Frage von Hunter9800, 115

Vorfahren der Amerikaner (Entwicklung von 2000 bis 2012). Gründe?

Hallo ich habe derzeit mit der Aufgabe zu kämpfen, die auf dem Bild zu sehen ist. Ich beschäftige mich damit schon paar Tage und wollte nach eurer Idee fragen?

Meine Vermutung war, bezüglich der starken Entwicklung von den Afrikanern war, dass immer mehr Afrikaner nach Amerika kommen, weil Sie Dort ein besseres leben führen können bzw. es erhoffen. Bei anderen europäischen Ländern ist die Entwicklung ja nicht so stark, deswegen dachte ich, dass das daran liegt, dass man im eigenen Land bereits gute Lebensmöglichkeiten hat.

Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Bräuchte eure Hilfe / Ideen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gerolsteiner06, 35

Hallo. Die Tabelle gibt die Unterschiede zwischen 11 Jahren wieder.

In 11 Jahren ändern sich die Zahlen nicht so dramatisch wie es sich hier darstellt. Z.B. sind nicht 11 Mio Leute aus Afrika eingewandert oder die Afroamerikaner haben sich nicht so rasant vermehrt. Schau Dir mal an, wie stark die Deutschen gewachsen sind. Um fast 7 Mio ! Das würde heißen, daß 7 Mio Leute aus deutschland ausgewandert sind oder 7 Mio Kinder von von Deutschen abstammenden geboren wurde (und keiner gestorben ist).

Die Tabelle zeigt nicht wirklich starke Veränderungen durch Einwanderung.

Die Tabelle zeigt etwas ganz anderes und darauf bezieht sich sicherlich Deine Aufgabe , bzw. die Frage oberhalb der Tabelle. Die gefühlsmäßige Zuordnung der Leute zu ihren Vorfahren verändern sich recht schnell. Das kann in zwei Richtungen laufen. 1. Heute sind viele Leute stolz zu einer bestimmten Gruppe zu gehören, während sie es vor 11 jahren noch nicht zugeben wollten. oder 2. Manche wollen nicht als xy-stämmig gesehen werden, weil die heute nicht sehr beliebt sind.

Versuche das Ganze mal aus dieser Sichtweise zu interpretieren.

Kommentar von Bswss ,

DH!

Kommentar von gerolsteiner06 ,

Habe jetzt die Antwort von Bswss gelesen, die ein interessanten Aspekt aufzeigt der gut zu meiner Ausführung paßt.

Viele Leute haben "mehrere Urspünge";  daher fällt es ihnen leicht, mal zu sagen "ich stamme von Deutschen ab" oder das nächste mal "von Holländern", je nachdem was gerade ins Bild paßt oder besser aussieht. Daher auch die riesigen Unterschiede.

Beachte auch, daß die Tabelle nur die ersten 10 Plätze zeigt. Da sind fast alle (außer Amerikanischer Ureinwohner) Anzahlen stark gestiegen. Die "Verlierer" müssen dann wohl auf den Plätzen 11 bis n zu finden sein.


Kommentar von Hunter9800 ,

Vielen Dank für deinen hilfreichen Kommentar. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Jetzt ergibt auch alles einen Sinn! Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele noch nicht getraut haben, ihre Nationalität bekannt zu geben, da (laut meinen Arbeitsmaterialien) neue Migranten, vor allem die die anders waren, nicht beliebt waren und das ist noch freundlich ausgedrückt.

Vielen Dank nochmals :)

Expertenantwort
von Bswss, Community-Experte für Englisch, 31

In Deiner Tabelle ist die 2. Zahl ("Irish") links falsch. Wäre die Zahl so niedrig, lägen die Amerikaner irischer Abstammung nicht an 2. Stelle.

Da die Einwanderung aus Afrika  in den letzen 20 Jahren nur äußerst gering ist, kann Deine Vermutung bzgl der African Americans nicht stimmen.  Irgendwie kommt mir dieser sprunghafte Anstieg auch nicht glaubwürdig vor. Sollte er aber stimmen, dann liegt es wohl eher daran, dass sich manche "Schwarzen" im Gegensatz zu früher jetzt ihrer (teil-)afrikanischen Herkunft besinnen und sie nicht mehr als problematisch empfinden.

Dass die "American Indians" nicht mehr in den "Top 10"stehen, wundert nicht, denn

1) war der Anteil der "Indianer" schon vor 100 Jahren nicht besonders hoch (sogar BEVOR die Weißen Nordamerika besetzten, soll es nur ca. 1 Mio "Indaner" dort gegeben haben).

2) sind DIE Native Americans, die es zu etwas gebracht haben, meist nicht stolz auf ihre indianische Herkunft.

Zu beachten ist auch, dass fast jeder Amerikaner, den man zu seiner Herkunft fragt, mit Vierteln, Achteln, Sechzehnteln operiert, denn im LAugffe der Generationen haben isch ja natürlich die Ethnien vermischt. "Reine" - blödes Wort) Deutsche gibt es in den US kaum. Diejenige, die sich als "German Americans" ausgeben(meist wegen ihres Nachnamens) , haben ja fast immer auch irische, britische, italienische, polnische usw. Vorfahren.

Man denke an Obama, der auch zu 2% irischer Abstammung ist, sicher aber nicht wie ein "normaler"  Ire aussieht!

Tatsache ist, dass vor allem der Anteil der HISPANICS, welche vorwiegend aus Mexiko stammen, seit vielen Jahren stark steigt.


Antwort
von Hunter9800, 40

Kann es sein, jetzt im Extrembeispiel: Afrikaner, dass diese generell mehr Kindern auf die Welt bringen und dadurch, dass es Ihnen dort relativ gut geht oder zumindest besser als in Ihrer Heimat, diese mehr Kinder auf die Welt bringen?

Antwort
von LordMunkay, 48

Wenn du dich schon ein paar Tage damit beschäftigt hast - was sind denn bis jetzt deine Ergebnisse?

Kommentar von Hunter9800 ,

Frage wurde editiert, sorry.

Kommentar von LordMunkay ,

Kein ding - wo ist denn der Pie Chart von dem die Rede ist?

Ich würde die Tabelle eher so interpretieren, dass die tatsächliche Herkunft der Vorfahren eine andere ist, als die, die von den Befragten angegebenen wurde. Andernfalls sind zwischen 2000 und 2011 die 8 Millionen Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner ziemlich dezimiert worden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass 17 Millionen Menschen mit afro amerikanischen Vorfahren innerhalb von 11 Jahren dazu gekommen sind.

Kommentar von Hunter9800 ,

Kann ich mir auch schlecht vorstellen, aber ich muss es so hinnehmen. Ich habe eine Vermutung welche ich hier als Antwort verfasst habe. Was hältst du davon?

Btw: Das war das Material, das angeblich alle Antworten liefert:

http://www.ushistory.org/us/38c.asp

Antwort
von Hegemon, 28

Die Länder, aus denen die meisten Einwanderer in die USA kommen, sind Mexico, China, Indien, Phillipinen, Vietnam,. El Salvador...

Einwanderung kann also nicht die Ursache dieser Entwicklung sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung\_in\_die\_Vereinigten\_Staaten#Aktuel...

Kommentar von Hunter9800 ,

Ja richtig. Danke. Also rein biologisch liegt es dann an der höheren Fortpflanzung denke ich mal. Aber wieso ist der Unterschied so groß im Vergleich zu den Anderen?

Antwort
von DesbaTop, 37

Was genau ist denn dein Problem? Verstehst du die Frage nicht, oder weißt du nicht, wie du die Antwort formulieren sollst?

Kommentar von Hunter9800 ,

Ich verstehe die Frage leider auch nicht ganz. Wer genau ist mit Vorfahren gemeint? Schon die Eltern? Ich suche Gründe für diese Entwicklung (habe die Frage auch nochmal editiert) :)

Kommentar von DesbaTop ,

Ich würde sagen, dass die ELtern auch dazu zählen. Ein sehr ausschlaggebender Grund ist sicherlich der 2. Weltkrieg :) Da sind Millionen Menschen in die USA geflüchtet

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community