Frage von ITSmeJA, 94

Hallo Community,was haltet ihr vom Kommunismus?

Antwort
von Nemesis900, 55

In der Theorie ne gute Sache. Da es in der Praxis aber nicht umsetzbar ist für nichts erstrebenswertes.

Antwort
von LebenderToter, 59

Nette Idee, unrealistische Umsetzung. Dafür ist das allgemeine menschliche Bewusstsein zurzeit zu unterentwickelt und durch persönliche Triebe gelenkt. Denke die Geschichte hat uns gezeigt, dass starke militärische Kontrolle und große Macht immer korrumpiert und sich letztendlich gegen die Bevölkerung richtet.

Als freiwilliger kleiner Verein (100 -150 Personen) ohne Gewalt und Zwang würde ich ein solches Projekt als Beobachter aber durchaus interessant finden. Solange sie wirklich der Theorie folgen und auf Kooperation, Fortschritt und Nachhaltigkeit setzen.

Wie ein Ökodorf, nur halt etwas größer und offen für moderne Technik, Interaktion und Handel mit der Außenwelt.

Antwort
von MonkeyKing, 53

Es gibt nicht den "Kommunismus", sondern unterschiedliche Formen. Ich halte aber vom Kommunismus unterm Strich nicht so viel da diese Staatsform die Freiheit und Rechte des Einzelnen zum Wohle der Allgemeinheit stark einschränkt und nur in der Isolation existieren kann. 

Antwort
von TT1006, 32

An sich mal kann ich mir kaum ein besseres System vorstellen. Ich persönlich finde den Kommunismus eine großartige Idee. Einziges Problem: Der Mensch ist einfach zu egoistisch, sodass ein echter Kommunismus niht funkitiert. Alle bisherigen Versuche endeten in einer Diktatur bzw Scheindemokratie.

Kommentar von palzbu ,
Antwort
von liquidchicken63, 45

Von der Idee her gut, von der Umsetzung bisher schlecht.

Antwort
von JuliusAX, 24

Ich, als kommunistischer Anarchist bin natürlich Fan des Kommunismus. Kommt nur darauf an, wie dieser aussieht. Ich verabscheue jegliches, wie ich es nenne, "rot-faschistisches" Gedankengut, wie den Stalinismus.

Ich bin auch kein großer Fan vom Marxismus-Leninismus, da mir dieser als Anarchist zu autoritär ist.

Auf Nachfrage kann ich meine Vorstellung des Kommunismus (bzw. der kommunistischen Anarchie) auch nochmal ausführlich erläutern.

Kommentar von MonkeyKing ,

Ja, das würde ich gerne mal hören - für mich scheint das ein Widerspruch zu sein.

Kommentar von JuliusAX ,

Naja, ich träume von einer freien und klassenlosen Gesellschaft ohne jeglicher Herrschaft. Produktionsmittel müssen vergesellschaftlicht werden und Gesetze und Verfassung müssen direkt vom Volk durch direkte Demokratie nach dem Konsensprinzip entschieden werden. 

(btw  Konsensprinzip bedeutet, dass jeder von einer Entscheidung betroffene ein Veto-Recht hat und damit die Entscheidung stoppen kann, wenn sie aus seiner Sicht nicht zu seinen Gunsten ausfallen.)

Jetzt könnte man natürlich die Frage, "Wer sorgt für die Einhaltung dieser Gesetze?" stellen, diese ist aber unnötig, da ein Gesetz gar nicht zu Stande kommen kann, ohne, dass alle damit einverstanden sind. Also hat niemand einen Grund, diese Regeln zu brechen.

Außerdem wären durch die Anarchie, alle aufeinander angewiesen und es würde viel humaner zu gehen, da niemand mehr jemanden ausbeuten kann/darf.

Das ist erstmal das Grobe.

Antwort
von Sowjetunion208, 17

der kommunismus ist an sicht eine gute idee, und es ist möglich gewisse kommunistische elemente heute noch im sozialismus einzubringen aber den kommunismus rein nach engels, marx und Uljanov zu erreichen ist nicht mehr möglich. dafür hat die entwicklung gesorgt und dafür das die kommunistische entwicklung immer von den meisten leuten geleitet wurde , abgesehen von lenin vlt

das system ist veraltet und nicht anwendbar

moderner sozialismus dafür schon, siehe gregor gysi

das problem was der kommunismus hat ist das das wort von vielen durch erheblichen medienmüll gerne mal nur als stichwort für extremismus gesehen wird

so verbinden viele mit kommunismus zb nur die RAF oder die Ultranationalistische partei/armee russlands etc

das ist natürlich quatsch, denn die ham mit nem gerechten kommunistischen system nix zu tun. auch wenn zb die raf gerne mit dem schild des kommunismus geworben hat, auch nur weil sie wussten die leute denken dabei direkt an extrme, an revolution an ein system mit dem nicht zu spaßen sei denken usw der ganze müll eben

das war natürlich einfacher als sich die komplette deffinition von linkem extremeismus auf s schild zu schreiben , auch wenn die damit dem kommunismus weiteren schaden zufügten

aber an sich war der kommunismus ein theoretisches meisterwerk aber nun nicht mehr anwendbar

Antwort
von zuschauer44, 50

Das praktische Problem des Kummunismus ist die menschliche Natur. Deshalb geht auch der Kommunist davon aus, daß vor der Verwirklichung des Kommunismus eine Umerziehung im Sozialismus erfolgen muß.

Umerziehung ist aber ein erheblicher Eingriff in die Freiheit.

Das Rätemodell ist nicht unbedingt seinem Wesen nach kommunistisch; allerdings wurde es meines Wissens nur von Kommunisten vertreten. Genaugenommen ist es ein nichtparlamentarisches System und kann durchaus demokratisch sein.

Mit den Ersten Weltkrieg hat das Rätemodell nur insofern etwas zu tun, als daß es in der Folge der Wirren nach dem Zusammenbruch der Monarchie entstand.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

"Umerziehung ist aber ein erheblicher Eingriff in die Freiheit" - Die "Erziehung" die das Volk durch die Politik erhält, ist immer ein Eingriff in die Freiheit.

Kommentar von zuschauer44 ,

erheblicher Eingriff

Kommentar von MonkeyKing ,

Muss nicht umbedingt so sein, denke ich. Man kann Menschen ja auch zur Freiheit erziehen wobei ich Freiheit nicht mit Anarchie gleichsetze.

Antwort
von Wilkinson, 5

Ich halte vom Kommunismus gar nichts!!  Ich fühle mich in  der "kapitalistischen, menschenverachtenden, vom imperialistischen Aggressor Amerika verseuchten" Demokratie sehr wohl.

Pardon für meine etwas bissigen Bemerkungen. Aber die oben aufgeführten "Argumente" der Demokratie-Gegner sprechen nun mal oft für sich.

Kommunismus ist für meine Begriffe eine Ideologie, die letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Der Zerfall der Sowjetunion sei das beste Beispiel.

Mit den "oben aufgeführten Argumenten" meine ich nicht die Kommentare anderer User, sondern das "Oben" in meinem eigenen Kommentar.

Antwort
von dasadi, 29

Nix. Der Grundgedanke ist zwar gut, funktioniert aber leider nicht, siehe DDR und Kuba.

Kommentar von Sowjetunion208 ,

kuba war nicht kommunistisch auch wenn sie sich das gerne wie nordkorea auf die fahne schreiben

die ddr war es schon lange nicht und hat das nicht von sich behauptet

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