Frage von Heidelerche, 125

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Insolvenzbetrug?

Hallo, was geschieht, wenn ein Privat -Insolvenzverfahren von 7Jahren abgelaufen ist und anschließend aufgedeckt werden würde, dass in der Zeit der Insolvenz bestimmte Immobilien im Ausland nicht angegeben wurden. Wie lange kann dieses geahndet werden. Und was wären die Konsequenzen ? Vielen Dank für die Antworten

Antwort
von AntwortMarkus, 95

30 Jahre kann dies geahndet werden und es droht Haftstrafe sowie Bedienung der Gläubiger aus dem Erlös der Immobilien. 

Kommentar von Heidelerche ,

Vielen Dank, so hörte ich, dass nach einem Jahr nicht mehr geahndet wird. 

Kommentar von AntwortMarkus ,

Selbstanzeige  verkürzt die Haftzeit. Nutze die Chance. 

Kommentar von Heidelerche ,

Es geht nicht um mich, sondern um eine Person, die mich enterben möchte und diese Immobilie an ein Familienmitglied als Alleinerben  im Testament eingetragen hat. Recht kompliziert

Kommentar von AntwortMarkus ,

Enterben  kennt  das deutsche recht  so nicht.  Der Pflichtteil ist fast immer fällig.  Nur bei seelischer  Grausamkeit o.ä. ist enterben  möglich. 

Antwort
von AchIchBins, 33

Das wäre Insolvenzbetrug und strafbar.

Nicht selten erliegen Insolvenzschuldner
der Versuchung "noch etwas zu retten", v.a. wenn auch das
Privatvermögen (z.B. bei Freiberuflern oder Selbständigen) betroffen
ist. Verheimlicht der Schuldner Vermögensstücke oder schafft er sie
beiseite, täuscht er Schulden vor, manipuliert oder vernichtet er seine
Handelsbücher oder Bilanzen, so droht ihm Freiheitsstrafe oder
Geldstrafe u.a. wegen Bankrotts nach § 283 StGB.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community