Frage von Varaldsoy, 646

Hallo, hat jemand Erfahrung mit einer dynamischen (flexiblen)Wirbelsäulenstabilisierung (anstelle Wirbelsäulenversteifung LWS), gern auch Klinikempfehlung?

Bei mir ist so eine Wirbelsäulenversteifung vorgesehen. Aber selbst ein Chefarzt (sehr lobenswert) erklärte mir mögliche Folgeerscheinungen nach so einer OP - dass die angrenzenden Wirbel in Mitleidenschaft gezogen werden durch die Verlagerung der Belastung. Da meine Wirbelsäule eh schon krankhaft verändert ist, könnte die Gefahr bestehen, dass die angrenzenden Wirbel dann irgendwann ebenfalls versteift werden müssen.

Es gibt aber die dynamische (flexible) Wirbelsäulenstabilisierung, die aufwendiger sein soll, aber die Beweglichkeit nicht einschränkt und wobei die angrenzenden Wirbel nach der OP nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Leider kenne ich in M/V keine Klinik, die diese OP-Methode anwendet. Sicher muss vorher abgeklärt werden, ob man diese Methode bei mir überhaupt anwenden kann, dann würde mir auch kein Weg zu weit sein. Hat jemand Erfahrungen mit der dynamischen Wirbelsäulenstabilisierung und weiß jemand, ob diese OP-Methode wirklich so vorteilhaft ist. Zumindest muss diese OP-Methode nicht endgültig sein, wie es bei der Versteifung ist. Einige Neurochirurgen sehen allerdings keine Vorteile dieser OP-Methode (diese Methode wird in der jeweiligen Klinik auch nicht angewandt).

Ich wäre sehr dankbar, wenn ich einige gute Empfehlungen erhalten könnte.

Vielen Dank im Voraus

Antwort
von Varaldsoy, 548

Vielen Dank für die Antwort und Links.

Aber ich muss gestehen, dass ich diese Seiten auch schon aufgerufen habe und ich mich deshalb für diese OP-Methode entscheiden würde. Allerdings frage ich mich immer wieder auch, warum diese Methode so wenig angewandt wird.

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