Frage von Zelda76, 42

Hallo, ich wollte im 3. Jahr Elternzeit wieder in Teilzeit (19 Std.) arbeiten, wie vor dem Mutterschutz auch. Muss der AG dem zustimmen?

Zur Erklärung: nach der Geburt meines Sohnes hab ich zunächst zwei Jahre Elternzeit beantragt, die mir auch gewährt wurden. Diese endet am 16.04.16. Im Anschluss daran will ich das 3. Jahr nehmen,  also bis 16.04.17, allerdings wieder arbeiten,  da wir glücklicherweise einen Kita-Platz bekommen haben ab April diesen Jahres. Ich habe vorher bereits nur Teilzeit (19 Std.) gearbeitet. Die Info an den AG hab ich bereits geschriebent, bekomme aber die Antwort,  dass der Chef derzeit in Urlaub ist und eine Stellungnahme erst dann möglich ist. Muss der AG das überhaupt genehmigen? (Ich nehme das dritte Jahr eigentlich nur,  um in den Genuss des Kündigungsschutz zu kommen.)

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Arbeitsrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von aida99, 27

Vorab: Ich bin keine Juristin für Arbeitsrecht oder so, ich weiß nur, was andere Muttis um mich herum erlebt haben, als diese wieder arbeiten wollten.

Normalerweise gibt es zwar keinen Anspruch auf Teilzeit - frau hat den Anspruch, weiterbeschäftigt zu werden, aber nicht zwingend in genau derselben Tätigkeit und vor allem ohne Anspruch auf Teilzeit, wenn der Teilzeit 'betriebliche Belange' entgegen stehen (oder so ähnlich).

Aber: Da Du vor der Elternzeit Teilzeit geabeitet hat, denke ich, dass Dein AG diese betrieblichen Belange nur schwer wird darstellen können - wenn sich die Arbeit vorher in Teilzeit erledigen ließ, lässt sich schwer argumentieren, warum das plötzlich nicht mehr gehen soll.

Ich denke, Deine Karten stehen ganz gut. An Deiner Stelle würde ich mich an die Fa. wenden und sagen/mailen: "Ich würde dann gerne wieder anfangen zu arbeiten, wie vor der Elternzeit mit 19 St/Woche." Da sollen die erstmal reagieren.

Wenn es Probleme gibt, dann wende Dich doch entweder an den Betriebsrat (falls es einen gibt) oder an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht; die passende Gewerkschaft kennt in der Regel solche Anwälte.

Antwort
von wikinger66, 19

Die Seite hilft dir weiter: http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/Service/fragen-und-antworten.html?fra...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten