Frage von misssixty68, 68

Hallo Ich und der Papa von meinem Sohn haben ständig Streitereien wegen dem Umgang unseres Sohnes,6. Er wohnt bei mir ,vor der Schule war der Umgang so gerege?

t,dass Samstag Mama Tag und Sonntag Papatag ist,funktionierte gut.Und mehrere Tage unter der Woche,wobei ich stark ins schleudern kam. Nun hat er bei ihm Übernachtet mit Anfangsschwierigkeiten. Der Papa wollte dann das er jedes Wochenende und alle Ferien bei ihm übernachtet.Sein Wohnort sind 90km von mir. Damit war ich nicht einverstanden weil ich doch auch mal ein Wochenende mit Kind haben wollte.Nach langem Hin und Her,schlug ich das JA vor. Diese meinten,dass ein 6 jähriger soviel wie möglich die Zeit bei seinem Vater verbringen sollte.Und mich mit ihm einigen sollte.was aber ja nicht funktioniert. Ich pochte auf eine Regelung,mir kam es in dem Gespräch schon fast so vor ,dass wirklich eine Vaterbewegung bevorsteht. Gut und schön,ich möchte es halt geregelt haben ,auch ich arbeite.Der Papa ist selbstständig und meinte auch er hätte immer Zeit für das Kind.Er wollte auch das Wechselmodell 3 Tage ich 4 Tage er anstreben.Wovon ich aber bei 80km Anfahrtsweg nichts halte.Denke es ist auch was anderes Freizeit und Alltag. Gut....mit JA wurde ein KAlender erstellt. Jeden Donnerstag nachmittag nach Schule.Er Samstag auf Sonntag,nächste Woche ich ,ein geteiltes,ich SA er Sonntag,dann wieder er Samstag auf Sonntag ,dann ich etc.....und halbe Ferien.....Nun ändert er ständig Termine um er kann Donnerstag nicht er würde Freitag kommen,im Plan würde ja eh Freitag stehen.Steht er aber noch nicht.Klar kann man ausweiten,aber mit JA war das so abgesprochen....und ich bin der Meinung daran sollten wir erst mal festhalten.Auch unser Sohn kommt mit diesem Kalender zurecht,er weiss jetzt endlich wann Mama oder Papa-Tag oder WE ist.Kindergeburstage die auch diese Vater Termine fallen sage ich auch ab,denn tauschen bringt nix da ist dann alles durcheinander. Unterhalt hat er jetzt eingestellt oder vergessen wie auch immer.... Wenn unser Kind vom Papa WE zurück kommt ist es etwas bösartig zu mir.Vater kommt noch mit in die Wohnung,kurz,ob das gut fürs Kind ist? Ich lass ihm dann seine Zeit,er muss sich auch umstellen. Es ist für mich ganz schwierig standhaft zu bleiben und dem Vater nicht alles zurecht zu machen. Wie macht ihr es? Wie sind eure Meinungen zum JA? Am liebsten wäre mir eine Regelung VON 14 Tagen VON fREITAG aBEND BIS sONNTAG aBEND.Halbe Ferien. Einfach geregelt,ich muss soviel umstellen,weil er kommt wann er will,aber mit JA hab ich da schlechte Karten. Ich Danke Euch....

Antwort
von o0bellaAnna0o, 32

Ich würde auch Freitag nach der Schule bis Sonntag alle zwei Wochen und die halben Ferien vereinbaren. Wie soll das auch klappen, Donnerstag Nachmittag? Und dann Freitag wieder Schule... total kompliziert. Wer hat sich das ausgedacht? Das JA? 

Du kannst ihm diesen Vorschlag unterbreiten und auch dem JA bescheid geben, dass ihr miteinander eine praktikablere Lösung gefunden habt. Letztlich würde, im Falle eines Streits, das Gericht die Zeiten festlegen, nicht das JA. 

Ob der Vater mit in deine Wohnung kommen sollte... ja. Und ihr solltet euer Bestes geben, freundlich zueinander zu sein. Wenn der Kleine sich unangemessen verhält nach den Besuchen, liegt es wahrscheinlich an eurem schlechten Verhältnis zueinander. (Möglicherweise redet ihr beide nicht gut von dem jeweils anderen, und euer Kind bekommt es mit.) Hier empfehle ich ein Beratungsgespräch bei ProFamilia oder der Caritas, bei dem ihr lernt, euren kleinen Prinzen partnerschaftlich zu erziehen, sodass er sich nicht hin-und hergerissen fühlt. 

Das tut ihr nicht für euch selbst, nicht für den Ex, sondern einzig und allein für euren gemeinsamen Sohn. Er braucht euch beide, und er muss wissen, dass das auch gut und gewollt ist.

Kommentar von misssixty68 ,

Wir streiten nicht,sind neutral zueinander.Unser Sohn weiss halt nicht wem er es Recht machen soll....tja alles schwierig....

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Genau, und da kann euch eine Beratungsstelle helfen. Das kann niemand einfach so, und die Tipps sind wirklich sehr hilfreich.

Kommentar von landsberglech ,

was für ein schwachsinn. natürlich hat der kv nichts in der ex-wohnung zu suchen. das ist für ihn tabu. zwei worte wechseln, kind nach hause bringen und weg - tür zu.

weiterhin ist es kvs sache wie er die 2-3 nachmittage die woche mit übernachtung unterbringt und wie er kind nächsten morgen in die schule bringt. standart ist eine übernachtung wöchentlich und jedes zweite we von fr-mo oder so.

dafür brauchts keine sinnfreien beratungsstellen.

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Dass es für das Kind gut und wichtig ist, dass die Eltern sich verstehen und kooperieren, und nicht konkurrieren, das ist dir neu, was? Die Beratungsstelle... ach, was verschwende ich hier meine Zeit, ist doch wie Perlen vor die Säue  zu werfen.

Antwort
von Schnoofy, 31

Es ist wie bei solchen Beziehungen fast schon üblich immer derselbe Mist.

Die Eltern sind sich nicht einig und streiten über Besuchs- und Aufenthaltsrechte und vergessen völlig die Hauptperson, die unter diesem Kleinkrieg am meisten leidet: 

Das Kind!

Wie wäre es, wenn ihr euch beide langsam wieder einkriegt und einfach mal völlig unverbindlich den Sohnemann fragt, was er sich denn am liebsten wünschen würde.

Er ist nämlich derjenige, der nichts für die Situation kann und gleichzeitig aber der, dem sie am meisten schadet.

Kommentar von misssixty68 ,

Er will es beiden Recht machen,so hilft nur eine Regelung....Streiten tun wir nicht....es sollte halt geregelt sein,so hat jeder seinen Vorteil dran.

Kommentar von Schnoofy ,

Es glaub ich Dir auch.

Streiten meinte ich auch nur als unbewusstes Handeln. Ich will Dir auch nicht unterstellen, Dein Kind in irgendeiner Weise schlecht zu behandeln.

Aber bei solch komplizierten Beziehungen bleibt es nicht aus, dass irgendeiner der Beteiligten an einer Stelle zurücksteht.

Es allen recht machen zu wollen ist wie die Quadratur des Kreises.

Kommentar von Menuett ,

Ja, es stößt das Kind ja überhaupt nicht in einen ganz tiefen Loyalitätskonflikt, wenn er da selbst bestimmen soll, wann er bei wem ist.

Das müssen Erwachsene regeln, damit kann man doch kein Kind belasten...

Kommentar von Schnoofy ,

einfach mal völlig unverbindlich den Sohnemann fragt

Die Betonung liegt auf unverbindlich.

Ich halte es nicht für unwesentlich, sich über die Gefühlslage des Kindes im Klaren zu sein.

Entscheiden müssen die Eltern gemeinsam, das ist klar.

Kommentar von Dahika ,

Das KInd kann da nicht entscheiden, denn jede Entscheidung ist auch eine Entscheidung gegen den Anderen. Jedenfalls bei strittigen Eltern. Man kann dem Kind nicht die Verantwortung zuschieben, für die Besuchsregelung zu sorgen.

Kinder in dem Alter sollen sich aussuchen, ob sie lieber Erdbeer - oder Schokoladeneis essen wollen, aber sie können nicht über den Umgang bestimmen. Das obliegt der Verantwortung der Eltern.

Kommentar von scharrvogel ,

ein kind kann in dem alter keine entscheidungen treffen. es will eigentlich bei beiden gleich viel sein. aber das ist leider nicht immer mgl. von daher gibts eine regelung, die die eltern aushandeln müssen.

Antwort
von DFgen, 28

Es gibt keine gesetzliche Regelung über die Umgangszeiten, nur Empfehlungen..., auch das Jugendamt kann also nur beraten und nichts festlegen...

Nur, wenn ihr euch überhaupt nicht einig werdet, könntet bzw. müsstet ihr euch an das Familiengericht wenden - dann würde eine Festlegung getroffen, an die ihr euch dann beide halten müsstet (...).

Die "Umgangsempfehlungen" orientieren sich immer an den Bedürfnissen, dem Alter... eines Kindes.

Bei einem Schulkind gehen sie dahin, dass es jedes zweite Wochenende, die Hälfte der Ferien und der Feiertage, Geburtstage im Wechsel... beim umgangsberechtigten Elternteil verbringt....

Der Umgang ist im Übrigen unabhängig von Unterhaltszahlungen (und auch dem Sorgerecht), für den "Transport" des Kindes ist allein der umgangsberechtigte Elternteil verantwortlich...

Antwort
von Menuett, 16

Das Jugendamt kann keine rechtlich verbindliche Umgangsregelung festlegen.

Ein Gericht kann das.

Dir stehen die Hälfte der Wochenenden zu. Der Vater kann von Glück reden, wenn der Richter ihm noch einen Tag in der anderen Woche zugesteht.

Ein Wechselmodell ist bei dieser Entfernung nicht möglich.

Ich würde zum Anwalt gehen und eine Umgangsreglung gerichtlich festlegen lassen.

Und darauf achten, dass es auch eine Folge hat, wenn man sich nicht daran hält.

Es ist normal, dass die Kinder durch den Wind sind, wenn sie vom anderen Elternteil kommen.

Bei euch ist das ja besonders gravierend, das ist ja ein einziges undurchschaubares hin und her.

Kommentar von landsberglech ,

warum sollte ein wechselmodell nicht mgl. sein? es liegt doch an kv wie er die sache tgl. regelt.

Antwort
von ErsterSchnee, 26

Ich habe nur die Hälfte verstanden - habe aber den Eindruck, dass du Probleme suchst, wo keine sind. Schon aus Prinzip...

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