Frage von Jeno1509, 25

Hallo ihr lieben hab da mal ne frage also meine katze hat momentan immer so krampfanfälle ich war schon bei tierartz und die meinten verdacht auf epilepsi ?

Hallo ihr lieben hab da mal ne frage also meine katze hat momentan immer so krampfanfälle ich war schon beim TA und sie meinte verdacht auf epilepsie und jz muss mein kleiner süsser Max 2jahre alt am dinstg noch mal hin zur Blutabnahme....

meine frage ist wenn es wirklich epilepsie ist was für kosten kommen da auf mich zu ?

hatt jemad erfahrung damit und kann mir ein paar Tipps geben was ich alles tun kann ihm den anfall so angenehm wie möglich zu machen :(

ahh und wenn er so einen anfall bekommt sabert er und urinirt oder kotet sich ein der anfall geht so 3-4 minuten oder auch kürzer und danach ist er total verstört;(

er bekommt die anfälle seit montag er montag abend einen dann dinstag frü um 8.00uhr und letze nacht um 3.00uhr einen und dann jetzt vor ca. 1 stunde

ojee jetzt habe ich haber viel geschreiben hoffe ihr könnt mir weiter helfen und tipps geben

ich danke schonmal im voraus liebe grüsse :)

Expertenantwort
von NaniW, Community-Experte für Katze & Katzen, 11

Hallo Jeno1509,

euer TA hat den Verdacht auf Epi ? Warum soll eure Katze  dann am Dienstag erst zur Blutabnahme ? Epi selbst, ist im Blut NICHT Nachweisbar ! Hier sollte eine Untersuchung der Hirnflüssigkeit (Liquor) und ein MRT (Magnetresonanztomographie=Kernspint) oder CT (Computertomographie) gemacht werden. Eure Katze gehört, gleich morgen, in eine Tierklinik. Zudem die Anfälle zunehmen, wenn ich das richtig raus lese.

Wartet bitte nicht bis Dienstag ! Denn eine mögliche Ursache für eine Epi, ist unter anderem auch eine Gehirnentzündung. Und das duldet keinen Aufschub.

Allgemeininfo zu Epilepsie:

auch Katzen können an Epilepsie erkranken. Ein Anfall besteht aus drei Stadien:

- Aura, die Vorbereitungsphase
- Iktus, der Anfall
- postiktale Phase, der Nachanfall

Bei der Aura verhält sich die Katze ungewöhnlich, jedoch nicht unbedingt auffällig. Beim Iktus, dem eigentlichen Anfall, fällt die Katze plötzlich um, verliert das Bewusstsein und krampft. Eventuell sträubt sie ihr Fell, oft speichelt sie stark oder hat Schaum vor dem Mund, verliert Kot und Urin.

Hat ihre Katze einen Anfall, ist die oberste Regel: Ruhe bewahren !
Hecktische Bewegungen, laute Geräusche, oder gar die Katze fest halten, können einen Anfall verstärken. Bitte die Katze NICHT anfassen ! Schützen sie ihre Katze, in dem sie gefährliche Dinge bei Seite räumen. Die Anfälle dauern unterschiedlich lange an und leider kann ein zu langer Anfall auch zum Tod führen. Katzen können auch Stunden nach einem Anfall noch aggressiv, ängstlich, benommen, desorientiert wirken, Bewegungsstörungen oder enormen Hunger haben.

Im Gegensatz zum Hund, wo die vererbte, idiopathische Epilepsie die häufigste Ursache ist, leiden Katzen mit Krampfanfällen meist an einer erworbenen Erkrankung des Gehirns.
Hierzulande sind die häufigsten Ursachen die Nekrose des Ammonshorns, stoffwechselbedingte oder toxische Gehirnerkrankungen, entzündliche Krankheiten des Gehirns sowie Hirntumore. Nur bei ungefähr 20 % der Katzen kann keine Ursache für die Anfälle gefunden werden, was typisch für die angeborene, idiopathische Epilepsie ist.

Das Ammonshorn ist eine Gehirnstruktur, die funktionell gesehen zu einem großen Teil für die Steuerung des Verhaltens zuständig ist. Epileptische Anfälle treten auch bei gewissen Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel bei schwerem Nierenversagen, Lebererkrankungen oder einer Überfunktion der Schilddrüse auf. Eine der häufigeren Anfall Ursache ist eine Gehirnentzündung.

Die Kosten der Behandlung, richten sich nach der schwere der Erkrankung und den verschriebenen Medikamenten.

Hilfreicher Tipp zur Ernährung Epilepsie kranker Katzen: http://www.elmourabita.de/epilepsie\_futter.htm

Ebenso eine Hilfreiche Seite:
http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm

Alles Gute

LG

Antwort
von Carbonvater, 10

Das sieht leider sehr nach Epilepsie aus. Unser Hund hatte das auch und fast die selben sympthome.

Das ist bei Haustieren auch nicht selten.

Du solltest auf jeden Fall deine Wohnung "verletzungsfrei" machen, d.h. alles woran sich das Tier während des Anfalls verletzen könnte, aus der Wohnung nehmen. Das sind Sachen aus Glas, Federkernmatratzen usw.

Manchmal zucken sie beim krampfen und können sich verletzen.

Wenn es das Tier zuläßt kannst du beruhigend darauf einsprechen und es streicheln. Es wird es wahrnehmen und es dir danken !

Viel mehr kannst du leider nicht machen. Der Tierarzt wird dir evtl. Medikamente geben das die Anfälle weniger werden aber i.d.R. bleiben die bzw. verstärken sich im Alter noch.

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