Frage von omegapro1110, 86

Hallo, ich möchte unbedingt einen luziden Traum haben ( klartraum ) aber ich verstehe und schaffe es nicht , könnt ihr mir helfen?

Also ich möchte unbedingt diesen klartraum haben , ich habe mir alles mögliche dazu im Internet durchgelesen & auch Videos auf youtube angeguckt und es ausprobiert ich verstehe es aber nicht ..
Ich möchte den Traum unbedingt haben und hoffe ihr könnt mir genauer sagen wie es funktioniert.

Danke im Vorraus

Antwort
von nowka20, 11

da hilft nur erkenntnis:

Wir müssen daher draußen sein, außerhalb unseres Körpers, bei der ersten Art Träume, und wir müssen ebenso drinnen stecken in unseren Erlebnissen bei der zweiten Art. Das heißt, wir müssen tatsächlich außerhalb des physischen Leibes sein mit unseren seelischen Erlebnissen, wenn wir träumen. Insofern ist das, was sich ältere Seelenforscher gesagt haben, absolut unanfechtbar; es läßt sich gar nichts dagegen einwenden. 

Aber etwas anderes muß gesagt werden. Irgendeine Erkenntnissicherheit über das Selbst kann mir der Traum nicht geben, er kann uns hinführen, wie man auf den Weg zu einer solchen Sicherheit kommt. Denn was wir innen sind, während der Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen, wo wir außerhalb des Körpers sind: das, was uns der Traum da zeigt, das sind wir ja ganz gewiß nicht; denn das sind auf der einen Seite Bilder unseres körperlichen Inneren, noch dazu Sinnbilder dieses körperlichen Inneren, also das, was wiederum von unserem körperlichen Inneren genommen ist. Wir können doch nicht, wenn wir schlafend außerhalb unseres Körpers sind, sozusagen dasselbe sein, was wir im Inneren sind, im physischen Leibe sind. Es muß also etwas anderes vorliegen. Wir müssen da etwas sein außerhalb unseres Körpers, aber das macht sich nicht geltend. Dazu sind wir zunächst nicht fähig, das eigentliche Wesen des Seelischen im schlafenden Zustande zu erfassen. Das verbirgt sich und maskiert sich zunächst; es umhüllt sich mit Bildern der eigenen Körperlichkeit und zeigt sich in bezug auf sein Eigenleben in willkürlichen Zusammenstellungen des Erlebten. Daß wir außerhalb unseres Leibes sind, wenn wir träumen, das haben die älteren Seelenforscher gut geschlossen; aber daß uns der Traum etwas zeige über das außer unserem Körper befindliche Wesen, das haben sie zwar geglaubt, aber das ist nicht der Fall. Denn er zeigt uns gar nichts als das, was wir sonst erlebt haben im Leibe, und unseren eigenen Leib in Sinnbildern. Also, wenn wir außerhalb unseres Leibes etwas sind, so maskiert sich das im Traume, so trägt der Traum in bezug darauf eine Maske. Wollen wir hinter unser eigenes Wesen kommen, so müssen wir dem Traume, das heißt der Seele, diese Maske denn der Traum ist diese Maske — herunternehmen können. — Bis hierher leitet uns auf einen Weg eine intimere Anschauung vom Traume. Indem ältere Seelenforscher durchaus bemerkt haben, daß der Traum schließlich nichts anderes zeigt als das, was er selbst wiederum aus der Sinneswelt nimmt, kamen ihnen natürlich auch darüber die Zweifel. Und ebensowenig wie man Sicherheit zu haben glaubte durch eine gewöhnliche, rückwärtsgewendete Selbstbeobachtung, ebensowenig war man befriedigt von dem, was die Beobachtung der Traumwelt geben konnte.
Demgegenüber tritt nun das auf, was von mir immer genannt wird die anthroposophische Weltanschauung oder anthroposophische Forschungsart. Diese stellt sich zunächst auf den Standpunkt: Wenn uns der Traum zeigt, daß wir etwas außerhalb unseres Leibes sind, so erweist er sich ja für sich zu schwach, um sein eigenes Wesen zur Anschauung, zur Offenbarung zu bringen. Um sich zu offenbaren, bedient er sich der Erinnerungsfetzen des Lebens, der Sinnbilder der eigenen Körperlichkeit. Wir müssen daher das Seelenleben verstärken, erkraften, damit wir an das herankommen, was im Seelenleben maskiert im Traume vor uns steht. Das kann man. Man kann es dadurch, daß man, wie ich in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und in anderen Schriften ausgeführt habe, mit vollem Bewußtsein durch ein systematisch-exaktes sogenanntes «meditatives» Leben den Traum nachahmt, aber ihn nicht etwa dadurch nachahmt, daß man künstlich Träume erzeugt, sondern daß man dasjenige, was aus dem Unterbewußtsein unwillkürlich im Traume heraufsteigt, mit vollem Bewußtsein in der Seele erweckt. Dazu kommt man dadurch, daß man sich gewöhnt, ebenso zu verfahren, wie der Traum unwillkürlich verfährt so zu verfahren, daß man in innerer Meditation Dinge, die man gut kennt, sinnbildlich vorstellt. Der Traum gaukelt uns sinnbildlich unsere eigene Körperlichkeit vor. Man übt sich nun da uns weder unser eigenes Inneres noch die Natur Sinnbilder gibt streng systematisch, sinnbildlich vorzustellen. So werden Vorstellungen von uns willkürlich in ein Sinnbild gebracht, wie der Traum es uns unwillkürlich vorgaukelt. Durch innere Aktivität muß es erzeugt werden, das heißt aber, es muß der Traum verstärkt werden.
Wenn wir im äußeren Leben sind, geben wir uns passiv den äußeren Beobachtungen und Wahrnehmungen hin. Dann ist die innere Tätigkeit eine schattenhafte. Jeder empfindet eigentlich, wie schattenhaft das abstrakte Vorstellen ist, wie die Gedanken hingegeben sind an die Außenwelt und dann schattenhaft verlaufen. Jeder spricht von den schattenhaften Gedanken gegenüber der konkreten Wirklichkeit. Wenn man aber dazu aufsteigt, jetzt Sinnbildliches vorzustellen, so muß man diese Sinnbilder machen. Und wenn man nun ein vollbewußter Mensch ist und kein Narr, so weiß man, daß man sie selbst macht. Man ist dann durchaus kein Träumer, sondern ein gewöhnlich Wachender, ja noch mehr als ein gewöhnlich Wachender. Dem Träumer kommen die Sinnbilder unwillkürlich, dem Wachenden die Vorstellungsbilder durch äußere Anregung. Der Wachende, der selber sich rege macht, was die Träume geben, der Sinnbilder mit aller inneren Kraft sich vor die Seele hinstellt und in voller, bewußter Besonnenheit den Traum nachahmt, der erweckt sich sozusagen zu einer höheren Denk- und Vorstellungsaktivität und damit zu einer höheren Seelenaktivität überhaupt, als man sie im gewöhnlichen Bewußtsein hat. Das muß dann aber wirklich ganz systematisch durchgeführt werden.
(GA 213, Seite 18f : aus dem Vortrag vom 15. 11.1923 von Dr. R. Steiner)

Antwort
von Dragon257, 11

Hey,

Lass dir von niemanden einreden das es schwer sei einen Klartraum zu haben, dass stimmt nicht!!

Unzählige Seiten verbreiten falsche Sachen das man monatelange Übung braucht und nur Dild richtig funktioniert.

Ich sag dir was das ist absoluter Bullshit!
Ich habe mich das erste Mal mit dem Thema Klartraum im Juni beschäftigt.
Habe weil so viele es geschrieben haben die Dild Technik probiert.
Aber die sagt mir 0 zu, weder ständig die RC S zu machen, noch ganzen Tag die Umgebung zu checken.

Also schaute ich mich weiter nach anderen Techniken um.
Bin dann bei der Wild Technik stehen geblieben.

Und jetzt kommt es, mit Dild hatte ich nicht den Hauch eines Erfolgs, mit Wild hatte ich nach dem 3.Versuch in Kombi mit WBTB meinen ersten Klatraum, nach 3!! Tagen.
Du musst selbst herausfinden was für dich die beste Technik ist.
Hier ein paar Bsp:
Wild, Ssild, Mild, Hild, Autosuggestion, Hypnose...

Lass dir nichts einreden, schau Videos übers Klarträumen, lese was evt. Schöpferisch Träumen, und wende verschieden Techniken an( bleibe mind. eine Woche bei EINER Technik und schau bei welcher du die meisten Erfolge erzielst.

Viel Erfolg, und einen baldigen Klartraum :)

Antwort
von Letters4help, 23

Leg dich gemütlich hin und dös ein wenig vor dich hin und dann stell dir einen aum oder so vor .. Sag dir selbst im Kopf wie du dich bewegst wohin und auf welches Hindernis du gleich stößt .. Gestalte deinen Traum so immer weiter und du wirst sehn irgendwann bist du mittendrin und hast deinen eigenen luziden Traum wobei du alles um dich herum vergisst . Sonst guck nochmal auf Outuobe nach Hörspielen die sind ganz hilfreich :)

Antwort
von melekyzidi, 11

Ja du musst ein traumtagebuch führen und auf ein Gegenstand mit buchstaben oder zahlen regelmäßig anschauen.. so fliegen die zahlen im traum oder so und du musst immer in der gleichen Uhrzeit schlafen gehen.. und genug schlaf bekommen und du musst es höchsten monate üben.. 

Ich übe es momentan auch.. ich gucke immer auf meine nichtfunktionierende Uhr und ich führe einen Traumtagebuch.. aber ich muss ausprobieren immer um 00 Uhr zu schlafen.. da ich mit meinen 12 Jahren bis 3 in der woche wach bleibe.. ich muss noch gucken wieviel Schlaf ich brauche mit meinem Alter.. 

Mein Bruder hat es mal durchgezogen und konnte sogar kontrollieren dass er über unsere Gegend fliegt.. und er hat vorgestellt dass er mit unserer oma die in algerien wohnt im bus war und dort böse typen waren die ihn verfolgt haben und dann hat mein bruder die getreten und die sind über unsere gegend geflogen und mein bruder flog auch und ab da hat er realistiert dass er träumt KLAR eben er war KLAR im TRAUM.. somit hat er alles kontrolliert. aber er hat es jetzt verlernt..

HOFFE ICH KONNTE HELFEN

Antwort
von HundeFreundin12, 22

Du kriegst einen Klartraum ,gerade dann nicht wenn du es UNBEDINGT willst.
Denk' nicht soviel dran und vielleicht passiert es mal.
Immer wen ich am wenigsten damit rechne oder denke kommt es.^^

Antwort
von kzumollegah, 38

Es gibt im Internet gute Anleitungen, man darf nur nicht ungeduldig sein sondern über Monate dran bleiben. Ich selbst bin dafür zu ungeduldig :P

Kommentar von melekyzidi ,

Ich übe auch momentan damit ich es hinkriege zu träumen.. ich finds schwachsinnig dass alle sagen dass man nen Paralysentraum haben sollte.. stimmt ja nicht.. Es ist seltend dass man sowas kriegt.. ich kenne niemanden der sowas je hatte aber trotzdem konnte mein bruder klarträumen.. er findet es echt cool er hat es auch mal gemacht.. er musste aber auch lange üben

Antwort
von Followme993, 31

Ich habe momentan fast nur solche Träume, keine Ahnung woran das liegt. Wahrscheinlich haben die Medikamente einen Einfluss, die ich momentan einnehmen muss.

Es gibt einige Bücher über dieses Thema, soviel ich weis. Ich würde mal in eine Buchhandlung gehen.

Antwort
von Maolaa, 31

Ich kann es nicht genau erklären, aber eins weiß ich noch von dem, was ich mal gelesen habe: Das braucht mindestens wochenlange Übung!

Antwort
von Fuloli, 28

Hast du dir denn schon einen Reality-Check antrainiert, den du unterbewusst durchführst? Wenn du daran denken musst, das zu machen klappt es nicht. Dass muss automatisch passieren, wie blinzeln und atmen (nur nicht unbedingt so häufig).

Antwort
von NorwinSchneider, 17

Es ist sehr leicht so einen Traum zu haben!

Mache dich im Internet schlau! Würdest du es wirklich wollen, würdest du selber nachlesen. 

Kommentar von Fuloli ,

Er hat doch gesagt, er hat viel recherchiert. Außerdem ist das das erste mal, dass ich höre, dass es leicht ist, das zu erlernen. Es soll allerdings Leute gibt, die es durch Zufall beherrschen ohne es zu üben. Falls du dazu gehörst, hat dein Kommentar hier nichts zu suchen. Falls es so leicht zu erlernen ist, wie du meinst, hast du sicher einen guten Tipp oder Anleitung.

Kommentar von Dragon257 ,

es ist auch leicht zu erlernen, die die sagen es sei schwer, lassen sich von Websites beeinflussen die diese These verbreiten...
Einen Klartraum zu haben ist leicht.
Und es muss nicht immer die so hoch gelobene Dild Technik sein, die nichts für mich ist.

Es gibt genung Techniken die genau so effizient und gut sind:
Wild, Ssild, Mild, Autosuggestion oder Hypnose

Kommentar von NorwinSchneider ,

Genau!

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