede von den Stundensätzen.

Dann ist es natürlich so, dass deine Frau eine gewerbliche Selbstständigkeit eingeht wenn sie in eine Escortagentur anfängt. D.h., dass deine Frau eine Gewerbeanmeldung benötigt und Steuern für ihre Dienstleistungen abgeben muss. Unter Umständen muss sie sich bei der zuständigen Polizeibehörde noch als Prostituierte anmelden. Sollte sie die gewerbliche Anmeldung hinter sich haben, muss sie sich noch beim Gesundheitsamt einfinden wo sie ihre Aufklärung für die Prostitution bekommt.

Antwort
von Vollgasnick, 18

Für mich wäre es das Aus. Aber wenn ihr damit umgehen könnt, warum nicht. Aber es gäbe doch noch andere Möglichkeiten sich was dazu zu verdienen. Ist ja auch nicht so ganz ungefährlich.

Antwort
von KawaiASfvck, 11

Digga bist du 7?

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