Frage von Alken, 81

Hallo, bin ich trotz meiner 100%igen Behinderung als Beifahrer in einem PKW versichert oder gibt es für Menschen mit Behinderung ein anderes Recht/Gesetz?

Behinderter beifahrer versichert

Antwort
von RudiRatlos67, 55

2. NEIN, für Dich gelten die gleichen Gesetze.

1. JA, Du bist als Mitfahrer in einem Kfz durch die Haftpflicht Versicherung des Kfz gegen Personenschäden, und alles was Du mit dir führst wie Kleidung, Sehhilfen, Gehhilfen, , Uhren, Schmuck, Taschen, Koffer, deren Inhalt usw usw usw gegen Sachbeschädigung die durch die Benutzung des Kfz entstehen versichert.

Kommentar von Apolon ,

 1. JA, Du bist als Mitfahrer in einem Kfz durch die Haftpflicht Versicherung des Kfz gegen Personenschäden, und alles was Du mit dir führst wie Kleidung, Sehhilfen, Gehhilfen, , Uhren, Schmuck, Taschen, Koffer, deren Inhalt usw usw usw gegen Sachbeschädigung die durch die Benutzung des Kfz entstehen versichert.

Deine Antwort ist irreführend.

Maßgebend ist doch, wer den Schaden verursacht hat.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Moin Herr Uhrig,
die Irreführung führen Sie aber nun herbei....

Die Frage lautete "ob Versicherungsschutz besteht" und nicht danach welche Versicherung den Schaden letztendlich regulieren muss....

Deshalb meine Antwort:

versichert ist jeder außer dem Fahrer selbst der sich in einem Kfz befindet sofern er sich nicht während einer der Ausübeung einer Straqftat in dem Kfz befindet und vorrausgesetzt das Kfz verfügt über eine haftpflicht Versicherung.

Regulieren muss selbstverständlich die Kfz haftpflicht Versicherung des unfallverursachenden Kfz

Kommentar von Apolon ,

Herr Ratlos,

sorry, aber ich muss ihnen widersprechen.

Dieser Anfangsteil ihres Satzes passt nicht:

  JA, Du bist als Mitfahrer in einem Kfz durch die Haftpflicht Versicherung des Kfz gegen Personenschäden,.... usw gegen Sachbeschädigung die durch die Benutzung des Kfz entstehen versichert

Und dies ist so pauschal falsch.

Die Kfz-Haftpflicht zahlt nur dann, wenn ein Verschulden des VN vorliegt.

Also ist er auch nicht versichert, wenn dem VN keine Schuld zugewiesen werden kann.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Die Kfz-Haftpflicht zahlt nur dann, wenn ein Verschulden des VN vorliegt.

Zweifelsfrei richtig

Also ist er auch nicht versichert, wenn dem VN keine Schuld zugewiesen werden kann.

Der VN hat mit dieser ganzen Angelegenheit schon mal überhaupt nichts zu tun, außer dafür zu sorgen, das für das Kfz ununterbrochen Versicherungsschutz besteht, wenn es am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen soll.

Also ist er auch nicht versichert,

Falsch:
er ist versichert sobald er das Kfz bedingungsgemäß als Nichtfahrer benutzt und nicht erst wenn der Versicherungsfall eintreten sollte. Ein Haus ist ja auch versichert sobald der Vertrag zustande gekommen ist und nicht erst wenn es brennt, so wie ein Kfz versichert ist sobald der vorläufige Versicherungsschutz ausgesprochen wurde und sich das Fahrzeug in den angegebenen räumlichen Grenzen auf dem Weg zur Zulassungsstelle und zum Zweck der Zulassung oder zum Zweck der technischen Untersuchung auf dem Weg zum TÜV befindet.

Mit anderen Worten: Nur wenn Versicherungsschutz besteht kann auch ein versichertes Schadensereignis entstehen ---Andersherum wäre es ein Schadensereignis ohne Versicherungsschutz sofern wir von einem verschuldeten Unfall durch das benutzte Kfz sprechen.
Als Mitfahrer in einem zugelassenen Kfz kann ich mich darauf verlassen das ich auch versichert bin falls mir durch die Benutzung des Kfz ein Schadensereignis wiederfährt.

Nochmal Andersherum:
Wenn das Kfz in dem ich mich als Mitfahrer befinde in einen unverschuldeten Unfall verwickelt wird, bin ich immer noch durch das Kfz in dem ich mich befinde versichert. Allerdings kann ich in dem Fall keine Haftpflichtansprüche gegen das Kfz geltend machen, da es selbst schuldlos in de Unfall verwickelt war. Ansprüche kann ich immer nur geltend machen gegen einen Verursacher oder dessen schadenverursachende Sache wie einem Kfz.

Antwort
von Apolon, 37

Hallo Alken,

Versicherungsschutz für eine Schädigung die bei einem Verkehrsunfall entstehen, sind für alle Beifahrer eines Kfz gleich.

Es gibt aber auch noch eine Unfallversicherung die für jedes Fahrzeug abgeschlossen werden kann. Ob diese bei dem Fahrzeug besteht, bei dem du mitfährst, kann aus der Ferne nicht beurteilt werden.

Hier hilft dann nur den jeweiligen Versicherungsnehmer des Kraftfahrzeugs zu fragen.

Gruß N.U.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 24

Wenn du durch einen Fahrfehler des Autofahrers verletzt wirst, bist du selbstverständlich durch die KFZ-Haftpflicht gedeckt.

Was soll das mit der Behinderung zu tun haben? Du kannst zwar nicht mehr als 100 % behindert werden, aber es fallen doch trotzdem Behandlungskosten an.

Antwort
von webya, 42

Für was bist du denn im PKW versichert? Wer versichert dich denn da?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Die Kfz Haftpflicht Versicherung versichert jeden jeden ausser dem Fahrer gegen alle Sach, und Personenschäden die durch die Benutzung des Kfz entstehen

Antwort
von webya, 30

Wieso solltest du nicht versichert sein? Kinder, alte Leute, Teenies, etc sind doch auch versichert.

Antwort
von FreierBerater, 32

Für den Fall, dass WAS passiert...?

Präzisiere mal deine Frage. Ein anderes Gesetz kann es aber allein wegen der Gleichbehandlung schon gar nicht geben!!

Antwort
von Alken, 17

Danke für die schnellen Antworten. Es geht um meinen Arbeitsweg...da ich durch meine Behinderung kein Auto fahren darf, bin ich Beifahrer einer Mitfahrgelegenheit. Manche Personen sind der Meinung, ich könnte durch meine Behinderung jemanden schaden zufügen und dass es dann nicht geht, dort mitzufahren. Aber gerade auf diese Person bin ich ja angewiesen.


Kommentar von RudiRatlos67 ,

In dem Fall bist Du nicht nur durch das Kfz versichert, sondern zusätzlich auch durch die jeweilige Berufsgenossenschaft bei der noch ein weit aus besserer Versicherungsschutz besteht. In dem Fall würde die Kfz Haftpflicht Versicherung Dir alle Sachschäden ersetzen und die gesetzlich Unfallversicherung Deine Behandlung und Reha übernehmen. Der kleine aber feine Unterschied besteht darin, dass eine Haftpflicht Versicherung nur den entstandenen Schaden ersetzt (nur nötige behandlungs- und Reha Kosten u. ggf eine Rente) Die gesetzliche Unfallversicherung wird dagegen keine Kosten und Mühen scheuen Dich so schnell wie möglich, so gesund wie möglich zu machen um dich so schnell und so gut wie möglich zurück an deinen Arbeitsplatz zu bringen oder Dich andernfalls gegen Rentenbezug aussteuern oder umschulen.

Kommentar von Alken ,

Hallo, das hört sich alles sehr gut an. Also bin ich in dem Fall abgesichert, aber wo genau gibt's das schwarz auf weiß? Ich möchte auf der sicheren Seite sein und mir das ggf ausdrucken können und zu meinen Unterlagen legen.lg

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