hallo darf eine Sachbearbeiterin mein Geld zurück behalten mit immer neuen Fragen zu meinem Lebensunterhalt?

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4 Antworten

sobald du einen größeren Zahlungseingang am Konto hast, den Betrag sofort als Ganzes abheben, damit sie anhand der Kontoauszüge nicht sehen können, wofür du wieviel ausgibst.

Dein größter Fehler: Der Wagen hätte gar nicht erst auf dich angemeldet werden dürfen, sondern auf einen Verwandten etc.

Theoeretisch kann die zuständige Behörde jetzt festlegen, dass du erst dann Geld bekommst, wenn das Auto wieder verkauft wurde (durch den Verkaufserlös müssen sie dir entsprechend weniger ausbezahlen). Ausgenommen du kannst glaubhaft machen, dass du das Auto aus gesundheitlichen Gründen benötigst (Unzumutbarkeit Öffi`s) oder das Auto die Chancen erhöhen, dass du entferntere Arbeitsorte mit einem eigenen Auto erreichen kannst, was deine Jobchancen erhöhen würde. (Funktioniert nur wenn du irgendwo am Land wohnst, in einer größeren Stadt funktioniert diese Ausrede nicht).

Wenn du gefragt wirst, womit du deinen Lebensunterhalt bestreitest, sagst du "Unverbindliche Zuwendungen von deiner Familie".

Wer dir von deinen Verwandten wieviel gegeben hat, hat die betroffene Behörde nicht zu interessieren, da du keinen Rechtsanspruch auf diesen erhaltenen Betrag hattest und er somit nicht in die Berechnungen einfließen darf.(ist nur Relevant fürs Finanzamt, wenn es eine Freigrenze, etwa Schenkungsgrenze übersteigen würde)

Wer deine Verwandtschaft namentlich ist bzw. was die beruflich machen (ausgenommen dein Ehepartner) hat sie auch nicht zu interessieren (nur wenn gemeinsamer Haushalt) , zumahl du bezüglich der Verwandtschaft sowieso ein Aussageverweigerungsrecht hast.

Das Einkommen deiner Verwandten must du nur Preis geben, wenn sie im gemeinsamen Haushalt mit dir leben.

Wenn dein Partner bzw. Verwandte nicht im gemeinsamen Haushalt mit dir leben (Haushaltseinkommen) hat die Behörde deine Verwandtschaft generell nicht zu interessieren, selbst wenn sie Multimillionäre wären.

Ich würde mich mit der zuständigen Beschwerdestelle in Verbindung setzen und den Sachbearbeiter für befangen erklären, sofern deine Schilderungen der Wahrheit entsprechen.

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Kommentar von stellamaria15
05.11.2015, 22:45

DANKE tausendmal...werde morgen hinfahren und  eine andere Sachbearbeiterin anfordern, auf dem selben Weg auch Beschwerde einreichen, da alles der Wahrheit entspricht. Bin mir sicher, das ich nicht ohne Geld nach hause fahre...Smiley

..Den Grund für das Auto (Geschenk) steht in der Beglaubigung meiner Schwester, damit ich mobiler bin, um zu meinen Behandlungen zu kommen. Habe eine Schwerbehinderung von 50% mit G . Versteifung der Wirbelsäule und des rechten Sprunggelenk, außerdem auch Restless-Legg , wodurch ich auch Massagen und andere Therapien habe.

Habe keine Lust, mich derart auszuziehen und verweigere jede weitere Auskunft, wie du sie mir geschildert hast, habe herzlichen Dank und liebe Grüße

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Kommentar von cyracus
06.11.2015, 02:33

sobald du einen größeren Zahlungseingang am Konto hast, den Betrag sofort als Ganzes abheben, damit sie anhand der Kontoauszüge nicht sehen können, wofür du wieviel ausgibst.

Wofür Geld ausgegeben wird, ist unerheblich. Geht Geld auf dem Konto ein, ist es nachvollziehbar, dass geprüft wird, ob dadurch die Grundsicherung gekürzt oder ausgesetzt wird.

Theoeretisch kann die zuständige Behörde jetzt festlegen, dass du erst dann Geld bekommst, wenn das Auto wieder verkauft wurde (durch den Verkaufserlös müssen sie dir entsprechend weniger ausbezahlen).

Wir wissen doch gar nicht, um welche Art von Grundsicherung es sich in diesem Falle handelt. Wenn es zum Beispiel um Hartz IV geht, und wenn das Auto schon vor Antragstellung da war, darf es einen Wert von bis zu 7.500 Euro haben. - Geht es um Grundsicherung im Alter, beträgt das Schonvermögen lediglich 2.600 Euro inklusive Auto.

Wenn du gefragt wirst, womit du deinen Lebensunterhalt bestreitest, sagst du "Unverbindliche Zuwendungen von deiner Familie".

Wie kommst Du denn darauf? Bei Grundsicherung dürfen Geschenke im Jahr 50 Euro nicht überschreiten, alles andere wird angerechnet.

Wer dir von deinen Verwandten wieviel gegeben hat, hat die betroffene Behörde nicht zu interessieren,

falsch!

da du keinen Rechtsanspruch auf diesen erhaltenen Betrag hattest und er somit nicht in die Berechnungen einfließen darf.(ist nur Relevant fürs Finanzamt, wenn es eine Freigrenze, etwa Schenkungsgrenze übersteigen würde)

abenteuerlich!

Bitte gib in Sachen Grundsicherung nur Rat, wenn Du wirklich Bescheid weißt. Die Gesetze zu Hartz IV, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit sowie bei Sozialhilfe sind sehr kompliziert. - Die Fragenden verlassen sich doch darauf, dass unsere Antworten richtig sind.

Mit falschen Auskünften kannst Du Fragende, die Grundsicherung beziehen oder dies beantragen, in "Teufels Küche" schicken.

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Danke hiermit allen die mir Rat und Mut gegeben haben. Meine Geduld wurde belohnt , ich habe alle 3 Monate nachbezahlt bekommen.

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Kommentar von cyracus
09.11.2015, 17:03

Supi !!   ‹(•‿•)›

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Die Fragen scheinen ja auch nicht unberechtigt gewesen zu sein,hättest Du wirklich kein Geld gehabt,die Miete und anderes zahlt ja nicht die Tafel,dann hättest Du da schon viel früher auf der Matte gestanden und einen Vorschuss gefordert wegen Mittellosigkeit.

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Kommentar von stellamaria15
05.11.2015, 21:45

was ich versucht habe, aber keinen Termin bekam, da sie ja noch am "rechnen" war.Auch ihren Vorgesetzten habe ich informiert , der meinte, sie arbeitet nur nach Vorschrift. Von was ich die letzten Wochen gelebt habe, kann ich ihr gerne vorweisen, da ich die geliehenen Gelder wieder zurück bezahlen muß

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Es gibt verschiedene Arten von Grundsicherung:
• Arbeitslosengeld 2 = ALG II = Hartz IV
• Grundsicherung im Alter
• Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit
• Sozialhilfe

Gib bitte künftig genau an, um welche Art von Grundsicherung es sich handelt. Denn nur dann kann man Dir verlässliche Antworten geben.

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Geh in dieser Sache nicht mehr allein zum Amt, sondern lass Dich begleiten von einem erfahrenen (!!) Beistand, auch Ämterlotse genannt. - Hier meine Hinweise zum

Umgang mit Sozialbehörden

Je nach der Art der Grundsicherung, um die es bei Dir geht, wirst Du leicht erkennen, was für dich zutreffend ist.

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird (sind es mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen). - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Nicht (oder angeblich nicht) abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. - Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

     (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem
           Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem
           Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

     Ämterlotsen
     Behördenlotsen
     Behördenbegleiter
     Hartz IV Mitläufer
     Hartz IV Gegenwind e.V.
     Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen. - Einzig nicht mehr aktuell in der Info: Darin wird erklärt, dass Beistände sich nicht ausweisen müssen (liest Du ja dann dort). Das Sozialgericht Stuttgart urteilte unlängst: Ämter können vom Beistand verlangen, dass er sich ausweist.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Zum Amt  mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall sehr empfehlenswert.

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Nimm auch Kontakt auf mit dem

Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e.V. (DSD)

Prüfen Sie kostenlos Ihre Möglichkeiten!
http://mehr-hartz4.net/index.php?id=452 

Auch wenn es bei Dir nicht um Hartz IV geht, der DSD hilft auch anderen Diskriminierten. Er hat bundesweit Kontakte zu Hilfsorganisationen und Anwälten.

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