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Hallo,ich habe vor ca. 10 Tagen einen Hörsturz am linken Ohr bekommen.

gefragt von peterseitz am 14.09.2009 um 10:43 Uhr

Zu allem Übel habe ich schon vor ca.6 Monaten am selben Ohr das Gleichgewichtsorgan " verloren" Laufe seitdem schwankend durch die Gegend, Übelkeit und Schwindelgefühle sind nun an der Tagesordnung. Ein konzentriertes Arbeiten an meinem CAD Platz ( 3D - Möbelherstellung ) inkl. Musterbau in der EW. - Abteilung fällt sehr schwer, man ist schon nach einigen Stunden völlig am Ende. Und nun auch das noch, der Hörzturz. Es rauscht und rumpelt, es krächts bei allem was ich noch höre wie aus einem kaputten Lautsprecher. Immer das selbe geräusch im Ohr das an eine alte Dampflok bei der Anfahrt erinnert. Da mein rechtes Ohr schon seit meiner Kindheit nur noch mit 15 - 20% arbeitet kann man sich vorstellen was das für mich bedeutet.

Kann mir da jemand weiterhelfen, bzw. ist das schon eine Behinderung die ich irgenwie verwenden kann? Ist das in % zu fassen? Ich werde bald 55 Jahre alt. Was kann ich denn tun, wenn keine Besserung mehr eintritt? Ich habe 6 Infusionen, Magnet und Sauerstoffbehandlung bekommen, ohne Erfolg. Würde mich über Anworten sehr freuen. Peter Seitz

I


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anonym
beantwortet von mienche am 14. September 2009 10:51
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http://www.schwerbehinderung-aktuell.de/include.php?path=start.php&catid=22

Hier wird aktuell die Beantragung, evtl. der Widerspruch beschrieben.


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 14. September 2009 10:50
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Es kann eine Behinderung sein - ich habe gerade die Tabelle "GdB/MdE" vor mir liegen. Da gibt es aber erhebliche Unterschiede/Voraussetzungen, um eine Schwerbehinderung zu erreichen. Eine 50%ige Schwerbehindung durch Tinnitus setzt voraus: "mit schweren psychischen Störungen und sozialen Anpassungsschwierigkeiten". Man kann bei weniger starken Störungen natürlich auch geringere Prozente erhalten. Das findest du aber nur heraus, indem du dich mit deinem HNO-Arzt in Verbindung setzt und mit ihm die Antragstellung beim Integrationsamt besprichst.

Kommentar von C7c9dab8f458606bbf23e9f4b4aba726smallteardrop1109 am 14. September 2009 11:02

Hier kannst du selbst noch mal in der Tabelle nachlesen: http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/main/tabelle.htm


anonym
beantwortet von Lady5 am 14. September 2009 10:53
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Hey, ich hatte auch ein Hörsturz und habe es sofort festgestellt damals und bin sofort zum Hausarzt gelaufen und er hat mir direkt eine Infusion gegeben und das 10 Tage lang. WEnn man ein Hörsturz hat sofort zum Arzt sonst könne Schäden entstehen. Ich glaube das du , sobald eine Belastung auf dich zukommt (ohne dich jetzt anzugreifen) das es auf deinen Ohren geht. Der Körper sucht eine wunde Stelle aus , der eine hat es am Magen usw. und du eben an den Ohren. Du muss mit deinem Chef sprechen und dies Schildern , vielleicht hat er was anderes für dich an Arbeit die dich nicht so sehr belasten , aber ich habe die Vermutung das es für dich es langsam zu viel wird und du eventuell kürzer treten muss, sonst kiepst du irgendwann um. Der Körper signaliesiert hier, das er nicht mehr kann indem er dieses Sausen, klingeln im Ohr hat. Also hör auf dein Körper. Es ist leicht gesagt als getan ,aber was ist dir lieber GEsundheit oder Krank für immer!!!!!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 14. September 2009 11:08

Super Antwort. So ging es auch meinem Mann. Die Folge Burn-out.


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 14. September 2009 10:44
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Auf jedem Fall mit dem behandelnden Arzt sprechen. Auch für einen Hörsturz mit Folgen gibt es eine Reha. Danach kann man weitere Schritte in die Wege leiten.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 14. September 2009 11:06

Richtig. DH


netty88
beantwortet von netty88 am 14. September 2009 10:50
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Bei mir hat Akupunktur eine deutliche besserung gebracht. Wg eines Behindertenantrages wende dich an den Sozialverband.Sie helfen dir alle in die Wege zu leiten und durchzusetzen. Mach dich aber darauf gefasst das es etwas laenger dauert bis deine Antraege durch gehen.Und das du oefter Wiederspruch einlegen musst.



kiramarie
beantwortet von kiramarie am 14. September 2009 11:05
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Besorg dir auf jeden Fall einen Schwerbehindertenantrag. Das ist ganz wichtig. Es gibt auch einen Verein,dessen Name mir grad nicht einfällt, die einem gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag bei der Ausfüllung u. Durchsetzung der Interessen helfen-sobald mir der Name einfällt, melde ich mich noch mal. Mein Mann hat die gleichen Probleme wie du, ist allerdings noch ein paar jahre jünger. Gegen den Schwindel halfen bei ihm Medikament, die ihm der HNO verordnete. In Bezug auf den Tinnitus ist bei ihm trotz aller Ärztekunst keine Besserung eingetreten. Tinnitus sowie ein Hörsturz sind meist die Folge von Stress. Und dementsprechend schlimm ist der Tinnitus meines Mannes bei Stress. Du solltest überlegen, ob du dich aufgrund dessen, nicht vielleicht mal eine Zeitlang von deinem Arzt aus dem Verkehr ziehen lässt u. evtl. ein Kur oder Reha (hat mein Mann auch gemacht) beantragst. Entspannungsübungen können evtl. ebenfalls dazu beitragen, mit dem Tinnitus besser umgehen zukönnnen.In den seltesten Fällen wird man von einem Tinnitus geheilt, der bleibt leider meist ein Leben lang.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 14. September 2009 10:44
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Da kann dir jeder HNO Arzt weiterhelfen!


stjerner
beantwortet von stjerner am 14. September 2009 10:45
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Hi,was für Infusionen waren das denn?


Pantex
beantwortet von Pantex am 14. September 2009 10:48
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Inwieweit Hörsturz als Behinderung eingestuft werden kann, entscheidet der Rententräger. Ich weiß nicht, ob es dazu verbindliche Regelungen gibt.

Eine gründliche Untersuchung des Innenohrs scheint aber dringend angeraten, um zumindest erste Anhaltspunkte für eine Weiterbehandlung zu erhalten.


Sunnynelly
beantwortet von Sunnynelly am 14. September 2009 10:49
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Die Geräusche sind ein Tinnitus. Es gibt mittlerweile CD`s, die Gegenräusche übertragen. Gibts z.B. bei Amazon. Würde ich mal ausprobieren.


knautsch
beantwortet von knautsch am 14. September 2009 10:49
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Ich rate dir zu einem HNO Arzt deines Vertrauens zu gehen. Er kann dir bessere Tipps geben als wir hier und wahrscheinlich hat er schon ähnliche Erfahrungen mit anderen Patienten gemacht und ist somit umso kompetenter. Gute Besserung!


r0ckferry
beantwortet von r0ckferry am 14. September 2009 10:54
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Gute Besserung. :(


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