Frage von Arturos1971, 93

Hallo Ich hatte vor einiger Zeit einen Mietnomaden, den ich gerichtlich rausgeklagt habe (Gerichtsvollzieher).?

Hallo Ich hatte vor einiger Zeit eine Mietnomadin, die ich gerichtlich rausgeklagt habe (Gerichtsvollzieher). Da ich bei dieser Dame nicht pfänden kann, würde ich gerne den Vor- und Zunamen dieser Dame im Internet veöffentlichen um andere private Vermieter zu warnen ( laut Anwalt wurde hat sie das bereits bei 4 Vermietern gemacht). Nun meine Frage: Ich weiss, das ich aus Datenschutzgründen den Namen nicht veröffentlichen darf. Ich würde es aber trotzdem einfach riskieren.

Was denkt ihr? Welche Strafe würde mich erwarten?

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 65

Es gibt Auskunfteien, die geradezu gierig sind, solche Informationen zu bekommen. Z. B. Creditreform.

Auch der Verein Haus&Grund führt meines Wissens nach solche Mietnomadenlisten. Als Mitglied von Haus&Grund hat man die Möglichkeit, nach Informationen über Mietinteressenten zu fragen und dann gibt es noch die Mietnomaden-Datenbank.de.

All diesen Auskunfteien gemeinsam ist, dass sie keinen öffentlichen Pranger darstellen, sondern dass nur bestimmte Personenkreise etwas erfahren.

Als Immobilien-Unternehmer ist man vielleicht Mitglied bei der Creditreform und fragt dort bei Neuvermietung nach.

Als privater Vermieter ist man vielleicht Mietglied bei Haus&Grund und fragt dort nach und zusätzlich läßt man sich eine Schufa-Auskunft geben.

Als Immobilien-Makler greift man schließlich noch zusätzlich auf die Mietnomaden-Datenbank zu.

Im Grunde bedeutet das für Dich: Natürlich darfst Du versuchen, einer Firma, wie Creditreform oder einem Verein Haus&Grund solche Informationen zu übermitteln. Sie finden dann bei vielen Neuvermietungen Berücksichtigung und der Mietnomade wird sich wundern, warum es plötzlich nicht mehr so einfach ist, eine Wohnung zu bekommen.

Du läufst dabei nicht Gefahr, dass Dich der Mietnomade deswegen anklagen wird, denn er hat gar keine Chance zu beweisen, dass Du der Urheber einer negativen Mitteilung bist, denn er wird niemals erfahren, warum er abgelehnt wird.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht, 70

Was denkt ihr?

Lieber nicht machen.

Antwort
von apfelkuchen94, 88

Würde ich auch machen wollen aber keine Ahnung.
Du kannst vielleicht in der Gegend Fotos aufhängen mit den Bildern der Wohnung und dann ihren Namen darunter schreiben das wäre vielleicht nicht so dramatisch wie im Internet

Antwort
von ninamann1, 93

Lese mal das :

http://www.meineimmobilie.de/forum/vermieten-verwalten/veroeffentlichung-von-mie...

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