Frage von Deborah10779, 134

Hallo, brauche dringend Ratschläge wegen einer Schwangerschaft. Könnte mir jemand helfen?

Ich, 21, bin in der 12 SSW. Eigentlich war eine Abtreibung mit meinem Freund geplant. Jedoch war er all die Zeit, auf Grund Model Aufträgen, in Mailand und bekam so die ganzen Gespräche und Untersuchungen nicht mit. Als ich einen Tag vor der Abtreibung bei der Untersuchung war und sah wie es sich bewegte und den Herzschlag hörte, konnte ich es nicht mehr rausnehmen lassen. Am gleichen Tag trennte ich mich von meinem Freund, da er nicht mehr wusste ob er monogam bleiben möchte. Wir planten monatelang den zusammenzug in die Schweiz. Ich kündigte meine Wohnung und Ausbildung aus diesem Grund. Nun kehrte ich vorübergehend nach Hause zurück, da meine Mutter sich sehr auf das Kind freute und mich bei dem ganzen unterstützten wollte da auch genug Platz im Haus da wäre. Sie ist nun der Meinung, dass ich mir wieder eine eigene Wohnung holen sollte. Wobei ich riesige Angst vor all dem habe, vor allem wenn das Kind da ist. Ich bereue dass ich nicht abgetrieben habe, so hart es auch klingt. Fühle mich sehr allein gelassen, da meine Mutter mich los haben möchte, mein ex zwei Tage nach der Trennung eine neue hat ( mit der er nun zusammen leben möchte )und auch nichts mehr von mir und dem Kind wissen möchte und jegliche Freunde ihren Kopf mit Studium oder Beziehung voll haben. Ich weiß wirklich nicht weiter, da die gesamte Situation mich absolut überfordert und ich keinen Weg sehe. Ich stehe nun ohne Ausbildung, Wohnung und Partner da und trage ein Kind in mir. Kann mir jemand einen Rat geben wie es weitergehen kann?

Antwort
von beangato, 50

https://www.profamilia.de/interaktiv/online-beratung.html

Lass Dich dort beraten.

Ich bin sicher, Du schaffst das. Deine Mutter will Dich bestimmt nicht loshaben. Sie wird Dich bestimmt auch weiterhin unterstützen - nur möchte sie, dass Du selbstständig lebst.

Was Deinen Freund anbelangt: Ob er will oder nicht, er ist der Vater und deshalb finanziell für Dich (3 Jahre) und Euer Kind (bis zum Ende  der ersten Ausbildung) zuständig.

Eine Ausbildung kannst Du auch mit Kind machen.

Hab übrigens 3 Kinder und hätte auch niemals abtreiben können.

Antwort
von SeBrTi, 39

Sprich dich erst mal mit deiner Mama aus. Ob es nicht ok wäre wenn du ne Zeit bei ihr lebst, wenn sie sich auf das Kind freut. Jede Mama würde ihr Kind unterstützen wenn sie selber ein Kind erwartet. Vl denkt sie das du gar nicht bei ihr sein möchtest? Vl kannst du ja bei ihr Leben wenn das Haus doch so groß ist. Zumindest solange du auf deinen Beinen stehst. 

Vergiss dein Ex. Er muss aber für Unterhalt sorgen, das ist wichtig das du das weißt. Es wird Unterstützung geben du musst es aber auch fordern. 

Es gibt auch viele Beratungsstellen, deine Ausbildung kannst du trotz Kind auch machen.

Wenn du das Kind nicht aufziehen möchtest wäre eine Möglichkeit den Kind zur Adoption freizugeben. Es gibt genügend Paare die keine Kinder haben können...

Ich hoffe ich konnte dir iwie helfen..

Antwort
von putzfee1, 23

Wende dich an eine Beratungsstelle, z.B. pro familia, Caritas etc. Die können dir Hilfestellung geben und dich beraten, sowohl über (finanzielle) Mittel, die dir in deiner Situation zustehen wie auch über notwendige Behördengänge und Betreuungsmöglichkeiten, falls du wieder arbeiten gehen wirst, wenn dein Kind da ist. 

Ich bin mir ganz sicher, dass du es mit dieser Unterstützung schaffen wirst und spätestens nach der Geburt deines Kindes nicht mehr bereuen wirst, dass du nicht abgetrieben hast.

Kopf hoch und positiv denken, das ist auch gut für dein Ungeborenes! Und lass die Gedanken an die Vergangenheit hinter dir, die kannst du eh nicht mehr ändern; aber die Zukunft gehört dir, die kannst du gestalten und beeinflussen! Alles Gute für dich und dein Kind!

Antwort
von conelke, 45

Dass Du nicht abgetrieben hast, war - auch wenn Du es jetzt nicht so siehst - eine gute Entscheidung. Denn vermutlich hättest Du es bereut, da Du Dich ja kurzfristig umentschieden hast und auf Dein Gefühl gehört hast.

Du bist wirklich in einer doofen Situation und ich kann Deine Gedankengänge durchaus nachvollziehen.

Vielleicht lässt Du Dich bei http://www.profamilia.de/ einfach mal beraten, klärst Deine Situation und hörst Dir an, was Du für Möglichkeiten hast. Auch als Mutter mit Kind hast Du Chancen Deine Ausbildung weiterzumachen.

Das Leben bringt manchmal harte Prüfungen mit sich und erst in solchen Situationen lernt man Menschen, die einen umgeben erst wirklich kennen und stellt fest, wer wirklich zu einem steht.

Warum Deine Mutter nun so entschieden hat, mag ich nicht zu beurteilen, doch wird sie Dich sicher nicht im Regen stehen lassen und dennoch für Dich da sein. Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn Du auf eigenen Beinen stehst, um selbst Entscheidungen treffen zu können.

Wie gesagt, lass Dich erst einmal gut beraten - auch Dein Frauenarzt kann Dir Anlaufstellen nennen, die Dich unterstützen können.

Wie stellt sich Deine Mutter denn vor, wie Du eine Wohnung finanzierst?

Kommentar von Deborah10779 ,

Vielen dank für deine Antwort! Meine Mutter sprach davon, dass ich sie mir vom Amt finanzieren lassen kann. Was ich selbst für sehr unangenehm erachte!

Kommentar von conelke ,

Es ehrt Dich, dass Du nicht auf Staatskosten leben möchtest. Es gibt mit Sicherheit einige Menschen, die dabei keine Skrupel haben und ihre Vorteile daraus ziehen...Jedoch solltest Du keine Scheu haben, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du brauchst jetzt Hilfe von außen und das was Dir zusteht, solltest Du auch in Anspruch nehmen. Wie gesagt, lass Dich eingehend beraten und dann nutze die Möglichkeiten, die Du hast.

Antwort
von blackforestlady, 30

Wende Dich an die Caritas, die helfen in solchen Situationen weiter wie bei Wohnungssuche usw. Die größte Dummheit die Du begangen hast war das Du Deine Ausbildung gekündigt hast. Vielleicht kannst Du da irgend etwas noch machen. Ansonsten Bewerbungen schreiben auch während der Schwangerschaft kann man eine Ausbildung machen und auch die Ausbildung unterbrechen, damit man nach der Geburt sie weiter fortsetzen kann. Dann muss der Kindsvater Unterhalt nach der Geburt bezahlen, egal ob er will oder nicht. Da kann man zur Not zu einem Rechtsanwalt gehen, wenn er nicht freiwillig zahlen will.  Auch bekommst Du Kindergeld für Deinen Nachwuchs. Also nicht verzweifeln es gibt für alles eine Lösung.

Antwort
von Wuestenamazone, 35

Geh zu Caritas oder Diakonie die haben Leute für so Fälle. Die helfen dir auch bei Behördengängen und wissen genau was dir zusteht. An die würde ich mich wenden. Viel Glück und alles Gute euch beiden

Antwort
von mareike2014, 12

Hallo Deborah,

das ist ja grad ziemlich blöd! Und wie alleingelassen du dich durch all die Umstände fühlst, das kann ich gut verstehen! Das tut mir sehr leid für dich.

Und dass du grade bereust nicht abgetrieben zu haben, das sind doch auch ganz nachvollziehbare Gedanken, wenn die Probleme sich über dir zusammenballen.

Und doch gab es ja einen Grund, weshalb du es nicht gemacht hast ;).

Dann hat deine Mutter sich mitgefreut über dein Kind und ihre Türen im Haus für dich geöffnet. Und jetzt will sie, dass du wieder gehst. Das ist echt schade und kein Wunder, dass du grad ziemlich drinhängst.

Ich finde, Geld vom Amt zu beantragen, darüber musst du dich nicht schämen, das steht dir zu und ist für solche Phasen da, wo es eng wird. Nur...warum will deine Mutter denn, dass du nun eine eigene Wohnung nimmst, wenn es doch genug Platz im Haus gibt?

Du könntest ihre Unterstützung wirklich gut gebrauchen, auch wenn dein Kind dann da ist. Schließlich hattest du all dein eigenes, Wohnung und Ausbildung, für die gemeinsamen Pläne mit deinem (nun) Ex geopfert. Also ich kann wirklich verstehen, dass du grad sehr enttäuscht bist! Erst
durch ihn, dann durch deine Mutter... Würde dich gern mal in den Arm nehmen! - Hast du denn sonst noch jemand Liebes, eine gute Freundin, die dich auffangen kann oder so?

Und...kannst du denn mit deiner Mutter nochmal drüber reden? Vielleicht könnt ihr eine gemeinsame Lösung finden? Fühlt sie sich zu sehr gebunden, wenn du bleibst, oder möchte sie lieber abgetrennte Wohnungen, oder
dass du eine Wohnung in der Nähe nimmst? Wäre sie trotzdem für dich und dein Kind da?

Ich kann ihre Gedanken grad nicht so verstehen. Kannst ja nochmal schreiben, warum sie das so meint und ob das schon endgültig
ist.

Viel Mut dir! Und einen ganz lieben Mitfühl-Gruß,

Mareike

Antwort
von landregen, 39

Du kannst dich auf jeden Fall an die nächste Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle wenden. Dort bekommt man nicht nur den "Schein für Abtreibungen", sondern auch Rat und Unterstützung hinsichtlich der Schwangerschaft.

Dort kann dir gesagt werden, welche Hilfen und Unterstützungen es für dich gibt und du wirst beraten, wie du das Leben mit Schwangerschaft und Kind wieder in den Griff und in geordnete Bahnen bekommst.

Antwort
von bumbettyboo, 21

Ich kann Dich verstehen. Es ist und wird schwierig werden!
ABER es ist gibt Hilfen für Dich.
Es gibt Mutter Kind Heime, die Arge ist in solchen Situationen auch nicht verkehrt.
Mach ein Termin beim Jugendamt oder profamilia. Die können Dich ausführlich beraten und werden Dir auch unter die Arme greifen.
Das Verhalten deines Ex ist unter aller Sau und geht garnicht.

Warum möchte deine Mama denn, dass Du wieder ausziehst?

Wichtig ist, dass Du dir Hilfe holst und dich ganz auf Dich und den kleinen Wurm konzentrierst. Das ist das wichtigste. Denn das Wesen in deinem Bauch, kann für all das nicht's.
Und aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Kinder einem eine Menge Energie geben.
Denk positiv, lass Dich wie gesagt beraten und freu Dich einfach auf dein Baby!

Alles Gute euch beiden, du schaffst das!

Antwort
von TheAllisons, 43

Rufe die Kummernummer an, dort sitzen die Experten, die können dir weiterhelfen. Alles Gute für dich und dein Kind

Antwort
von isabelleeeee, 19

Dass du nicht abgetrieben hast ist eine sehr tolle Entscheidung gewesen. Erkundige dich mal nach einem betreuten Wohnen für Mutter und Kind. Dort lernst du wie es ist mit dem Kind alleine zu wohnen aber wenn du Hilfe brauchst wird dir ein Betreuer zur Seite stehen. Das ist eigentlich eine gute Sache. Und das mit deiner Mutter kriegst du bestimmt hin. Versucht ein klärendes Gespräch zu führen und sprecht euch über Angst und Probleme in der Hinsicht auf das Kind aus. Sie ist deine Mutter ihr werdet da sicher einen Weg finden. Viel Glück!

Antwort
von chixrxx, 33

Das Jugendamt würde ich für die beste Lösung finden. Dort würde ich es mal versuchen. Hilfe wäre auf jeden Fall angebracht.
Wünsch dir viel Erfolg.
LG chixrxx

Antwort
von nettermensch, 17

dann geh mit deine mutter zu  pro Familia. die können da weiterhelfen.

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