Frage von TheSpottedOne, 55

Hallo, Ich wollte mal fragen wie ihr die Pferdebeine im Sommer schützt?

Ich reite mein Pony mittlerweile auf A-Niveau und wir haben angefangen L-Lektionen wie Traversalen, Kurzkehrt etc. mit ins Training zu nehmen. Im Winter und jetzt im Frühling hatte ich immer Bandagen mit Unterlegern drauf und da sieht man auch, dass er sich mit den Hinterbeinen streicht, da an den Gelenken nach dem Training immer Dreck ist. Jetzt im Sommer denke ich aber, dass die Bandagen mit den Unterlegern zu warm werden. Daher meine Frage gibt es irgendwelche speziellen Unterleger oder Gamaschen, bei denen die Beine gut belüftet werden? Was benutzt ihr und was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße Johanna

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von annaxcarina, 15

Falls es noch aktuell ist schau mal bei den Eskadron Spring Gamaschen für hinten. daher es leider nur die in Pony/Cob gibt...
jedenfalls von Eskadron ..hatte das gleiche Problem!
aja und dann gibt es noch gute von "Piaffe revo" die hab ich für meine große und die sind eig für den Sommer auch sehr gut :)

Kommentar von annaxcarina ,

außer wenn es 30 grad hat aber ich glaub da hat eh keiner das Bedürfnis in der prallen Sonne Dressur zu reiten :)

Antwort
von lastunicorn007, 30

Ich mache momentan immer atmungsaktive Gamaschen drauf, für hinten kannst du ja streichkappen drauf machen. Da es ja aber immer noch ziemlich warm ist, tue ich alles direkt nach dem reiten wieder runter und spritze die Beine kühl ab.

Kommentar von TheSpottedOne ,

Welche Gamaschen benutzt du genau? :)

Antwort
von Baroque, 18

So gut kann's ja mit der Balance noch nicht sein, wenn sich das Tier streift ... oder ist etwa die Hufbearbeitung schuld?

Jedenfalls finde ich es kontraproduktiv, das Symptom mit etwas zu kaschieren, was den Sehnen schadet anstatt mal die Ursache zu beheben. Auch im Winter hat in null komma nix > 40 Grad unter dem Zeug, das Sehnengewebe verklebt, jede Kleinigkeit kann zum Schaden führen. Auch durch kalt abduschen löst sich das nicht so schnell wieder, das dauert lange Zeit, kann per Physiotherapie beschleunigt werden.

Ich habe schon genug Pferde in weit höhere Lektionen geführt, ohne dass sie sich treten. Wenn sie sich treten, dann ist man mit ihnen schlicht und ergreifend noch nicht so weit und sollte in der Ausbildung besser auf ihr Lern- und Entwicklungstempo achten ... oder eben mal dem Hufbearbeiter sagen, dass er seinen Job anständig machen muss, wenn er, wie auch nicht ganz so selten dran schuld ist.

Kommentar von TheSpottedOne ,

Grade wenn du schon viele Pferde bis in hohe Klassen geführt hat,müsstest du ja wissen, dass kein Pferd in den ersten Traversalen eine 100%ige Balance hat und da gerne mal Taktfehler passieren, was ja auch nicht weiter schlimm ist, man muss ja nicht gleich alles können.Außerdem finde ich es ein bisschen frech von dir so über meinen sehr guten Hufschmied zu reden, wenn du unsere Hufe noch nie gesehen hast! Aber ich weiß schon du bist einer der Internetprofis, die alles besser wissen!

Kommentar von Baroque ,

Zeig sie mir, die Hufe, ob sie wirklich so schön sind. Wenn sie das sind, passiert ja auch von denen her nichts.

Und bei mir hat sich zumindest noch nie ein Pferd gestreift, wenn ich mit den Traversalen oder anderen Lektionen begonnen habe, weil ich das schrittweise aufbaue und genau das verlange, wozu sie bereit sind. Meine Pferde sollen ja auch am nächsten Tag noch gerne mitarbeiten und nicht sauer sein. Ich war das vergangene Wochenende wieder am Dressurturnier beruflich und habe nur ein Fazit: Gute Arbeit zahlt sich aus. Die, die nur meinen, gut zu arbeiten und es nicht tun, brauchen sich über das Protokoll oder auch Kratzer nicht beschweren. Definitiv nicht. Die sollten vielleicht mal einen ehrlicheren Coach engagieren, der nicht das Geld gerne nimmt und ihnen ein bisschen schmeichelt dafür, sondern der für sein Geld klassisches Reiten unterrichtet. Solche gibt's. Wirklich.

L kommt übrigens nicht umsonst von "leicht". Da wird noch nicht wirklich was verlangt, das sind Dinge, die jeder Reiter und jedes Pferd erlernen können, sogar welche mit gesundheitlicher Einschränkung.

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