Frage von ImadM, 50

Hallo, ich möchte die Kopie der Geburtsurkunde meinem Sohn im Ausland (in meinem Heimatland) verwenden. Wo kann ich die Kopie beglaubigen lassen?

Antwort
von Amtsschimmel25, 31

Abhängig davon, welches Land ihr Heimatland ist, benötigen sie zusätzlich eine "Echtheitsbescheinigung" der Geburtsurkunde in form einer Apostille oder einer Legalisation.  In den Ländern die dem sog. CIEC-Abkommen angehören, würde eine mehrsprachige internationale Urkunde ausreichen.

Antwort
von wilees, 33

Du kannst eine Kopie nur unter Vorlage des Originals beglaubigen lassen.

Beglaubigung beim Notar oder Bürgerbüro.

http://www.helpster.de/wo-kann-man-zeugnisse-beglaubigen-lassen-so-gehen-sie-vor...

Kommentar von ImadM ,

am Dienstag versuche ich beim Bürgerbüro. Vielen Dank!

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Dass ist völliger Schwachsinn. Dass beglaubigen von Personenstandsurkunden ist grundsätzlich verboten. Du bekommst bei deinem Registerführenden Standesamt eine weitere Originalurkunde. Für die Verwendung im Ausland kannst du für viele Staaten, die dem sog. CIEC-Abkommen angehören auch eine mehrsprachige Internationale Urkunde ausstellen lassen. dann braucht du die "normale" Urkunde nicht extra mit einer Apostille oder je nach Staat mit einer Legalisation überbeglaubigen lassen.

Antwort
von Kuppelwieser, 36

Beim Standesamt deiner Geburtsstätte!

Kommentar von ImadM ,

Ich habe schon die Kopie beim Standesamt beglaubigen gelassen, aber das ist nicht genug, um die Kopie im Ausland zu verwenden.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Zufällig brauchte ich dieser Tage eine Kopie meiner Geburtsurkunde für den Notar, wegen meinem Testament. Das Original ist beim Standesamt, also wer kann da besser zuständig sein?  Das Original kannst Du selbstverständlich nicht bekommen. Hier liegt scheinbar Schikane vor!

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Was heißt Schikane. Beim Standesamt liegt der Registereintrag. dieser ist das eigentliche Original und kann dir nicht ausgehändigt werden. Du kannst lediglich einen Auszug aus dem Register bekommen und dieser nennt sich Geburtsurkunde.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Was ist das anderes als Schikane, wenn ihm die Behörde keine beglaubigte Kopie der Urkunde abnimmt!

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Ganz einfach. Er kann ganz einfach keine beglaubigte Kopie haben. Sollte es dennoch irgendeinen Schwachmaten geben, der Siegelführend ist und eine Kopie einer Urkunde beglaubigt, würde dieser sich strafbar machen und derjenige, der die Urkunde verwendet auch. Wenn in deinen Augen natürlich das rechtmäßige handeln einer Behörde Schikane ist, dann magst du recht haben.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Das ist ein Witz! Der Standesbeamte kann doch nicht die - womöglich handschriftliche wie bei mir - Geburtsurkunde aus dem Buch heraustrennen und ihm etwa ausleihen! Eine beglaubigte Kopie genügte bei mir auch beim Notar und muss auch auf der ganzen Welt gelten, sonst wie gesagt, ist es unglaubliche Schikane und mehr noch - Irrsinn!

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Du verstehst es nicht. Grundlage für die Geburtsurkunde ist der Geburtenregistereintrag in dem (wie bei dir) handschriftlichen Buch. Aus diesem Registereintrag der sämtliche beurkundeten personenstandsrechtlichen Sachverhalte enthält, wird eine Geburtsurkunde erstellt. Diese Urkunde stellt aber nur den Endstand deines Registers zum Zeitpunkt der Ausstellung der Urkunde dar und zeigt nicht die Veränderungen in deinem Leben, die im Register aufgezeichnet sind. daher gibt es Personenstandsrechtlich gesehen nur ein original Registereintrag, der immer beim Standesamt bleibt und verschiedene originale Geburtsurkunden die unterschiedliche Ausstellungsdaten heben können.  Du könntest dir, wenn du das willst und bezahlen kannst jedes Jahr eine neu Geburtsurkunde ausstellen lassen, die immer ein Original wäre. Du musst dich von dem Irrglauben verabschieden, dass du bei deiner Geburt eine Geburtsurkunde bekommst und das dann die einzig und alleinige originale Urkunde ist, die es gibt.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Danke, das mag ja in der Praxis so sein. Urkunden kann man freilich beliebig oft ausstellen, aber ein Original, in dem Falle eine Urschrift, kann es grundsätzlich und selbstverständlich nur einmal geben.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

langsam lichtet sich das dunkel.

Das beim Standesamt liegende Register ist die Urschrift.

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