Frage von alexisa, 92

Hallo, ich war in einem Pflegeheim angestellt.Per Arbeitsvertrag wurde ein mtl Gehalt bei 30 h wöchentlich vereinbart.Nun wurden Minusstd.vom Gehalt abgezogen?

Hallo, ich war in einem Pflegeheim angestellt.Per Arbeitsvertrag wurde ein mtl. Gehalt bei 30 h wöchentlich vereinbart.Nun wurden Minusstd.vom Gehalt abgezogen.Ist dies zulässig?

Antwort
von dadamat, 20

Solange ein Arbeitsverhältnis besteht, gehören die Minusstunden in dein Arbeitszeitkonto. Das heißt, dass ein Minus mit einem Plus im Laufe der nächsten Monate verrechnet wird. Allein durch Reglung der Arbeitszeit / Arbeitsdauer. Nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnis kann das Arbeitszeitkonto geldmässig abgegolten werden, also ein Minus wird vom Lohn abgezogen, Überstunden / Plus wird ausgezahlt.

Antwort
von alexisa, 52

Die Minusstunden ergaben sich durch die Planung des Arbeitgebers.Ich war von 09/2015 bis 03/ 2016 befristet angestellt.Manchmal waren es 30h die Woche und manchmal nicht.So kamen in den 6 Monaten 22,5 Minusstunden zusammen.

Im Arbeitsvertrag steht unter Arbeitszeit folgendes:

Die durchschnittl.Arbeitszeit beträgt 30 h wöchentlich ausschließlich der Pausen.Der Arbeitseinsatz erfolgt im Schichtdienst.Die Einzelheiten ergeben sich aus dem jeweils gültigen Dienstplan,dem insbesondere die Verteilung der Arbeitszeiten zu entnehmen ist.Die tatsächliche Arbeitszeit wird in Arbeitszeitkonten erfasst,die monatlich fortlaufend geführt werden.Der Arbeitnehmer ist zur Verrichtung von Mehrarbeit im Rahmen der gesetzl. Bestimmungen verpflichtet.

Antwort
von Pudelcolada, 52

Etwas dürftige Informationen für eine Antwort. Wieviele Stunden Du gearbeitet hast (per Stundenzettel nachweisbar), soviele werden Dir auch entgolten. Ganz einfach eigentlich.

Kommentar von grubenschmalz ,

Nein. Das ist nicht so einfach. Wenn die Minusstunden durch Krankheit oder Anweisung des AG entstanden sind, dürfen sie nicht abgezogen werden.

Kommentar von Pudelcolada ,

Sicher.
Darum schreibe ich ja auch von dürftigen Informationen... ;)
Bin jetzt erst mal vom einfachsten Fall ausgegangen.

Antwort
von DeniiisFB, 52

Du hast wenig Informationen dazu geschrieben. 

Wie kommt es zu diesen Minusstunden ? Erst dann kann man dir die Frage vielleicht beantworten. 

Kommentar von alexisa ,

Die Minusstunden ergaben sich durch die Planung des
Arbeitgebers.Ich war von 09/2015 bis 03/ 2016 befristet
angestellt.Manchmal waren es 30h die Woche und manchmal nicht.So kamen
in den 6 Monaten 22,5 Minusstunden zusammen.

Im Arbeitsvertrag steht unter Arbeitszeit folgendes:

Die durchschnittl.Arbeitszeit beträgt 30 h wöchentlich ausschließlich
der Pausen.Der Arbeitseinsatz erfolgt im Schichtdienst.Die Einzelheiten
ergeben sich aus dem jeweils gültigen Dienstplan,dem insbesondere die
Verteilung der Arbeitszeiten zu entnehmen ist.Die tatsächliche
Arbeitszeit wird in Arbeitszeitkonten erfasst,die monatlich fortlaufend
geführt werden.Der Arbeitnehmer ist zur Verrichtung von Mehrarbeit im
Rahmen der gesetzl. Bestimmungen verpflichtet.

Kommentar von DeniiisFB ,

...

Kommentar von DeniiisFB ,

Nein darf er nicht. Es kommt darauf an wie die Minusstunden entstanden sind. Wie der Nutzer über mir schon schrieb. Wenn du durch Krankheit oder Abwesenheit nicht arbeiten konntest,darf er dir nicht so einfach das Gehalt kürzen. 

Kommentar von alexisa ,

Krank war ich nicht.Laut Dienstpläne bin ich eben nicht auf meine Stunden gekommen.Da das Arbeitsverhältnis befristet war ,wurde mit der letzten Gehaltsabrechnung die dadurch entstandenen Minusstunden abgezogen.

Kommentar von DeniiisFB ,

Okay wenn du nicht Krank warst dann ist das wieder eine andere Sache. Da darf dein Arbeitgeber dir die Minusstunden vom Gehalt abziehen 

Kommentar von DeniiisFB ,

Ich habe extra mal meine Schwester angerufen und nachgefragt die Altenpflegerin ist und sowas ähnliches bei ihrem vorherigen Arbeitsgeber hatte. Auch sie erhielt nicht ihren vollen Gehalt da sie anwesend war und somit der Arbeitgeber das Gehalt gekürzt hatte. 

Kommentar von alexisa ,

Lt .Arbeitsvertrag hatte ich aber eine 30 h Woche mit festem Gehalt,wenn ich laut Dienstplan dann aber nicht auf meine vereinbarten Stunden komme,kann ich ja nix für.Ich wäre durchaus bereit gewesen den im Vertrag einbarten Stundensatz zu bringen.Ist der Arbeitgeber nicht dann auch in derPflicht mich 30 h in der Woche einzusetzen?Die Minusstunden sind ja nicht durch mein verschulden enstanden.

Kommentar von DeniiisFB ,

Achso,das heißt dein Arbeitgeber hat dir einfach nicht genügend Arbeit gegeben damit deine 30 Stunden in der Woche erreicht werden. Das ist nicht das Problem des Arbeitnehmers sondern das Problem des Arbeitgebers und darf dir somit die Minusstunden nicht verrechnen. 


Kommentar von alexisa ,

Wie mein Arbeitgeber darf Minusstunden verrechnen?

Kommentar von DeniiisFB ,

Nein ich habe vorhin nur das ''nicht'' vergessen. 

Er darf es dir nicht abziehen das du nicht Schuld bist,meinte ich. Er ist dazu verpflichtet dir Arbeit zu geben.Tut er es nicht dann ist das nicht deine Schuld und kann dir nicht was vom Gehalt abziehen. 

Kommentar von alexisa ,

Ich danke Dir für die Auskunft.

Dann werde ich wohl Klage beim Arbeitsgericht einreichen

Danke nochmal :)

Kommentar von DeniiisFB ,

Kein Problem.Auch das hat dir meine Schwester empfohlen.

Er darf es nicht und kann es dir nicht einfach Streichen. Würde ich deiner Meinung nach auch machen !   ;)

Kommentar von Familiengerd ,

@ DeniiisFB:

Da darf dein Arbeitgeber dir die Minusstunden vom Gehalt abziehen

Das ist falsch!

Wenn die Minusstunden entstanden sind, weil die Fragestellerin nicht (zu wenig) entsprechend der vereinbarten Arbeitszeit im Dienstplan eingeteilt worden ist, dürfen die dadurch entstandenen Minusstunden nicht ihr  angelastet werden!

Sorry, ist sehe gerade, Du hast das in einem weiteren Kommentar gerade auch schon so erklärt/richtig gestellt!

Kommentar von DeniiisFB ,

Ja ^^ 

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