Frage von SanjaBlz, 130

Hallo ich hab gestern ein beschäftigungsverbot bekommen?

Ich bin gestern während der Arbeitszeit einfach zum Frauenarzt gegangen weil ich Unterleib schmerzen hatte und wie ein Muskelkater im bauch Der Arzt checkte mich durch ich bin gesund dem baby auch dann kam die Frage als was ich arbeite ich sagte ich bin 8 stunden als reinigungskraft tätig er guckte und sagste nee oder? das geht mal gar nicht ! Er ging mit mir ein Blatt durch und kam zu dem Entschluss mir das beschäftigungsverbot auszusprechen da ich mich unter anderem sehr sehr sehr oft am tag bücken und strecken muss und meine arbeit als Akkordarbeit einschätze habt ihr da Erfahrung drinne? Ist noch jemand in der Reinigung der ein beschäftigungsverbot bekommen hat? Wie war es bei euch ? Weil mein Arbeitgeber sagte eigentlich ist die Tätigkeit kein Problem 😒

P.s ( ich muss nicht schwer tragen Aber schwere wagen und andere dinge ziehen die den bauch ansträngen 3 mal 20 Toiletten am tag kontrollieren auffüllen ect. wenn nötig auch putzen das sind 60 Toiletten am tag mich um Aufträge kümmern Staubsaugen 4 mal täglich empfang Reinigung und noch vieles mehr...)

Antwort
von eyekona, 75

Freu dich über dein Beschäftigungsverbot. Jetzt hast du Zeit für dich, dich auf das Baby vorzubereiten und das bei voller Bezahlung. Das Beschäftigungsverbot ist auch, weil du mit Reinigungsmitteln in Kontakt kommst und die auch einatmen könntest.

Kommentar von SanjaBlz ,

ja stimmt das hatte er mir auch gesagt zum Beispiel sanitär reiniger meine firma sagt ich muss nicht damit arbeiten aber ich kann ja nicht nur mit wasser putzen!!!

Kommentar von eyekona ,

Du brauchst dich absolut nicht rechtfertigen. Du gibts das Attest ab und gehst nach Hause und kommst erst nach der Elternzeit wieder. Punkt. Ohne Diskussion.

Kommentar von SanjaBlz ,

Ok😱 kam halt nur so plötzlich ich genieße die Zeit 👶👪

Antwort
von DerOnkelJ, 75

Der Arzt ist der einzige der das wirklich beurteilen kann. Und wenn der ein Beschäftigungsverbot ausspricht dann ist das auch so!

Dein Arbeitgeber kann da nicht einfach sagen "Nö, du bist gesund, du kommst arbeiten!", dafür hat er gar nicht die medizinische Kompetenz!
Außerdem kann die Arbeit für ihn ja ganz einfach sein, aber für dich konkret extrem schwer, gerade in deiner Situation!

Wenn dein Arbeitgeber Zweifel an deiner Arbeitsunfähigkeit hat dann soll er den MDK kontaktieren, die überprüfen das und werden dem schon Bescheid geben!
Und kündigen weil du die Arbeitsunfähigkeit nur vortäuschst kann er auch nicht. Wenn er das macht dann kriegt er Probleme.. spätestens vor dem Arbeitsgericht.

Antwort
von Infomercial, 71

Sei froh, und sag deinem Arbeitgeber, daß ein vom Arzt ausgesprochenes Beschäftigungsverbot die für ihn finanziell günstigste Variante ist. Ich weiß sicher, DAß es so ist, müßte aber für die konkrete Begründung im Gesetz nachschlagen.

Hat was mit Mutterschaftsgeld, Krankengeld usw. zu tun. ICh mach grad sv-rechtlich ne Weiterbildung und der Dozent hat uns das so klar gesagt: Beschäftigungsverbot ist die beste Lösung.

Kommentar von isebise50 ,

Wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, hat die Schwangere gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn).

Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von der Krankenkasse erstattet.

Kommentar von Infomercial ,

Wenn du es sagst, für mein Langzeitgedächtnis war nur wichtig, daß dies für alle Beteiligten die besten (für den AG die finanziell günstigste) Variante ist.

Danke. So was wollen die sicher in der Prüfung von mir wissen.

Kommentar von SanjaBlz ,

ja so hat es mir heute auch die krankenkasse erklärt ich soll mir keinen kopf machen😊

Antwort
von ersterFcKathas, 63

es geht nicht darum das du schwere dinge tragen mußt oder ähnliches..

es geht darum das du den ganzen tag  ( 8 std ) mit reinigungsmitteln in berührung kommst . da sind dämpfe drin die du einatmest und über die haut aufnimmst , das kann sehr schädlich für das baby in dir sein . gerade bei toilettenreinigern ist die gefahr groß das irgendwelche dämpfe von die eingeatmet werden

hör bitte auf deinen arzt , ganz egal was dein arbeitgeber sagt ... bleibe zu hause und freu dich auf dein kind

Kommentar von Kasumix ,

Stimmt... daran hab ich gar nicht gedacht :D

Wohl wahr...

Zuhause putzt man nur mit Wasser oder einen Schuss Essig... was industrielles Zeug angeht... das frisst sich überall rein...

Antwort
von Kasumix, 68

Also für mich wäre es kein Grund ein Verbot auszusprechen. Da gibt es andere Berufe...

Kommentar von SanjaBlz ,

kennst du dich in der Reinigung aus🤔?

Kommentar von SanjaBlz ,

Ich weis nicht bei jemden scheint es anders zu sein 😂 eine bekannte hat ein verbot bekommen weil sie mit nur 2 stunden putzen geht

Kommentar von Kasumix ,

Ich kenn mich nicht in der Reinigung aus - aber führe eben selbst einen Haushalt ;) Und bin gerade selbst im 5. Monat. Deine Beschreibungen klingen jetzt nicht so, als wäre das nicht machbar...

Wenn du also nichts arg Schweres heben musst, versteh ich es nicht. Ja, ich merk selbst, dass ich einen Komplettputz nicht mehr gaaanz so schnell schaffe wie vorher... aber nirgendwo steht (oder wurde gesagt), dass Bücken schädlich ist... und in dem Monat ist man auch vom Bauchvolumen nicht eingeschränkt.

Kommentar von SanjaBlz ,

ja das ist es den Haushalt kann man nicht vergleichen 😂😂 du hast den ganzen tag zeit während ich nur für bestimmte sachen nur wenig zeit habe und mich immer beeilen muss putz mal 60 mal Toiletten am tag das würde dir schon reichen plus alles andere war du unter zweitdruck machen musst😎 ich mache den job schon 6 jahre😊

Kommentar von Kasumix ,

Jeder hat Druck in seinem Job ;)

Das einzige Argument wäre für mich dennoch nur: Putzmittel

Kommentar von SanjaBlz ,

ich kenne keinen der in seinen Job rennen muss um fertig zu werden also spaar dir die Kommentare wenn du keine Ahnung hast ich würde dir gerne mal die unterhaltsreinigung zeigen 80 büros vollreinigung in 180 min kannst dir dann mal ausrechnen wie lange du für eins zeit hast😎

Kommentar von SanjaBlz ,

also ich wollte noch sagen egal jetzt😂 jeder hat ja ne andere Meinung und ich akzeptiere deine 😀😊 ist ja nicht schlimm war ja selber überrascht 😂

Kommentar von isebise50 ,

Es wurde ja auch kein generelles BV nach Prüfung und Gefährdeneinschätzung des Arbeitsplatzes vom Arbeitgeber ausgesprochen, sondern ein individuelles BV durch den behandelnden FA.

Ein individuelles Beschäftigungsverbot wird vom Arzt ausgesprochen, wenn er der Meinung ist, dass Leben und Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet sind, wenn die Frau weiter arbeitet.

Wenn du (bist du eigentlich Gynäkologe?) das telephatisch via Internet beurteilen kannst, dann Hut ab...

Kommentar von SanjaBlz ,

genau ich habs jetzt auch gecheckt 😅 kam alles so schnell aufeinmal😊

Kommentar von SanjaBlz ,

@isebise50 hätte eine letzte Frage 😂(sry ich kenn mich absolut nicht aus ist mein erstes baby und wusste nicht einmal das es sowas wie ein beschäftigungsverbot gibt) ich hab auch gelesen das mein Arbeitgeber wenn er nicht damit einverstanden ist ein Einspruch einlegen kann und ich zu iweinem neutralen arzt muss aber ich bin ja nicht krank wie du sagt ich hab ein individuelles beschäftigungsverbot bekommen

Kommentar von isebise50 ,

Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist. Der Arbeitgeber, der ein solches Beschäftigungsverbot anzweifelt, kann vom ausstellenden Arzt Auskünfte über die Gründe für das Attest verlangen, soweit diese nicht der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Der Arzt hat dem Arbeitgeber mitzuteilen, von welchen tatsächlichen Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerin er bei Erteilung seines Zeugnisses ausgegangen ist. Will nun der Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot wegen objektiv begründbarer Zweifel nicht gegen sich gelten lassen, kann er eine weitere Untersuchung der Arbeitnehmerin verlangen. Die Arbeitnehmerin hat diesem Verlangen angesichts der den Arbeitgeber treffenden Belastungen regelmäßig nachzukommen, wenn der Arbeitgeber ihr die ihn dazu bewegenden Gründe mitteilt.

http://www.rechtsanwaltdrpalm.de/mutterschutz.htm

Kommentar von SanjaBlz ,

krass🤔 danke

Antwort
von SanjaBlz, 76

( ich bin im 5. Monat )

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