Hallo ich wohne derzeit in einer Studenten WG in Berlin und meine Mitbewohnerin will/ ist schon ausgezogen. Jedoch steckt Sie noch in dem Vertrag fest, da Sie?

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3 Antworten

nur auf eine von zwei Wegen kündigen kann. Entweder die ganze WG kündigt oder wenn eine einzelne Person kündigen will, muss diese zuerst einen Nachmieter finden, bevor diese Person kündigen kann.

oder man gemeinsam mit dem Vermieter einen Aufhebungsvertrag macht.


Jetzt will Sie uns alle mit Paragraph 723 GB angeblich zu unsere Unterschrift zwingen, und damit eine einheitliche Kündigung erzwingen. Ist dies möglich?

Sie kann auf Zustimmung zur Kündigung klagen, das ist richtig.( In der Annahme, dass Ihr alle drei Hauptmieter seid.)

Also lieber schnellstens einen Nachmieter finden bevor ihr gemeinsam kündigen müsst und der Vermieter mit Euch dann keinen Mietvertrag mehr abschließen will.

Oder der Vermieter Euch nur nehmen will mit neuen Konditionen.

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Es besteht noch die Möglichkeit eines Auflösungsvertrages. Dazu müsste man sie mit Zustimmung aller Vertragspartner aus dem Mietvertrag entlassen. Die Wohnung könnte dann allein an die verbliebenen WG-Mieter vermietet werden. Dazu bedarf es, wie gesagt, der Zustimmung aller Vertragspartner. Wenn aber der Vermieter euch als alleinige Mieter nicht haben möchte, dann sieht es verdammt schlecht aus. Auch wenn die Mitbewohnerin einen Nachmieter findet, der weiterer Hauptmieter werden soll, benötigt ihr die Zustimmung des Vermieters. Funktioniert das alles nicht, kann sie tatsächlich auf eure Zustimmung zur Kündigung klagen. Das alles setzt voraus, dass ihr alle Hauptmieter der Wohnung seid. Denn ein gemeinsamer Mietvertrag kann nur gemeinsam gekündigt werden.

Es wäre jetzt wissenswert, ob ihr gemeinsam einen Mietvertrag habt oder ob jeder einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter hat.


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Kommentar von moritz995
20.01.2016, 20:40

Okay gut, denn der Vermieter hat mir schon versichert, dass ich so lange wie ich mag in der Wohnung bleiben kann, egal wozu sich die anderen entscheiden. Was für mich etwas kurios ist, ist dass ich meiner Mitbewohnerin ja überhaupt keinen Stein in Weg gelegt habe mit den Nachmietern, die Sie mir vorgestellt hat bisher und sogar ja 2 von den 3 gefragt habe, ob Sie denn nicht einziehen wollten. Würde dies vielleicht sogar vor Gericht als Grund zählen, dass meine Zustimmung zur Kündigung nicht erklagt werden kann?

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Lasse dich keinesfalls zu der Unterschrift hinreißen. Wenn ihr die Regelung in eurem Mietvertrag habt, dann wird sie wohl auch so gültig sein.

Ansonsten sprich noch mal mit deinem Vermieter was ihr jetzt machen könnt...

lg, jakkily

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Kommentar von moritz995
20.01.2016, 20:18

Würde ich nie machen, aufgrund all der negativen Konsequenzen, die dies mit sich bringt für mich. Aber kann Sie gerichtlich meine Unterschrift erzwingen, wenn Sie auch einzeln kündigen kann, oder müsstest du dafür den Vertrag sehen?

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