Frage von JuliaWahu, 250

Hallo, ich bin vegan u. als Teamassistenz in einem Büro angestellt. Mein Chef setzt voraus, dass ich mittags Essen in einer Metzgerei hole. Darf er das fordern?

Antwort
von Honeysuckle08, 8

Ich sag`s mal so:

Wenn er deine Beweggründe und Überzeugungen kennt und es dennoch von dir verlangt bzw, erwartet, wirst du wohl nicht umhin können, es zu tun und in den sauren Apfel zu beißen...

Da du aber nicht mit deinem Geld dafür bezahlst, denk dir einfach:

Augen zu und durch...

Ich muss in meinem Job (Wohnheim für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung) auch (sehr selten) Wurst und Fleisch einkaufen, aber ich freue mich daran, dass ich durch meine Lebensweise und mein Vorbild ganz unmissionarisch und automatisch für ein Umdenken gesorgt habe...

Das Gleiche wünsch ich dir auch - bleib auf deinem Weg und lass dich nicht beirren, egal, was kommt ! :)

Antwort
von SiViHa72, 104

Du sollst es ja nicht essen.


Ja, er darf Dich damit beaufrtragen.


Was machst Du,w enn er Dioch beauftragt ein Catering für Firmenevents zu finden? Auch sagen: nur vegan, sonst mach ich das nicht?

Natürlich ist das blöd für Dich, aber hier musst Du professionell und privat dringend trennen.


Was anderes wäre, wenn er z.B. davon ausgeht,dass Du it Privatwagen hinfährst und das nicht mal entschädigt. Dass es Arbeitszeit ist (nicht Paue) ist auch klar.  Und da würde ich auch sagen: ich transportiere es nicht in meinem Wagen. denn nen Veganer-Wagen,d er dann nach schweinebraten riecht.. ne. No-Go.

Ich bin auch auch Sekretärin, da gehören solche Besorgungen auch mal dazu. (nicht täglich, unsere Leute gehen meist essen). Ich muss ja auch mal für Feierlichkeitren Bioer etc besorgen (oder zumindest bestellen) obwohl es mir auf den Senkel geht, dass unsere Leute sich dann gern mal einen antrinken- und dann noch fahren

Antwort
von FinDev, 150

Vegan sein ist Privatsache, wenn Dein Chef dich nicht zwingt ne Mettwurst zu essen, darf er das. Du sollst doch nur für andere Kollegen dort einkaufen, oder?

Antwort
von boeserApfeltee, 54

Wie weit soll dieser Wahn denn noch gehen?

Solange er dich nicht dazu zwingen will Fleisch zu konsumieren sollte es doch wohl möglich sein, dass du deinen Hintern in diese Metzgerei bewegst und das Essen abholst.

Kommentar von scheggomat ,

Shitstorm incoming.... 3...2...1...

Antwort
von tevau, 89

Mit vegan oder nicht hat es nichts zu tun. Das ist Dein Problem.

Wenn die Besorgungsgänge nicht zur Deinen Aufgaben laut Stellenbeschreibung oder Arbeitsvertrag etc. gehören, kann er sie nicht verlangen. Und wenn es außerhalb Deiner bezahlten Arbeitszeit geschehen soll, erst recht nicht.

Die Frage ist natürlich, ob Du auf Deine Rechte pochst und den Chef verärgerst, auch wenn Du im Recht bist, oder für ein nettes Miteinander diese Aufgabe erledigst. Sieh es positiv: Du kommst mal raus, und in der Zeit kann er Dir keine andere nervende Aufgabe geben. Außerdem sammelst Du natürlich Punkte, und die kannst Du mal nutzen, wenn Du ein Zugeständnis vom Chef willst (mal früher gehen etc.)

Wenn Du allerdings all Deine Aufgaben in der Arbeitszeit nicht schaffst, solltest Du den Chef darauf ansprechen und ihm sagen, dass die Arbeitslast irgendwo reduziert werden muss. Und wenn Du gerne diese Besorgungsgänge loswerden willst, kannst Du ja genau die zur Streichung vorschlagen.

Wenn er die Gänge während Deiner Pause verlangt, dann kannst Du ihm ja sagen: "Tut mir leid, heute komme ich in meiner Pause nicht beim Metzger vorbei." Einfach damit er mal sieht, dass es von Deiner Pausenzeit abgeht.

Aber wie gesagt, auch das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter ist ein Geben und Nehmen, und solange alles im Gleichgewicht ist, profitieren beide davon.

 


Antwort
von geckobruno, 67

Geht es dir um die Besorgung an sich oder darum das du in eine Metzgerei sollst?

Denn wenn es das zweite ist, dann solltest du schon überlegen ob du dein privates hinten anstellst. Wie die anderen schon schrieben sollst du das Essen ja nur holen und niemand wird dich zum essen zwingen.

Was ist denn wenn deine Kollegin dich bittet ihre Handtasche zu nehmen und die ist aus Leder? Das kannst du ewig fortsetzen......

Aber wenn du zu deinem Chef sagst das du das nicht machen willst, eben weil es gegen deine Einstellung ist, dann kannst du Pech haben und musst dir im schlimmsten Fall einen neuen Arbeitsplatz suchen.

Kommentar von windhund2014 ,

sorry, so viele Kommentare daneben und mit Vorurteilen gegen Vegan.

1. Sind im Normalfall solche Besorgungsgaenge nicht im Arbeitsvertrag entahalten.

2.Man muss rechtzeitig,natuerlich in angemessener Form Grenzen setzen. Das hat die Mehrzahl der Schreiber hier nicht begriffen. Im Leben muss man ueberall Grenzen setzen. Man kann nicht jedermanns freund sein, schon gar nicht in der Arbeit.

3 Schau Deinen Arbeitsvertag an und gibt es wirklich muendliche vereinbarungen? Da gibt es Rechte und Pflichten. Der Besuch einer Metzgerei kann niemals zu den Pflichten gehoeren. Das Organsieren von Catering, Reservieren von Tischen im Restaurant, das Bestellen von Essen ist etwas anderes und wird heute per Telefon oder Internet erledigt. Das essen wird dann gebracht, oder bist Du der Laufboy fuer alle?

Kommentar von geckobruno ,

Nein, Vorurteile gegen vegane Lebensweise, oder welche auch immer habe ich nicht.....

Sicher wird dies im Arbeitsvertrag nicht so stehen, und doch macht doch jeder mal das ein oder andere was dort nicht steht....einfach, um jemandem einen Gefallen zu tun, oder? Hier steht ja auch nicht, das sie jeden Tag seit Wochen dorthin geschickt wird...und wenn sie als Assistenz arbeitet, dann kocht sie bestimmt auch mal Kaffee, ob das in ihrem Arbeitsvertrag steht?

Grenzen setzen alls schön und gut....das muss ich mir aber leisten können, es sei denn, die Fragestellerin kann sich ihre Arbeitsplätze, bzw. Jobangebote aussuchen (warum dann nur die Assistentenstelle).

Man kann sicher auch nicht mit jedem Freund sein, bin ich auch nicht mit meiner Chefin...aber da ich die einzige Angestellte bin, muss ich auch schon mal Dinge tun, die eben nicht explizit in meinem Vertrag stehen. Und dann kann ich auch schon mal sagen: nein, das mache ich nicht....

Und Laufboy für alle? Sorry, hier steht doch nicht das Hinz und Kunz sie rumschicken....

Antwort
von testwiegehtdas, 59

das kommt drauf an:

Hat das deine Vorgängerin auch gemacht? Wenn ja, dann ist es nämlich keine Schikane sondern einfach ein normaler Job.

Für wen sollst du denn das Essen dort holen, also für den Chef "privat" oder für die Firma?

Es zwingt dich ja niemand das zu essen...

Wenn es dich so stört, dann frage doch einen Kollegen ob er das übernehmen könnte.

Was sagt dein Chef dazu, dass du es wegen deiner veganen Einstellung nicht möchtest?

Kommentar von PeterSchu ,

Bei einem Job als "Teamassistenz" kann ich mir vorstellen, dass diese Tätigkeit genau dazu passt. Das Team zu assistieren und für die Verpflegung zu sorgen. Dann sehe ich das in der Tat als ganz normalen Job.

Kommentar von testwiegehtdas ,

ich persönlich kenne Teamassistenz nur so, dass betriebliche Aufgaben übernommen werden, quasi eine Art Springer innerhalb einer Abteilung.

Wenn auch andere vergleichbare Aufgaben von ihr erledigt werden, dann sehe ich es wie du, wenn sie beim Tagesgeschäft unterstützen soll nicht.

Antwort
von melinaschneid, 42

Wenn es zu deinen Aufgaben gehört für Verpflegung usw. Zu sorgen darf er das fordern. Das gehört dann einfach zu deinen Aufgabenbereich.

Wenn du als Veganer zum beispiel im Einzelhandel arbeitest kannst du dich ja auch nicht weigern die Wurst Regale aufzufüllen.

Antwort
von eostre, 55

Wenn du dafür nicht eingestellt bist kannst du Es natürlich ablehnen.

Antwort
von boneclinks, 92

Fordert er, dass du Essen für die Kollegen und ihn holst oder zwingt er dich, dass du Fleisch bzw. Tierprodukte isst? Das ist ja wohl ein Unterschied.

Antwort
von ApfelTea, 73

Wenn er es bezahlt.. für dich musst du ja dort nichts kaufen. Such dir einen anderen laden

Antwort
von sikas, 27

Leider ja den Du musst es ja nicht Essen das zu essen könnte er nicht verlangen aber besorgen schon.

LG Sikas

Antwort
von DieKatzeMitHut, 87

Wieso denn nicht? Er kann dich bloß nicht dazu zwingen es zu essen.

Antwort
von snatch1ngton, 39

Etwas mehr Details bitte. Bist du Auszubildende? Möchte er nur, dass du das essen holst, oder sollst du es auch essen? 

Kommentar von windhund2014 ,

sorry, solche Botengaenge, wie Essen holen, sind in ordentlichen Arbeitsvertraegen, also z.B. von IHK oder HwK sogar definitiv verboten. Informiere Dich dort, Ist ein Anruf.

Antwort
von Omnivore11, 28

Du musst ja dieses gesunde Essen nicht essen. Klar kann er sagen "hol mal". Was ist denn da dabei? Wenn du es nicht holst, dann holt es ein Kollege von dir. Gehoppt wie gesprungen.

Kommentar von windhund2014 ,

Nein, im Normalfall ist es nicht das Gleiche. Es ist die Frage ob ihr in der Lage seit Grenzen zu setzen oder ob Ihr euch verbiegen lasst und nur im Internet die Klappe aufmacht. Botendienste gehoeren zu fast keiner Arbeitsbeschreibung schon gar nicht zu einer Teamassistentin.

Kommentar von Omnivore11 ,

"Das Team" will aber auch was Essen zu Mittag. Da kann man doch mal "assistieren". Es gibt auch Jobs, bei denen einige Arbeiter den Platz nicht verlassen dürfen. Schon mal daran gedacht?

Antwort
von Suboptimierer, 126

Sagen wir mal so: Weiß er denn, dass du Veganerin bist? Wenn ja, ist es Schikane. Du wirst auf Dauer in dem Betrieb nicht glücklich werden. Wenn er das weiß, dass du vegan bist und diese Anweisung erteilt, solltest du dich nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen, denn er wird es wahrscheinlich nicht bei einer Schikane belassen und selbst wenn doch, so wird dein Verhältnis zu ihm nie supi dupi sein. Das macht auf Dauer keine Freude.

Wenn er es nicht weiß, dann solltest du es ihm sagen. Dann sollte er es verstehen, dass du das nicht möchtest.

Kommentar von PeterSchu ,

Wieso ist das Schikane? Es wird niemand gezwungen, seine vegane Ernährung einzuschränken. Es geht lediglich darum, eine Dienstleistung für den Betrieb zu erbringen.

Wenn ein Veganer es ablehnt, für die Kollegen einzukaufen, könnte sich auch ein katholischer Zugbegleiter weigern, einem muslimischen Fahrgast das Ticket zu kontrolllieren.

Kommentar von Suboptimierer ,

Ich würde es als Schikane empfinden, weil ein Veganer nicht aktiv die Tötung von Tieren unterstützen will. Der Anblick von toten Tieren erfüllt einen Veganer wahrscheinlich mit Trauer oder ihm wird dadurch übel.

Das Fleischholen wird außerdem höchstwahrscheinlich nicht zwingend für den Job erforderlich sein. Damit meine ich, dass die Fragestellerin sich wahrscheinlich nicht als Fleischlieferantin beworben hat und auch der Stellenausschreibung das explizit nicht  entnehmen konnte.

Wenn der Chef weiß, dass sie Veganerin ist, ist der Auftrag, Fleisch zu holen Schikane. Glaubst du wirklich, dass der Chef sich dabei nichts denken würde? o.O Man kann sich ja vieles zurechtdeuten...

Kommentar von PeterSchu ,

Sorry, aber im Job als Teamassistenz sehe ich genau diese Aufgabe, nämlich das Team zu versorgen. Man sorgt damit auch nicht dafür, dass Tiere getötet werden. Wenn jemand anders einkaufenn geht, ändert das rein gar nichts. Es würde höchstens beweisen, dass der Fragesteller sich weigert, seine ihm übertragenen Aufgaben zu erledigen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Der Unterschied ist, dass die Teamassistenz nicht das Gefühl haben muss, sich selbst die Hände schmutzig zu machen.

Ja, natürlich würde eine Weigerung eine Weigerung beweisen. -.-

Kommentar von PeterSchu ,

"...nicht das Gefühl haben muss, sich selbst die Hände schmutzig zu machen...."

Also wenn man das meiden will, dann darf man auch nicht in einem Lebensmittelmarkt sein Obst kaufen, wo es eine Metzgereiabteilung gibt, man darf in kein Restaurant gehen, das Fleischprodukte anbietet....

Und ich finde es etwas anmaßend, wenn man Menschen mit anderen Essgewohnheiten als "schmutzig" betrachtet. Demnach sind wohl auch alle Raubtiere auf dieser Erde zu verachten.

Kommentar von Suboptimierer ,

Und ich finde es etwas anmaßend, wenn man Menschen mit anderen Essgewohnheiten als "schmutzig" betrachtet. Demnach sind wohl auch alle Raubtiere auf dieser Erde zu verachten.

Dir fehlt eindeutig Empathie. Wer Veganer ist, wird dem Leben von Tieren besonders viel Bedeutung zumessen. Ähnlich wie man sich die Hände schmutzig macht, wenn man z. B. eine Leiche im Auftrag eines anderen verbuddelt, kann man sich dabei schmutzig vorkommen, einem Auftraggeber ein totes Tier zu holen.

Mit Raubtieren kann man das nicht vergleichen, da sie alternativlos sind.

Kommentar von PeterSchu ,

"Dir fehlt eindeutig Empathie. Wer Veganer ist, wird dem Leben von Tieren besonders viel Bedeutung zumessen. Ähnlich wie man sich die Hände schmutzig macht, wenn man z. B. eine Leiche im Auftrag eines anderen verbuddelt, kann man sich dabei schmutzig vorkommen, einem Auftraggeber ein totes Tier zu holen."

Damit sind wir dann auf der Ebene  "Wir Veganer sind die besseren Menschen und Ihr seid verachtenswert." Natürlich eine tolle Voraussetzung für die Arbeit in einem Team.

Wie kommst du darauf, sowas mit dem Verbuddeln einer Leiche zu vergleichen?

Kommentar von Omnivore11 ,

Wer Veganer ist, wird dem Leben von Tieren besonders viel Bedeutung zumessen.

Stimmt nicht. Der Veganer misst NUR den Tieren besondere Bedeutung zu, die ein süßes Fell haben und Kulleraugen.

SChädlinge, Insekten, Schnecken, Mäuse, Ratten, Maulwürfe und andere Feldbewohner, Milben, Spinnen und Mücken sind den meisten Veganer völlig Hupe.

Kommentar von Suboptimierer ,

Okey, einverstanden.

Wobei, es soll ja sogar Mönche in Asien geben, die beim normalen Gehen darauf achten, dass sie auf kein Tier treten.

Unsere Gesellschaft und Kultur macht nur so ein Leben unmöglich.

Kommentar von windhund2014 ,

Was habt Ihr fuer eine Ahnung von Arbeitsvertraegen? Eine Teamassistentin ist eine Mitarbeiterin im Buero, der Schwerpunkt ist das was frueher eine Sekretaerin gemacht hat. In keinem Arbeitsvertrag gehoert es zu den Aufgaben, Essen zu holen oder andere Botengaenge zu erledigen. Es ist schon umstritten, z.B. morgens und abends bei der Post vorbei zu gehen.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich würde es als Schikane empfinden, weil ein Veganer nicht aktiv die Tötung von Tieren unterstützen will.

Und trotzdem jedesmal selbst tut. Alleine schon beim Kauf von jeder Kartoffel und jedem Apfel

Kommentar von ersterFcKathas ,

in einer schlachterei sieht sie keine toten tiere ... höchstens zerlegte tierteile.... und sie wird sich garantiert keinen zacken aus der krone brechen wenn sie für ihre kollegen und kolleginnen das mittagessen aus eine metzgerei holt...

wenn ich solche komis lese , wie deinen hier... dann wird mir klar warum immer mehr handwerksbetriebe dazu übergehen ungelernte kräfte einzustellen , anstatt einen jungen menschen die chance auf eine seriöse ausbildung zu geben..  denn die haben ja nuur rechte... keine pflichten.. es gibt nur fragen.. "" muß ich das machen.. muß ich das tun... muß ich mir das gefallen lassen  ""

ich hab hier noch nie eine frage gesehen mit dem inhalt... ""  ich habe einen super job , bin in der ausbildung .. zum................  und möchte gern wissen wie kann ich mich jetzt schon in der ausbildung qualifizieren damit ich mit abschluß der ausbildung übernommen werde ""

neeeiiinn ... welche rechte hab ich.. wieviel urlaub steht mir zu... muß ich mittagesen für die kollegen holen.... muß ich am offenen sonntag arbeiten.....

und dann wundert man sich ,  das die jungen leute keine lehrstelle bekommen

Kommentar von Suboptimierer ,

Erwarte nicht von mir, dass mir in einer Arbeitgebergesellschaft die Arbeitgeber leid tun.

Kommentar von windhund2014 ,

nein du siehst keine toten Tiere, nur Laichenteile, koepfe, Hachsen, eventuel sogar Ferkel kunstvoll verpackt in Folie, und der Laichengestank? Der Rest Deines Kommentares zeigt, das du mit dir selbst ein problem hast und nur rund herum negatives siehst. Geh raus an die sonne, schau Dir Blumen, Tiere, den Himmel an und lache mal.

Kommentar von tevau ,

Schikane? Was für ein Unsinn, sorry! Du verlangst, dass die, für die das Essen gedacht ist, jetzt auch auf vegan umsteigen müssen?

Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es auch Nichtveganer gibt, die ganz einfach das Essen von dem Metzger gerne hätten?

Ansonsten wäre dies das beste Argument, Veganer einfach nicht einzustellen, wenn es irgendwo in dem Betrieb eine Berührung zu tierischen Produkten gibt, und sei es nur die Wurststulle des Kollegen oder der Ledergürtel des Chefs.

Kommentar von Suboptimierer ,

Du verlangst, dass die, für die das Essen gedacht ist, jetzt auch auf vegan umsteigen müssen?

Nein. Sie haben andere Möglichkeiten, an das Essen zu kommen.
Man kann von jemanden nicht etwas erwarten, was seiner Grundhaltung widerspricht. Das wäre so, wie wenn man von einem Moslem erwarten würde, sich ein Jesuskreuz umzuhängen oder von einem gerade trockenen Alkoholiker, einen Kasten Bier zu kaufen oder jemanden, der Höhenangst hat den Auftrag zu geben, er möge sich eine Leiter holen und eine Glühbirne austauschen.

Selbst wenn es gesetzlich okey wäre, so steckte da auf jeden Fall Schikane hinter.

Ansonsten wäre dies das beste Argument, Veganer einfach nicht einzustellen, wenn es irgendwo in dem Betrieb eine Berührung zu tierischen Produkten gibt, und sei es nur die Wurststulle des Kollegen oder der Ledergürtel des Chefs.

Das ginge zu weit. Klar kann man Veganer einstellen. Man sollte nur nicht von einem Veganer etwas mit Absicht verlangen, womit er ernsthafte Probleme hat.

Kommentar von boeserApfeltee ,

Deine Sicht der Dinge gefällt mir! DH! @tevau

Kommentar von JuliaWahu ,

Hallo Suboptimierer, danke für dein Verständnis. Ich wurde ja als Bürokraft eingestellt und nicht als Essenslieferant. Er weiß sehr wohl darüber Bescheid. Ich habe ihm schon einmal gesagt, dass ich dies als unangenehm empfinde. Er sagte, es ist ihm egal..

Kommentar von Suboptimierer ,

Bitteschön! 

Kommentar von PeterSchu ,

Man kann vegane Ernährung ja gerne für sich selbst wählen und danach leben. Wenn man es aber als Weltanschauung betrachtet, die auch für Andere in der Umgebung gelten muss, wird es schwierig.

Wenn dieses Einkaufen etwas ist, was man freiwillig für die Kollegen macht, dann fände ich es richtig, dass man es dir nicht zumutet. Wenn es aber zum Aufgabengebiet des Teamassistenten gehört, dann ist es eben deine Aufgabe und du musst dich fragen, ob du für diesen Posten geeignet bist.

Kommentar von Suboptimierer ,

Man kann nicht verallgemeinern, dass zum Aufgabengebiet einer Teamassistenz gehört, Fleisch zu holen.

Das wird nicht in der Stellenbeschreibung stehen, genauso wenig wie in der Bewerbung der Bewerberin.

Es stellt sich erst im Berufsalltag heraus, ob der Chef das erwartet und ob er die nicht unbegründete Bitte der Teamassistenz abweist.

Weist er sie ab, erst dann kann man sagen, dass die Fragestellerin für diesen Job bei dieser Firma nicht geeignet ist oder andersherum, die Firma nicht geeignet für die Fragestellerin ist oder noch konkreter, der Chef nicht für die Fragestellerin geeignet ist.

Kommentar von PeterSchu ,

"Man kann nicht verallgemeinern, dass zum Aufgabengebiet einer Teamassistenz gehört, Fleisch zu holen."

Das musst du dann aber bitte dem Chef überlassen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Er kann es verlangen. Er kann mich aber nicht zwingen, Fleisch zu holen. Es läuft alles aufs Gleiche hinaus: Die Fragestellerin wird kein Fleisch holen.

Jetzt kann der Chef überlegen, ob er sie dennoch als Teamassistenz haben möchte.

Kommentar von ersterFcKathas ,

BRAVO  an deinen chef....

Kommentar von melinaschneid ,

als Teamassisten gehört es wahrscheinlich dazu für Verpflegung zu sorgen. Wenn sie das wegen ihrer veganen Lebensweise nicht kann ist es keine Schikane. sie kann dann schlicht die Anforderungen ihres Berufes nicht erfüllen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Ihr tut immer so, als würde jede Teamassistenz Fleisch holen müssen. Es kann passieren, dass irgendwo das verlangt wird, aber wenn ich mich bei den meisten Firmen aufhalte, wurde mir noch nie Fleisch geholt und ich kenne auch niemanden, dem eine Teamassistenz Fleisch holen musste.

Kaffeedufthater zu sein wäre im Gegensatz dazu etwas anderes. Fast überall wird durch Assistentinnen Kaffee bereit gestellt. Da wird man sich nicht beschweren können, wenn man Kaffee besorgen muss.

Kommentar von PeterSchu ,

Es gibt sicherlich viele Dinge, die du noch nicht kennst. Lassen wir es doch einfach dabei und warten ab. wie der/die Fragesteller/in damit glücklich wird. Es ist auf keinen Fall damit geholfen, wenn man den Eindruck vermittelt "nein, das ist Schikane, das musst du nicht tun". Das Sagen hat immer noch der Chef. Und das Arbeitsrecht verbietet sicherlich weder den Einkauf von Fleischwaren noch den Einkauf von Kaffeedufthaltern. (Was ist das eigentlich?)

Oh, man könnte aber noch auf die Idee kommen, sich zu weigern, Kaffeepads zu kaufen, denn der Kunststoff schadet ja der Umwelt.

Kommentar von Suboptimierer ,

Kaffeedufthate

Menschen, die den Kaffeegeruch hassen.
Bitte richtig lesen.

Kommentar von PeterSchu ,

Ahja, dieses Hobby kannte ich noch nicht.

Kommentar von Suboptimierer ,

Ich kenne eine, die kann seit sie schwanger ist, keinen Kaffee mehr riechen. Aber schwangere Frauen und Arbeit ist eh ein Sonderfall.

Kommentar von PeterSchu ,

Also noch eine letzte Anmerkung: wenn in einem Team beispielsweise mal gelegentlich bei Meetings Kaffee oder Kekse angeboten werden, dann wird wohl auch jemand diese Dinge einkaufen müssen. Vielleicht auch belegte Brötchen, mit Wurst oder Käse. Und genau solche Aufgaben sehe ich im Posten einer Teamassistenz. Auch hier könnte man sich wohl schwerlich weigern, ohne Konsequenzen zu befürchten.

Wenn es im Betrieb keine Kantine und in der Nähe keinen Imbiss gibt, dann sehe ich es sogar als relativ sozial vom Chef, wenn er es ermöglicht, dass jemand, zu dessen Aufgabengebiet die Versorgung des Teams gehört, in seiner Arbeitszeit einkaufen gehen kann. So dass dies weder den Kollegen noch dem Assistenten von der Pausenzeit abgeht.

Ein Arbeitnehmer könnte natürlich Arbeiten verweigern, wenn sie gegen Gesetze verstoßen würden. Fleisch zu kaufen ist aber meines Wissens nicht gesetzlich verboten.

Kommentar von Suboptimierer ,

Man kann *immer* die Arbeit verweigern. Sonst kann es passieren, dass man psychisch daran zerbricht. Auch die Körper-Geist-Harmonie könnte beeinträchtigt werden.

Kommentar von melinaschneid ,

Stimmt man kann die Arbeit immer verweigern. Das ist aber ein Kündigungsgrund. Wenn man sich als Arbeitnehmer nicht in der Lage sieht seinen Job zu erfüllen muss man eben kündigen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Das versuche ich doch die ganze Zeit zu sagen, dass es da sowieso drauf hinaus laufen wird.

Das ist keine Kleinigkeit, sondern eine Grundsatzfrage für die Fragestellerin.

Wenn sie sich dem Willen des Chefs beugt, ist er glücklich aber sie nicht → Zonk
Wenn sie sich nicht dem Willen beugt, ist sie glücklich, aber der Chef nicht → Zonk

Die einzige Möglichkeit, dass es überhaupt, rein theoretisch, gut ausgehen könnte ist, dass der Chef nach einer anderen Möglichkeit sucht, an das Fleisch zu kommen.

Für den Chef ist es nur eine Entscheidung von vielen, nur eines was er mehr organisieren muss. Für die Fragestellerin ist das von zentraler Bedeutung.

Sie müssen sich nicht einmal im Bösen trennen. Sie können sich eingestehen, dass ihre jeweilige Erwartungshaltung eine andere war.

______________

Klar, am Ende wird es ums Geld gehen und wer was wem schuldig ist, aber vorher sollte man doch wenigstens einmal überprüft haben, ob sich die Situation nicht besser lösen lässt. 

Man muss nicht bei jeder Kleinigkeit als Arbeitnehmer das Handtuch werfen (für die Fragestellerin ist es keine Kleinigkeit).
Man muss aber auch nicht, nur weil man Chef ist, jede Kleinigkeit durchsetzen wollen. Ein angenehmes Betriebsklima hat Vorteile für das Unternehmen und damit für den Chef. Viele Chefs gucken nur auf die Zahlen. Das ist kurz gedacht, weil weniger anspornend. 

Letztes Wochenende habe ich noch einen Unternehmer getroffen, der hat sich einen Führungsstil aus Amerika abgeschaut. Er schaffte in seiner Firma einen Marshmallowautomaten an und lässt die Mitarbeiter, wie sie Lust haben Playstation 4 zocken. Funktioniert nie? Und ob! Der Mann hat etwas verstanden. Er schafft eine Win-Win-Situation.

Kommentar von windhund2014 ,

fragt doch lieber einmal, was genau in der -arbeitsbeschreibung der Fragestellerin als Aufgaben steht. garantiert keine Botengaenge zum Essen holen, das hat mit Teamassistenz nichts zu tun. Man kann freiwillig, und auch viele tun es zum Klingeln und Radfahren, natuerlich dem Chef sogar seine Schuhe puten und Zigeretten holen und . . und . . . und . . viel Spass im modernen Sklavenzeitalter.

Jeder bekommt daas was er verdient.

Kommentar von PeterSchu ,

"...garantiert keine Botengaenge zum Essen holen, das hat mit Teamassistenz nichts zu tun."

Wie kommst du darauf?  In vielen Betrieben ist es durchaus üblich, zu Teammeetings oder auch zu Treffen mit Kunden oder Geschäftspartnern Kaffee und vielleicht belegte Brötchen nzubieten. Und irgendwer muss das Zeug ja einkaufen. Naheliegenderweise die Teamassistenz.

Und wenn der Betrieb es den Beschäftigten ermöglicht, dass jemand in der bezahlten Arbeitszeit für die Pausenvesper einkaufen darf, sehe ich das sogar als recht großzügig. Er könnte auch sagen "Ihr habt Pause und könnt Euch dann holen was Ihr braucht."

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