Frage von kilansma, 163

Hallo ihr lieben. Vllt kennt sich ja jmd aus und hat einen guten Rat für mich?

mein Kind ist 2 Jahre alt und ich lebe vom Kindsvater getrennt. Er sieht sein Kind alle paar Monate für ein paar Stunden.( von seiner Seite aus kommt nicht mehr) Jetzt fing er damit an das er den kleinen übers we gerne mitnehmen will zu sich. Ich bin da aber noch dagegen. Kann er das durchsetzen? (Sorgerecht u Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei mir, er hat lediglich das Umgangsrecht. )

Antwort
von 2016Frank, 73

Wenn Du dir noch nicht schlüssig bist, wäre es doch das Beste, mit ihm mal darüber zu sprechen. Bevor Du gleich über rechtliche Schritte nachdenkst.

Eventuell wäre es tatsächlich im Kindsinteresse, eine bessere Beziehung zum Vater zuzulassen. Was spricht von deiner Seite aus dagegen?

Kommentar von kilansma ,

Mit ohm reden bringt nix, da kommt immer gleich  ,,ich hab meine rechte,, und das er sich ggf ans jugendamt wendet.

Dagegen spricht für mich der seltene kontakt zum Kind, er weiss nichts vom Tagesablauf oder sonst was

Kommentar von Dahika ,

Was hat der Tagesablauf damit zu tun. Er gestaltet seinen eigenen Tagesablauf mit dem Kind. Und ihr MÜSST miteinander reden oder es  zumindest mit HIlfe lernen. Denn ihr beide seid die Eltern des Kindes.

Kommentar von Parnassus ,

Du scheinst nicht lesen zu können, so wie die Mutter es beschreibt, wäre es eine Zumutung für das Kind.(im Moment)Du haust hier Floskeln raus und siehst nicht die Fakten...

Kommentar von dielauraweber ,

parna eine zumutung ist was du hier an dummes zeug raushaust. für das kind ist es keine zumutung. der tagesablauf bei der mutter ist völlig uninteressant für den vater. denn er wird beim umgang seinen eigenen haben und der wird ganz sicher anders sein als der von mutti. wären deine fakten vor gericht, würde der richter und papas anwalt dich in grund und boden stampfen, weil du nichts vorbringst, dass relevant ist.

Kommentar von Parnassus ,

Ja genau, das ist was dich eigentlich interessiert,.."in den Boden stampfen ". Hier geht es um ein noch kleines Kind,das kapierst du nicht!

Antwort
von Diva190, 69

Er muss dich fragen, du hast das sorge recht also sorgst du für das Kind und deine Entscheidung zählt! Wenn du nein sagst dann bleibt das bei nein. Umgangs recht heißt das er mit dem Kind umgehen darf aber mehr nicht
Ich hoffe meine Antwort hat geholfen

Kommentar von martinzuhause ,

umgangsrecht bedeutet das er ein recht auf den umgang hat und nicht auf die gnade der kindesmutter angewiesen ist. er kann den umgang mit hilfe des jugendamtes auch über das gericht durchsetzen. und dabei dann gleich das gemeinsame sorgerecht mit

Kommentar von dielauraweber ,

da irrst du dich gewaltig. umgangsrecht hat das kind, umgangspflicht die eltern. ob die mutter nein sagt oder kopfstand macht, ist völlig uninteressant. im schlimmsten fall klagt er im eilverfahren und sie sitzt auf den kosten.

der beschluss beinhaltet dann ordnungsstrafen in höhe von mind. 25.000 euro und höher ersatzweise haft, androhung entzug des sorgerechtes, wenn mutti den umgang nicht durchsetzt.

Antwort
von martinzuhause, 55

natürlich kann er das durchsetzen. genau wie das gemeinsame sorgerecht. es sollte ja kein problem sein wenn ein 2-jähriges kind mal das we bei seinem vater ist

Kommentar von kilansma ,

Er kennt aber kein bissl den Ablauf von tag usw.

Er sieht das Kind jeden 3 oder 4 Monat für höchstens 4 Stunden und das wars. Ins Bett bringen oder so kam hier auch noch nicht in frage u ich bezweifle das das Kind versteht wer er ist 

Kommentar von martinzuhause ,

den ablauf kanntst du auch nicht als ihr eltern geworden seid. trotzdem hat dir das kind niemand vorenthalten.

Kommentar von kilansma ,

Richtig, aber ich habe mich dem ganzen nicht einfach entzogen. 

Ich habe mich dieser Aufgabe gestellt anstatt feiern zu gehen und bis sonst wann auszuschlafen... 

Kommentar von martinzuhause ,

das hat der kindesvater doch auch vor.

Kommentar von dielauraweber ,

wenns dir nicht passt, dann geh doch feiern. dann gib das kind zum vater und belasse es dort, dann kannst du dein kindisches feiern fortsetzen. ansonsten gehts dich garnichts an, was kv in seiner freizeit tut.

ein kind ins bett bringen ist nichts was man lernen muss. bettdecke zur seite, kind rein, decke drüber - kurzes kuscheln, gute nacht und licht aus. frage musstest du da erst einen kurs zu belegen, dann ist die frage ob kind überhaupt gut bei dir aufgehoben ist - denn das sind sachen die kann jeder mensch.

Antwort
von dielauraweber, 30

natürlich kann er das durchsetzen. er hat umgangsrecht und wenn er jetzt wochenenden fordert, dann ist dies umzusetzen und völlig in ordnung. was hindert dich daran, wo siehst du da ein problem?

nur weil das sorgerecht momentan noch bei dir liegt, ist das ja kein dauerzustand. vielleicht fordert er in den nächsten monaten auch das von dir ein und dann wirst du gemeinsames sorgerecht erklären müssen oder er holt es sich gerichtlich.

besser ist sich zu einigen und dem vater des kindes vertrauen entgegen zu bringen. zu sagen mehr komme nicht, ist also nicht ganz wahr. ob du dagegen bist oder nicht, spielt keine rolle. umgang mit dem kind übers wochenende, feiertage, ferien u. sommerurlaub ist sein recht.

Antwort
von fornicem, 64

Ich bin Jurist - ja das sage ich gerne zuerst. Dennoch versuch ich mal die Sache von der nicht positivistischen Seite aufzurollen. Wir alle kennen weder dich - noch den Vater deines Kindes, es wird also schwer zu sagen, was nun gerecht wäre. 

Du solltest versuchen dich in seine Lage zu versetzten, versuch nicht ihm alles zu verbieten. Geh - menschlich gesehen - langsam an die Sache heran und versuch zusammen etwas mit ihm und dem Kind zu unternehmen. Du musst das Kind ja nicht direkt mit ihm alleine lassen. In letzter Instanz hast du immer noch die rechtliche Peitsche in der Hand, das Sorgerecht.

Einen rechtlichen Tot(/Rat)schlag verteile ich hier im Internet nur ungern, es kommt auf die Details an wie sich der Fall vor dem Gericht abspielen wird, Details die wir hier nicht haben. Lass dich also am besten von einem Rechtsanwalt beraten, das wird auch nicht lange dauern.

Kommentar von kilansma ,

Mit ihm zusammen was unternehmen geht nicht gut.

Und er will das Kind allein zu sich nehmen, wohnt aber auch 3 Stunden Zugfahrt entfernt. 

Er bekommt auch mit seiner neuen Freundin bald ein Kind und fängt jetzt mit sowas an.

Kommentar von fornicem ,

Letztlich deine Entscheidung, bevor du rechtlich aktiv wirst würde ich dir jedoch raten mit ihm zu reden. Frag einfach mal nach was er sich dabei denkt und mach deinen Standpunkt klar. Bleibt dabei aber sachlich und berücksichtigt das Wohl des Kindes.

Kommentar von dielauraweber ,

na und - es ist immer gut irgendwann mit regelmäßigen umgang anzufangen. jedes zweite we von fr-so, hälftige ferien u. feiertage, drei wochen sommerurlaub sind sein mindestrecht an umgang. ist doch prima, dass er endlich damit anfangen will.

du sollst mit ihm auch garnichts unternehmen. gib ihm das kind und geh wieder in deine wohnung. er soll was unternehmen mit dem kind.

Kommentar von Parnassus ,

Sehe ich auch so, Kontakt nach und nach intensivieren und vor allem mit einander reden!

Kommentar von dielauraweber ,

der kontakt besteht doch. da muss nichts intensiviert werden. das würde ein gericht ganz genauso sehen. es muss kv keiner hinterherlaufen wenn er umgang nicht nachkommt. aber wenn er ihn will ist er zu gewähren. ein wochenende bei papa ist nun nichts, was kv vor anstrengung in den wahnsinn treiben wird.

Kommentar von Parnassus ,

Eben nicht, erkläre das mal einem 2Jährigen Kind, das es heute nicht zuhause schläft, weil es Vater plötzlich so will. Er sieht das Kind aller 3-4Monate für ein paar Stunden, jetzt soll es sofort dort Übernachten? Du scheinst selber keine Kinder zu haben oder in einer ähnlichen Situation zu sein...

Kommentar von Menuett ,

Alle drei vier Monate 2 Stunden würde ich jetzt nicht als ausreichenden Kontakt ansehen.

So ein 2jähriger ist in der Fremdelphase, der nimmt Schaden, wenn er plötzlich lange von der Hauptbezugsperson wegmuß.

Antwort
von Sally2000, 53

Nein kann er nicht, du hast das Sorgerecht und kannst somit auch entscheiden 

Kommentar von Menuett ,

Er hat automatisch das Umgangsrecht und damit darf er bestimmen, was wo wie wann während des Umgangs gemacht wird.

Kommentar von dielauraweber ,

nein kann sie nicht, es hat mit dem sorgerecht überhaupt nichts zu tun. er hat während des umgangs die alleinige alltagssorge und bestimmt allein was geschieht.

zudem hat sie momentan noch das alleinige sorgerecht. das kann er einkassieren und gerichtlich das gemeinsame sorgerecht durchsetzen. darauf hat er rechtlichen anspruch.

Antwort
von Parnassus, 68

Im Grunde ist es ja nicht verkehrt das er gern mehr Kontakt zu seinem Kind möchte. Vielleicht kann er ja für den Anfang erstmal öfter Zeit mir ihm/ihr verbringen, wenn das möglich ist. Die Entscheidung liegt in dem Fall bei dir da du das alleinige Sorgerecht hast. Eventuell behältst du dir das vor bis der Zwerg etwas älter ist, das musst du als Mutter am besten Wissen, wie es so eine Nacht auswärts verkraften kann. Alles Gute.

Kommentar von Dahika ,

nein, die Entscheidung über den Umgang liegt nicht bei der Mutter alleine. Das Sorgerecht hat damit nichts zu tun.

Kommentar von Parnassus ,

Das habe ich auch gar nicht geschrieben! Es ging darum ob das Kind beim Vater übernachten muss, diese Entscheidung trifft die Mutter in diesem Fall. Im Gegenteil ich halte nichts davon wenn Mütter dem Vater das Kind vorenthalten, es ging um diesen speziellen Fall. Lese doch erstmal alles genau und meckere hier nicht direkt herum. 

Kommentar von dielauraweber ,

nein diese entscheidung trifft die mutter nicht. die steht ihr garnicht zu. der vater hat umgangsrecht und übernachtungen stehen ihm zu. wenn er klagt, dann wird er das auch im eilverfahren und auf kosten von mutti bekommen. der umgang mit übernachtung steht ihm übrigens von anfang an zu, genauso wie auch das gemeinsame sorgerecht.

Kommentar von Parnassus ,

Ist klar und  warum kommt er dann nur 3x im Jahr? 

Antwort
von Dahika, 36

Er hat nicht lediglich das Umgangsrecht. Er hat das Umgangsrecht. Und das kannst du nicht nach Gutsherrenrat bestimmen, so wie du es haben willst.

Ich gebe dir allerdings recht, dass ich es auch als zu schnell empfinden würde, wenn das kleine Kind von rel. seltenen Kontakten "plötzlich" das ganze Wochenende zum Vater soll. (Der Tagesablauf ist dabei egal, der Vater kann mit dem Kind seinen eigenen Tagesablauf bestimmen, wenn der nicht gegen das Kindeswohl gerichtet ist.)

Du solltest dich mit HIlfe des Jugendamtes um einen Kompromiss bemühen. D.h. dass die Kontakte zum Vater schnell ausgedehnt werden, so dass er in sehr absehbarer Zeit dann in der Tat das Kind für ein Wochenende mitnehme kann.
Wie lange dieser Zeitraum des Übergangs dauert, hast allerdings nicht du alleine zu entscheiden - nach Gutsherrenart. Die Länge des Zeitraums muss in einem gemeinsamen Gespräch gefunden werden. Übereinkunft nennt man so was.  Und genau dabei kann das Jugendamt oder ein vom Jugendamt bestellter Berater helfen.

Begleiteter Umgang ist Quatsch. Das Kind ist ja nicht in Gefahr seitens des Vaters. Man könnte sich auf eine Umgangsanbahnung einigen - EINIGEN ist das Zauberwort. Meist dauert so eine Umgangsanbahnung 5 Termine.


Kommentar von Parnassus ,

Du scheinst ja ziemlich von dir eingenommen zu sein! Meckerst hier andere an und schreibst dann aber selber : ich gebe dir allerdings recht,das ich es auch als zu schnell empfinden würde,wenn das Kind v rel seltenen Kontakten, plötzlich, d ganze WE.z Vater soll.... Nichts anderes habe ich gemeint. Hauptsache meckern und alles besser wissen! Im übrigen haben wir selber so eine Situation gehabt und die Dame vom Jugendamt hat das genau so vorgeschlagen, wie ich beschrieben habe (und du selber festgestellt hast, in diesem Fall)

Kommentar von dielauraweber ,

sie schreibst überlegt und nicht soviel unsinn wie deiner.

Kommentar von Parnassus ,

Nein, es ging nicht um Umgang in der Frage, es ging darum das ein Kind v 2Jahren welches seinen Erzeuger bisher maximal 6x für ein paar Stunden gesehen hat direkt bei ihm Übernachten sollte. Ich sagte das er sich erstmal um mehr Kontakt bemühen sollte. Das wird dir auch ein Jugendamt sagen😉

Antwort
von Nashota, 15

Wohnt er denn in der Nähe, dass bei möglichen Komplikationen das Kind schnell zurückgebracht werden könnte?

Wenn bisher nur sporadischer Besuch stattfand, solltest du mit deinem Ex reden, dass er erst mal regelmäßig an jedem (zweiten) Wochenende sein Umgangsrecht wahrnehmen sollte, damit das Kind auch einen besseren Bezug zu ihm bekommt - und er umgedreht auch.

Antwort
von Menuett, 34

Ja, kann er.

Wenn das Kind ihn kennt und es doch immerhin schon 2 Jahre alt ist, dann sollten 1-3 Stunden doch eigentlich kein Problem sein.

Vom Tagesablauf des Kindes muß er nichts wissen, er gestaltet seinen Umgang selbst.

Kommentar von kilansma ,

1-3 Stunden sind auch nicht das Problem. 

Es geht um ein komplettes Wochenende, an einem anderen, für das Kind,  fremden Ort 

Kommentar von Menuett ,

Ah, so.

Nee, da würde ich erstmal mit 2-3 Stunden anfangen und das dann langsam ausdehnen.

Dazu sollte er dann auch regelmäßig auftauchen.

Kommentar von dielauraweber ,

warum sollte er 1-3 stunden umgang haben die woche. das wochenende ist prima und ein guter anfang zum ausweiten. vielleicht will er irgendwann wechselmodell, weil er die sache mit kind gut findet. dann wechselt kind eben alle 2 wochen zwischen den eltern.

Antwort
von Kreidler51, 43

Dann kannst du entscheiden ob oder ob nicht.

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