Frage von Bobbelina, 46

Hallo, bin Angst Patient, war beim Zahnarzt wurde zum Kieferchirugen geschickt dort wurden mir ca. 15 Zähne gezogen ohne HKP?

Heißt ich wurde ohne Beratung vorher noch mehr als vorher entstellt und kann zu dem nun nicht richtig essen, außerdem machen mir die vom ZA genannten Kosten nun noch mehr Angst, (Provisorium, zwischen 400 und 800€ die auf mich zu kommen) bin Hausfrau, Mutter von drei Kindern, mein Mann Alleinverdiener.... Hätte man mich vorher beraten, hätte ich gewartet und gespart!!! Musste mich wirklich aufraffen einen Termin auszumachen... Vor zwei Wochen der erste ZA Termin, mit Untersuchung, Röntgen, Überweisung zum Kieferchirurg, dort letzten Mittwoch auf einmal alle raus, unter örtlicher Betäubung!!! Dienstag Kieferchirurg, Fäden ziehen und heute ZA, dachte sie machen einen Abdruck für das Provisorium, doch dann erklärt mir die Dame, heute nur Besprechung wegen dem HKP.... Und was für Kosten auf mich zu kommen (Provisorium 400-800€, endgültiger Zahnersatz zwischen 3000 und 4000€) Ich bin verzweifelt, hätte ich dass gewusst, hätte ich es nicht machen lassen, nun seh ich schlimmer aus wie vorher (und kann nix essen).... Ist das normal???? AOK meint sie können mir erst helfen, wenn ich den HKP habe....

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Antwort
von wvoelker, 18

Mit diesem HKP zur AOK gehen und sich beraten lassen. Unterlagen über Verdienste mitnehmen und über Härtefall (!!) reden. Das Vorgehen des Zahnartes ist ungewöhnlich. Man spricht erst mit dem Patienten, erstellt einen HKP, der an die AOK gesandt wird. .. oder der Patient geht selbst dorthin. Ist der Plan genehmigt und der Patient einverstanden, so wird ein Abdruck mit allen noch vorhandenen Zähnen genommen, das Provisorium wird im Labor hergestellt und sofort nach der Extraktion eingesetzt. Unter diesem Provisorium heilt das Zahnfleisch besser und schneller. Jetzt hat man Zeit über alle nachfolgenden Behandlungenn zu reden. Dieser Zahnarzt hat sie aber nun unter Druck gesetzt und bessere Karten, etwas mehr Geld zu "erwirtschaften" als bei dem anderen Vorgehen. Nicht besonders nett. Vielleicht sprechen sie einen zweiten Zahnarzt oder suchen sich einen anderen Zahnarzt??  Man kann auch während einer Behandlung wechseln, vor allem dann, wenn längere Zeiträume zwischen den Behandlungsphasen liegen so wie hier.

Kommentar von jenshiller ,

Also ich bekomme eine neue Brücke. Mein ZA, vor dem Umzug, erstellte einen HKP, den ich dann aber nicht an die GKV gesendet habe. Ich sah noch keinen Behandlungsbedarf, was sich bewahrheitete und nun bin ich umgezogen.

Der neue ZA möchte den HKP erst dann erstellen, wenn die alte Brücke entnommen wurde und dann gleich das Provisorium einsetzen.

die Praxis hat ein Labor angeschlossen, ich denke, zeitlich ist das machbar.

Auf meine mehrfache Nachfrage hin, ob man den HKP nicht vorher machen müsste, wurde dies verneint. Begründung war, dass man erst dann alles sieht, wenn die alte Brücke entnommen wurde.

Meinen Einwand, der alte ZA hätte es doch vorher abgeschätzt wurde entgegenet, dass es eben jeder etwas anders machen würde...

Was denkst du?

Antwort
von Alsterstern, 38

Ich weiß jetzt nicht was die Frage ist. Vereinbare mit dem ZA Ratenzahlung. Immerhin ist es doch so, dass Du sicher jahrelang nicht beim ZA warst und so ja auch gespart hast. Schlimmer aussehen als vorher...kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.  

Kommentar von jenshiller ,

Ein schlechter Kauf wird nicht besser, wenn er in Raten abgezahlt wird.

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