Hallo, ich bin 47 Jahre alt und habe Rheuma, mein Schmerztherapeut stopft mich nur mit Tabletten voll wie, Tilidin, Oxycodon, Prolong200, Quentiapitin, hilfe?

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6 Antworten

Oxy ist in der Drogenszene sehr beliebt sofern es nicht Targin ist. Du hast ein Vermögen im Schrank.

Nein !!!!!!  Bitte vergiss das !!!! Blöder Scherz !!!!!!

Aufgrund der Tatsache dass du scheinbar Vorräte hast, verschreibt er Dir definitiv zu viel. Du brauchst sie ja gar nicht. Deshalb meinte ich, dass dein Arzt verantwortungslos ist.

Nur Du kannst ausloten, wieviel du brauchst um schmerzfrei zu sein, oder wenn du mit leichten Schmerzen leben kannst, dann nimm auf jeden Fall nur die Menge die Du dann unbedingt brauchst.

Der schmerztherapeut eines Freundes sagte zu ihm mal " man kann nie genug auf Vorrat haben, ich gehe demnächst in Rente und wer weiß was mein Nachfolger ihnen verschreibt" 

tja, sein Nachfolger meinte er braucht kein oxy und er bekam trotz gewaltiger Schmerzen nur Ibo 800 ........ Von einem extrem ins andere und auch total verantwortungslos. Mein Bekannter konnte vor Schmerzen kaum schlafen, aber sein Arzt sagte nur " für  Opiate sind sie noch zu jung mit 48, beißen sie die Zähne zusammen........" Der Typ verschreibt Opiate nur an Patienten über 55. totaler Schwachsinn, schließlich sind die Stärke von Schmerzen nicht altersbedingt.

Dauerte einige Zeit bis er einen Arzt fand, der seine Schmerzen wieder ernst nahm und ihm oxy, dass er unbedingt wegen der Stärke seiner Schmerzen braucht wieder verschrieb.

Tja, er war froh dass er gewisse " Vorräte" hatte zur Überbrückung.

Meine Meinung ist, dass man, wenn man lebenslang schmertabletten nehmen muss bei starken Schmerzen ,ab einen gewissen Zeitpunkt zumindest, Opiate nehmen muss, weil sie keine Organe angreifen und man 100 werden kann.

Die nicht opiaten klassischen schmerztabletten haben auf Dauer viel zu viele NW vor allem bei z.b 3200 mg Ibo/Tag....... die hätte ihm der wahnsinnige als Dauermedikation  verschrieben. 

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Also wenn du Oxycodon und Tilidin bekommst, dann musst du schon ganz massive Schmerzen haben.

Meine Freundin bekommt so ziemlich das Gleiche wie du (Oxycodon, Tilidin und Quentiapitin) wegen Rheuma und Fibromyalgie. Die hat da auch keine Lust darauf, aber wenn sie die nicht nehmen würde, dann würde sie den ganzen Tag nur noch vor Schmerzen schreien.

Es ist eine Abwägung. Will man dauernd Schmerzen haben, oder will man dauernd leicht benebelt sein. Wobei ich sagen muss, dass ich bei meiner Freundin immer nur abends eine leichte "Breitheit" bemerke, nachdem sie um 21 Uhr ihre Nachttabletten genommen hat.

An Tipps kann ich dir nicht viel geben. Bei meiner Freundin hilft eine rauchbare Substanz etwas, die in manchen amerikanischen Bundesstaaten legal ist, in manchen europäischen Ländern toleriert wird, aber in Deutschland immer noch illegal ist und von manchen als Teufelswerk, schlimmer als Oxycodon und Tilidin, gesehen wird.

Wenn sie das abends raucht, dann kann sie weniger Oxycodon nehmen und die Quentiapitin weg lassen. Allerdings ist man danach auch etwas breit. Wobei die Nebenwirkungen und das Suchtpotential nicht annähernd an das von Oxycodon heran reichen.

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Ein Bewegungtherapeut und ein Psychotherapeut wären besser.

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Sehr verantwortungslos. Geh mal zu einem anderen. Zweite Meinung ist immer wichtig.

Wenn du diese Sachen absetzt bekommst du immense absetzungserscheinungen.

Oxycodon ist dem heroin sehr ähnlich. 

Wieviel mg nimmst du von den Tabletten täglich.

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Kommentar von Panazee
23.10.2016, 11:20

Ob das sehr Verantwortungslos ist kann man als Außenstehender nur schwer beurteilen. Meine Freundin bekommt das Gleiche und die hat schon dutzende (Fach)Ärzte durch, weil sie auch immer nach einem/einer gesucht hat, der/die einen anderen Weg findet, mit dem sie leben kann.

Momentan ist sie hier bei einer Ärztin, die eine spezielle Klinik Abteilung leitet, wo alles mögliche probiert wird, von Psychotherapie über Kältetherapie, Krankengymnastik, etc. pp... Nichts hilft wirklich. Am Ende hat sie halt Schmerzen, die für sie subjektiv so stark sind, dass sie ihren Alltag nicht bewältigen könnte, wenn sie diese starken Schmerzmittel nicht bekommen würde.

Was das Suchtpotential und die Absetzungserscheinungen angeht, so hast du zwar recht, aber in einem Verschreibungsfall wird das Mittel ja normalerweise ausgeschlichen. Es wird nicht abrupt abgesetzt, sondern langsam reduziert. Die Entzugssysmptome sind in der Regel überschaubar.

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Als Krebspatient kenne ich das sehr gut. Pro Woche habe ich bis zu 160 Tabletten nehmen müssen.

Niemand schreibt dir vor, die Tabletten einzunehmen. Die Frage ist, wie kannst du trotz Schmerzen den Alltag bewältigen? Sprich mit deinem Arzt, ob die Dosierung runter gefahren werden kann, notfalls den Arzt wechseln.

... und es gibt noch andere Möglichkeiten.

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Guten Morgen

Vielleicht mal einen anderen besseren Arzt aufsuchen?

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