Frage von YvonneL, 93

Hallo, (Gemeinsames Sorgerecht) Darf ich mit meinem Freund im gleichen Ort zusammen ziehen,Oder kann der Vater meines Kindes das verbieten?

Darf ich mit meinem Freund zusammen ziehen im gleichen Ort? Mein Kind würde weiterhin zur selben Schule gehen und der Umgang zu seinem Vater wäre weiterhin gegeben. Er müsste eben nur ca. 1 km weiter fahren. Kann der Vater mir das verbieten? Das Verhältnis zwischen mir und dem Kindsvater ist sehr schwierig. Ich will aber auch auf keinen Fall das Verhältnis zwischen Ihm und dem Kind unterbinden.

Antwort
von Amalthia86, 67

Verbieten darf er das nicht. Ist doch gut für das kind wenn es weiterhin zur gleichen schule gehen kann.

Antwort
von Dahika, 40

Nein, das darf er natürlich nicht verbieten.

Antwort
von martinzuhause, 57

da kann der kindesvater nicht verbieten. er könnte natürlich bei der meldestelle verhindern das euer gemeinsames kind umgemeldet wird da ja GSR betseht. allerdings kann seine zustimmung da vom gericht ersetzt werden.

das würde das gericht sicher auch so entschiedn da es ihm und dem kind keienrlei nachteile bringt wenn das kind mit umzieht. zumal weder der umgang erheblich erschwert wird noch die schule gewechselt werden muss.

da wäre es dann sinnvoll sich vorher an das jugendamt zu wenden.- die werden ihm das dann auch noch mal erklären

Kommentar von YvonneL ,

Wir haben bis jetzt noch alles ohne Jugendamt regeln können. Ich hoffe ja das dies so bleibt. Weil das Kind sonst der leidtragende ist.

Kommentar von Menuett ,

Was bekommt denn das Kind vom Jugendamt mit, worunter es leiden könnte?

Nichts!

Kommentar von Menuett ,

Nein, innerhalb desgleichen Ortes kann man ohne Unterschrift des Vaters umziehen.

Und sollte da ein Unwissender im Meldeamt sitzen, der diese verlangt, dann hinterlässt man einfach einen Zettel, auf dem steht, dass das Kind an seinem Lebensmittelpunkt angemeldet werden sollte und man dies verweigert bekam.

Dann liegt der schwarze Peter beim Amt. Es ist nämlich Pflicht fürs Amt das Kind dort anzumelden, wo es sich tatsächlich aufhält.

Kommentar von martinzuhause ,

es ist aber auch die pflicht des ummeldenden elternteils die zustimmung des anderen dazu einzuholen.

Kommentar von Menuett ,

Zeig mal das Gesetz, in dem das steht.

Kommentar von dielauraweber ,

das amt kann ohne unterschrift des vaters das kind nicht ummelden.

Kommentar von Menuett ,

Innerstädtisch geht das sehr wohl.

Kommentar von dielauraweber ,

nein innerstädtisch geht das nicht und nur weil es sbs gibt die es nachlässig so handhaben ist das noch lange nicht richtig. wenn der vater das verbietet, dann gibts erst richtig terror. unabhängig davon wie dämlich er wäre. es bedarf beider unterschriften zur ummeldung, IMMER. es bedarf nur der unterschrift des betreuenden elternteils bei ausstellung reispass oder personalausweis. so rum ist es richtig.

Kommentar von martinzuhause ,

"Nein, innerhalb desgleichen Ortes kann man ohne Unterschrift des Vaters umziehen."

das geht natürlich nicht. beim gemeinsamen sorgerecht haben beide elternteile die gleichen rechte.

da her kann die mutter das kind natürlich auch im gleichen ort nur mit zustimmung des vaters ummelden. wie das auch der vater nur mit zustimmung der mutter kann.

ansonsten wird das kind da alle parr tage umgemeldet weil die eltern sich da nicht einig sind

beim gemeinsamen sorgerecht gibt es natürlich auch ein gemeinsames aufenthaltsbestimmungsrecht - welches den wohnsitz des kindes regelt - solange da nichts anderes vom gericht entschieden wurde

Antwort
von Menuett, 37

Nein, der Vater kann das selbstverständlich nicht verbieten.

Und für einen Umzug innerhalb der Stadt brauchst Du seine Unterschrift beim Meldeamt nicht.

Kommentar von dielauraweber ,

doch das kann er. er kann auch der meldebehörde das ummelden vorher verbieten.

Kommentar von Menuett ,

Nein, das ist falsch. Hier entsteht dem Vater kein Nachteil und fürs Kind ist es keine Ortsveränderung.

Unter 75km Entfernung schauen die Richter nicht mal drauf...

Kommentar von martinzuhause ,

ein richter erfährt da erst mal garnicht wenn einer versucht das kind umzumelden.

keiner der elternteile kann das kind ohne zustimmung des anderen ummmelden. egal wie dicht die andere wohnung ist.

beim gemeinsamen sorgerecht müssen das beide gemeinsam entscheiden.

macht die meldestelle das ohne zustimmung des vaters wäre ich auf die begründung der meldestelle gespannt wenn der vater das kind wieder ummelden möchte und das dann aus irgendwelchen gründen nicht gehen sollte.

Kommentar von Menuett ,

Tja, dann haben mir die Meldeämter wohl was falsches erklärt.

Die müssen sogar gegen den Willen des Vaters ummelden, wenn das Kind bei der Mutter lebt.

Alles andere wäre gegen das Meldegesetz, die müssen das Kind an dessen Lebensmittelpunkt anmelden.

Kommentar von martinzuhause ,

das kind hat den neuen lebensmittelpunkt vor der ummeldung vor dem gesetz noch garnicht.

mit der gleichen begründung müsste die meldestelle das kind beim vater anmelden wenn er es einfach da behält beim gemeinsamen sorgerecht.

beim gemeinsamen sorgerecht müssen sich die eltern einigen wo der lebensmittelpunkt des kindes ist. da kann die meldestelle keine vollendeten tatsachen schaffen

eine regelung kann da nur ein gericht treffen wenn die eltern das nicht schaffen sich zu einigen

Kommentar von Menuett ,

Nachdem Meldegesetz wird nach dem Lebensmittelpunkt gegangen. Die alte Wohnung ist gekündigt, das Kind schläft in der neuen Wohnung.

Damit muß spätestens nach einer Woche das Kind umgemeldet werden. Ob dem anderen Elternteil das nun passt oder nicht.

Und tatsächlich, wenn das Kind beim Vater bleibt, dann muß es umgemeldet werden, da ist es völlig schnuppe, was da rechtlich im HIntergrund noch los ist.

Kommentar von dielauraweber ,

nach dem meldegesetz und nach dem gesetz im sorgerecht werden immer beide unterschriften der eltern bei gsr benötigt. egal wo es hingeht - deine antwort ist leider noch immer falsch.

Kommentar von Menuett ,

Nach dem Sorgrechtsgesetzen, ja. Aber das ist Zivilrecht.

Das Meldegesetz besagt etwas anderes:

Bundesmeldegesetz

§ 17 Anmeldung, Abmeldung

§ 17 wird in 15 Vorschriften zitiert

(1) Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.

(2)

1

Wer

aus einer Wohnung auszieht und keine neue Wohnung im Inland bezieht,

hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde

abzumelden.

2

Eine Abmeldung ist

frühestens eine Woche vor Auszug möglich; die Fortschreibung des

Melderegisters erfolgt zum Datum des Auszugs.

(3)

1

Die

An- oder Abmeldung für Personen unter 16 Jahren obliegt

denjenigen, in
deren Wohnung die Personen unter 16 Jahren einziehen oder aus deren
Wohnung sie ausziehen.

2

Neugeborene,

die im Inland geboren wurden, sind nur anzumelden, wenn sie in eine andere Wohnung als die der Eltern oder der Mutter aufgenommen werden.

3

Ist

für eine volljährige Person ein Pfleger oder ein Betreuer bestellt, der den Aufenthalt bestimmen kann, obliegt diesem die An- oder Abmeldung.

(4)

Die Standesämter teilen den Meldebehörden unverzüglich die Beurkundung

der Geburt eines Kindes sowie jede Änderung des Personenstandes einer

Person mit.

Antwort
von dielauraweber, 31

setze ihn von deinem umzug in kenntnis und bitte um zustimmung. normalerweise brauchst du für die ummeldung seine unterschrift. wenn er die nicht erteilt, kannst du das gerichtlich ersetzen lassen.

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