Frage von dermelonenkopf, 40

Hallo ,ich 18 arbeite als Metallbauer und bin schon längst aus der Probezeit ich hab mir mein Arm gebrochen und bin 3 Wochen krankgeschrieben Cheff kürzt Lohn?

Wen ich nicht komme kürzt er mir mein lohn
Obwohl ich noch krankgeschrieben bin
Ich war schon die erste Woche in der Arbeit und hab Kleinlichkeiten gemacht jetzt muss ich aber zum Artzt und deswegen komme ich nicht und jetzt will er Lohn kürzen was machen ?

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Antwort
von Fieldy13, 23

Dein Chef darf dir auf gar keinen Fall den Lohn kürzen. Wie "OnkelGünther" schon sagte. Bist du sechs Wochen wegen der gleichen Krankheit arbeitunfähig muss dir dein chef trotzdem volles Gehalt Zahlen.

Und es ist eine Frechheit wenn er dir das sagt, und dich auch noch arbeiten lässt anstatt nachhause zuschickt. Was ist das denn für ein Ausbilder?

Frag in deiner Berufsschule nach, die können dir da bestimmt sogar die richtigen Gesetze geben.

Antwort
von qugart, 17

Du solltest dir schon mal einen neuen Arbeitgeber suchen. Dein jetziger scheint eine Pflaume zu sein.

Es gilt noch immer die gesetzliche Lohnfortzahlung bis 6 Wochen. Da bekommst du von deinem Arbeitgeber den Lohn in voller Höhe. Erst danach erhältst du Krankengeld von der Krankenkasse. das sind dann ca. 80% (wieviel genau muss man ausrechnen) von deinem jetzigen Lohn.

Die Frage ist jetzt wirklich, ist das Arbeitsverhältnis so wie du es dir vorstellst? Die Fühler würde ich an deiner Stelle mit Sicherheit ausstrecken. Solange kannst du ja dort bleiben wo du bist.

Wenn dein Chef aber bei "Kleinigkeiten" wie Krankheiten schon so einen Aufstand macht, dann kann man damit rechnen, dass da noch irgendwann mehr dazu kommt.


Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte für Arbeit, 2

@dermelonenkopf:

Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit hast du erst nach vier Wochen ununterbrochenem Bestand des Arbeitsverhältnisses, das hast du offensichtlich nicht erreicht.

Beantrage deshalb bei deiner Krankenkasse für die Ausfalltage Krankengeld.

Kommentar von Familiengerd ,

erst nach vier Wochen ununterbrochenem Bestand des Arbeitsverhältnisses, das hast du offensichtlich nicht erreicht

Das ist ja richtig, aber wahrscheinlich hast Du diesen Satz aus der Frage überlesen:

bin schon längst aus der Probezeit

Antwort
von OnkelRuediger, 32

solange du krankgeschrieben bist und unter 6 Wochen wegen der selben Krankheit fehlst darf dir kein Lohn gekürzt werden!

Antwort
von Lemo1991, 11

Habt ihr einen Betriebsrat? Wende dich an den, wenn nicht, wende dich an die zuständige Gewerkschaft. Du könntest den Arbeitgeber sogar anzeigen, falls du sowieso den Arbeitgeber wechseln möchtest. Aber ich würde in einem Gespräch erst mal versuchen, ihm die Gesetzeslage klarzumachen.

Antwort
von Halbammi, 2

krankgeschrieben bedeutet zuhause. Ein "Krank aber büro geht" gibt es nicht. Genau genommen bist du nichtmal versichert wenn du krank bist und trotzdem arbeiten gehst.
Als Metallbauer solltest du dich an die Gewerkschaft wenden können oder ggf einen Betriebsrat wenn ihr einen habt.

Das hat übrigens auch nichts damit zu tun ob du in der Probezeit bist. Krank ist krank.

Kommentar von Familiengerd ,

Genau genommen bist du nichtmal versichert wenn du krank bist und trotzdem arbeiten gehst.

Das ist falsch!

Selbstverständlich besteht der ganz normale Versicherungsschutz, wenn ein Arbeitnehmer trotz Krankschreibung arbeitet.

Probleme mit der Berufsgenossenschaft kann der Arbeitgeber bekommen, wenn er - sofern er Kenntnis hat - einen erkrankten Arbeitnehmer arbeiten lässt und es z.B. zu einem Unfall kommt, der in Verbindung mit der Erkrankung zu sehen ist.

Kommentar von Halbammi ,

Du meinst also das wenn ich einen krankgeschriebenen Mitarbeiter zwinge dennoch zu arbeiten und der von der Leiter fällt das ich dann keine Probleme bekomme? Haha kann ich da nur sagen. In diesem fall liegst wohl eher du daneben.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist eine völlig unsinnige Erwiderung auf meinen Kommentar und hat mit meinen Aussagen dort nichts zu tun!!

Offensichtlich hast Du nicht richtig gelesen oder schlicht nicht verstanden - denn hättest Du, dann hättest Du Dir diese Erwiderung komlett sparen können!

Kommentar von Halbammi ,

ich denke mir, dass eher du es nicht verstanden, oder falsch gelesen hast

Kommentar von Familiengerd ,

Du meinst also das wenn ich einen krankgeschriebenen Mitarbeiter zwinge dennoch zu arbeiten und der von der Leiter fällt das ich dann keine Probleme bekomme?

Ich habe deshalb gemutmaßt, dass Du nicht richtig gelesen oder verstanden hast, weil ich das genaue Gegenteil geschrieben haben:

Probleme mit der Berufsgenossenschaft kann der Arbeitgeber bekommen, wenn er - sofern er Kenntnis hat - einen erkrankten Arbeitnehmer arbeiten lässt und es z.B. zu einem Unfall kommt, der in Verbindung mit der Erkrankung zu sehen ist.

Da frage ich mich dann schon, wie Du dazu kommen kannst!!

ich denke mir, dass eher du es nicht verstanden, oder falsch gelesen hast

Was soll ich denn wohl "nicht verstanden, oder falsch gelesen", wenn Du etwas aus meinem Kommentar behauptest, was völlig offensichtlich nicht da steht?

Und wenn Du Dir (wem sonnst?) das denkst, dann stimmt wohl mit Deinem Denken etwas nicht.

Und übrigens: Gleichgültig, was Du schreibst oder Dir denkst: Wenn ein erkrankter Arbeitnehmer arbeitet, ist er gesetzlich versichert, auch wenn Du in Deiner Unkenntnis das Gegenteil meinst!

Und selbst das ist falsch:

krankgeschrieben bedeutet zuhause.

Krankschreibung bedeutet keinen "Hausarrest"! Ob ein erkrankter Arbeitnehmer etwas unternehmen kann und was, hat alleine mit der Art der Erkrankung zu tun!

Antwort
von Griesuh, 20

Hast du eine AU, so hat der AG für bis zu 6 Wochen den vollen Lohn als sogenannte Lohnfortzahlung zu leisten.

Ab der 7 Woche AU erhälst du dann KG

Antwort
von jimpo, 2

Dein Chef darf Dir deinen Lohn nicht kürzen. Erkundige Dich bei der Berufsgenossenschaft.

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