Frage von Tabaksuchti1567, 136

Hallo die Frage geht nur an raucher die unter 18 angefangen haben zu rauchen. Was haben eure Eltern getan als sie mitbekommen haben das ihr raucht?

Antwort
von Digarl, 57

Ok .. ich habe zwar niemals geraucht und auch nicht wirklich getrunken .. dennoch kann ich was dazu sagen:

Zwar habe ich kein Alkohol sowie Tabak angefasst, doch das bedeutet nicht das ich gar keine Drogen angefasst habe. Ich habe sehr offen mit meiner Mutter geredet und sie sagte das sie es aus eigener Erfahrung weiß: Den Kindern was zu verbieten ist falsch, dann tun sie es heimlich und die Gefahr abhängig zu werden ist noch größer. 

Diese Ehrlichkeit hat bei mir sehr geholfen. Ich nehme heutzutage gar nichts, nicht einmal Kaffee und auch sonst nichts was man pflücken könnte. Auch damals habe ich nicht wirklich viel gemacht ... nur gewisse Dinge angetestet. 

Dennoch weiß ich das meine Mutter versucht hätte mir einzureden sowas nicht zutun. Sie hätte allerdings nie wirklich gemeckert. Mein Vater wäre aber wohl total ausgerastet. Diesem habe ich natürlich über solche Dinge nichts gesagt. 

Also lernt man daraus das es total unterschiedliche typen von Eltern gibt. Wenn die Eltern selbst Raucher sind ist es natürlich auch wieder was anderes. (Raucher könnten sowohl strenger als auch "liberaler" als Nichtraucher sein). 

Antwort
von Rollerfreake, 57

Ich habe leider schon mit 14 Jahren angefangen, war auf einer zweiwöchigen Schülerfreizeit. Alle bis auf mich damals waren Raucher und nach einer Woche hatte ich keine Lust mehr mich von den anderen dauernd bereden lassen zu müssen, ich dachte, das ich halt eine Woche mitrauche damit die anderen Ruhe geben und das ich nach einer Woche sofort wieder aufhören könnte, was dann aber nicht geklappt hat. Meine Eltern haben erstaunlicherweise verhältnismäßig gelassen reagiert, natürlich musste ich mir erstmal einiges anhören, aber sie meinten dann das verbieten keinen Sinn macht da ich dann sowieso heimlich weitermache und sie dann überhaupt keine Kontrolle mehr haben. 

Antwort
von Demelebaejer, 27

Als Jugendlicher durfte ich nicht rauchen und wunderte mich, dass meine Mutter es roch, obwohl ich gelüftet hatte. Nach 3 Jahren Rauchen habe ich aufgehört. Unsere Kinder und deren Partner rauchen alle nicht, weil sie aus einem rauchfreien Haushalt kommen. Alle unsere bekannten rauchen nicht, außer zwei, die aber zu Hause und bei uns vor die Türe gehen.

Am meisten ärgert mich die Rauchabfälle, sprich Kippen, überall in den Ortschaften auf dem Pflaster. Was denken Raucher, wer die alle wieder aufhebt?

Antwort
von Sinxy, 49

Kommt ganz auf die Eltern drauf an, ob sie selber rauchen oder strikt dagegen sind usw.. 
Meine Eltern sagten immer schon, dass sie mir, wenn ich bis ich 18 bin nicht rauche, den Führerschein zahlen. Sie erwischten mich und sie setzten die Abmachung in die Tat um.. bereue ich heute noch xD

Bei einer Freundin von mir aber z.B reagierten die Eltern ganz anders, da ihre Mutter selber raucht sagte sie nur, dass es wohl irgendwann so kommen musste da sie es als Kind schon von ihr mitbekommen hat. War also ganz ok :D

Antwort
von SoDoge, 54

Natürlich waren sie nicht begeistert, jedoch bekam ich nicht sonderlich großen Ärger, nachdem ihnen auch klar war, dass ich kein ernsthafter Raucher bin. Ich bekam Gespräche über die Risiken usw.

Das war dieses "dazugehören wollen", was rückwirkend betrachtet natürlich totaler Quatsch war. Inzwischen rauche ich auch nicht mehr und habe daran auch kein Interesse. Das war bei mir nach wenigen Monaten und wenigen Schachteln vorbei.

Antwort
von Selunaz, 43

bisher wissen sies bei mir (glaube ich) noch nicht. aber bei 90% meiner Freunden kam dieses "ich kanns dir ja nicht verbieten; musst selber wissen was du dir antust" Gespräch bei raus

Antwort
von Tomdom, 17

Also als meine mam es mitbekommen hat da hat sie eine Zigarette mit mir zusammen geraucht und danach gesagt "so und wenn ich das noch mal mitbekomme bist du fällig"

Antwort
von Lwidn, 65

Meine Mom lässt mich mit rauchen und mekert nicht habe mit 12 angefangen bin jetzt 15 und sie sagt ist mein Körper ich schade mir selber

Antwort
von priesterlein, 71

Mutter: Erschrocken. (Der Junge trinkt ja Bier und raucht!)

Vater: Lass ihn doch, wie sonst soll er merken, dass das nichts für ihn ist.

Spaßfakt: Ich war damals vier Jahre alt und hatte danach gefragt, als ich sah, was die Bauarbeiter so in der Pause machen.

Oder ging die Frage nur an Leute, die immer noch so blöd sind und rauchen?

Antwort
von Hqdes, 76

Ich bin selber erst (fast) 16 und rauche nicht, aber wenn ich später ein Kind habe wird es erst garnicht dazu kommen. 

Kommentar von Digarl ,

Wenn es niemals dazu kommt ist es gut. Doch falls es dennoch geschieht rate ich dir nicht zu meckern sondern normal zu reden. 

Meine Mutter hat mich von Anfang an mit wirklich allen Drogen richtig aufgeklärt statt einfach zu sagen das Drogen schlecht sind. Heutzutage nehme ich gar nichts ... kein Alkohol, kein Nikotin, kein Kaffee, keine Energy Drinks und auch sonst nichts außer Zucker oder Drogen die unser Gehirn automatisch produziert. 

Und damals habe ich zwar nie geraucht oder Alkohol getrunken aber sagen wir mal "Wiesen" probiert. 

Kommentar von Hqdes ,

Ich trinke auch keinen Alkohol, nehme auch keine Drogen und rauche nicht. 

Meine Eltern hab ich dafür nicht gebraucht, bei meiner Schwester haben sie's auch nicht hinbekommen. 

Kommentar von Digarl ,

Du hast da einen kleinen Sachfehler der mich stört...

Alkohol sowie Rauchen (also Tabak) sind auch Drogen.

Was meinst du mit "nicht hinbekommen"? Also war das ein Schreibfehler oder raucht sie?

Ich habe ja nicht gesagt das ich meine Eltern wirklich brauchte, nach einiger Zeit Eigenrecherche klärte ich sie über Drogen auf. Ich meinte das dieses ehrliche darüber Reden statt einfach zu sagen "das ist schlecht" sehr gut war. 

Ich konnte mit meiner Mutter auch durchaus über Erlebnisse reden die manche Menschen niemals nur gedacht hätten wenn die eigene Mutter in der Nähe wäre. 

PS: Gute Vorbilder waren meine Eltern in diesem Bereich auch nicht wirklich. Ok, sie tranken niemals nur einen Schluck Alkohol ... nicht mal alkoholhaltige Pralinen. Aber sie rauchten vor mir und das seit ich denken kann. 

Als ich das erste mal von etwas anfing zu reden was es so nicht zu kaufen gab war meine Mutter selbstverständlich entsetzt. Doch sie schrie nicht, sie fragte was los sei. Ich erwiderte es ist alles bestens, meine Noten waren sehr gut und ich wolle nur testen. Sie warnte mich dann mit irgendwelchen Dingen die , wie ich später herausfand uralte Mythen waren, und irgendwann verlor ich das Interesse an solchen Dingen automatisch. 

Kommentar von Hqdes ,

Sie raucht nicht, aber sie trinkt viel Alkohol.

Und mit Drogen meinte ich "andere Drogen"

Kommentar von Digarl ,

Schon allerdings ist Alkohol genauso eine Droge wie z.B. Kokain (auch wenn viele das nicht hören wollen). Ich weiß was du meinst aber im Endeffekt sind es nun mal auch Drogen. 

David Nutt sagt sogar noch mehr :https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6f/Drogen-schadenspotenzi...

PS: Diese Ehrlichkeit gilt natürlich nicht nur für Drogen sondern auch für Dinge wie z.B. Sexualität, Sorgen, Ängste etc. 

Kommentar von Hqdes ,

Das ist mir klar, Alkohol wird ja nicht umsonst als Volksdroge bezeichnet.

Aber trotzdem verändert sich die Sprache durch den Gebrauch und es ist völlig legitim Alkohol oder Drogen zu sagen, selbst wenn es nicht so wäre schließt diese Auflistung nicht aus, dass Alkohol auch eine Droge ist. 

Kommentar von Digarl ,

Stimmt schon das man sowas sagen kann wenn man bestimmte Dinge hervorheben will:

Der Bungalow, die Blockhütte und die anderen bauten. 

Ok jetzt hab ich mich selbst entkräftet.. 

Antwort
von HalloWelt97, 46

Die haben mich nie erwischt, hatte Glück.

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