Frage von Rottifan1310, 81

Hallo an alle! Bein blauer fadenfisch baut sein schäumnest im gesselschaftsbecken!?

Hallo an alle ! Wie oben schon geschrieben es ist ein geseschafftsbecken . (240liter) Es sind 25 Neons , 3 siamesische Rüsselbarben , 4 netzschmerlen , 3 blaue fadenfische (1 m2 w ) im Becken . Werte sind okay , sonst würde der Fisch glaube ich zumal , nicht sein Nest bauen . 😄 Nun möchte ich im eigentliche keine Zucht . Meine Frage kann ich was tun da er damit aufhört ? Habe die Temperatur etwas runter auf glaub jetzt sind es knapp 25 grad . Er verjagt leider eines der Weibchen sehr rüpelhaft ! Das zeigt sich so , sie ist im hintersten Eck und taucht immer ganz schnell auf zum Luft holen , das registriert er sofort und attackiert sie heftig . Das andere Weibchen ist in seiner Nähe ( sehe hin und wieder das ihre Punkte weg sind ) .. Habe leider kein großes Becken um zusiedeln der Weibchen - nur 2 kleinere 60 Liter Becken . Hoffe ihr könnt mir da Hilfe Tipps geben . Habe gelesen das diese Situation bis zum tot des Weibchens führen kann . Und das wäre ja grausam Lg Diana 

Ps: das geht seit 2 Tage schon so , das Männchen ist seit 2 Tage auch sehr sehr dunkel 

Antwort
von Peter42, 52

"Vorübergehend zwischenparken" kannst du eines der Weibchen auch in einem 60-Liter Becken - es ist ja nicht für dauerhaft, sondern nur für einige Tage.

"Stören des Nestbaus" als Kontrolle? - bringt nicht viel, irgendwann sind die Fischlein so genervt von deinem Verhalten, dass sie halt eben nicht ein kunstvolles Schaumnest errichten sondern sich mit einem schnell produzierten, schmucklosen Blasenhäufchen begnügen.

Über den Nachwuchs würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen: der übrige Fischbesatz wird sich über dieses "Zusatzfutter" her machen und dafür sorgen, dass die wenigsten (falls überhaupt) überleben. Wer ernsthaft züchten will, mit dem Ziel "viele Nachkommen", der macht das nicht im Gesellschaftsaquarium.

Und die wenigen Exemplare, die eventuell doch den Nachstellungen der restlichen Beckenbewohnern entgehen, die bekommt man auch gut los - frage mal bei deinem Aquarien-/Zierfischhändler, die meisten nehmen die gerne an.

Kommentar von Rottifan1310 ,

Hallo Peter

Danke schonmal für deine Antwort ! 

Also stören tue ich denn Fisch - und das Nest gar nicht . Ich lasse ihn machen ! Das machen schon die netzschmerlen . 

Bin nur besorgt am beobachten . ( wegen denn Attacken ) 

Meine Frage war eher , ob ich etwas am Becken , werte etc. ändern kann das der gewisse trieb aufhört ? Weis hört sich für mich auch komisch an 😊 so das er von alleine aufhört dieses Nest zu bauen . War der Meinung das die Fische sich nur bei gewisse Bestimmungen vermehren . 😳 Laut Verkäufer ! 

Würde gerne wissen was du jetzt in meinem Fall machen würdest? 

Wenn ich jetzt eins der Weibchen vorübergehend ins guppy-Molly Becken mache , macht  ihr das andere Wasser keine Schwierigkeiten?  Und für wie lange sollte ich sie trennen ? Was mache ich aber dann mit Dame Nummer 2 ? ( nach der ei abgabe ) kann die ja unmöglich auch noch Um parken . O

Mache mir nur sorgen um denn Fisch , nicht das sie mir stirbt ! 

Falls es Nachwuchs gäbe ( was ich eigentlich gar nicht wollte )  , sage ich wie im anderen Becken das überlasse ich der Natur .. Wie du auch geschrieben hast 😉 

Leider hat das Internet mir auch nicht viel weiter helfen könne ... 

Lg Diana 

Kommentar von Peter42 ,

Bedenken hinsichtlich der Wasserwerte zum Umsetzen eines der Weibchen hätte ich nicht: ausgerechnet diese Fadenfische sind sehr robust, das macht denen wesentlich weniger aus als so manch anderen Fischen - und "besser" als weiterhin bei einem Dauerzanker ist es allemal.

"Was ansonsten tun?" - schwierig. Ein sehr stark zugewuchertes Becken ist für die Fische schön unübersichtlich, dann können sich die Streithähne voreinander verstecken. Das entspannt den Stress deutlich, aber die Beckengröße ist dafür letztendlich doch etwas klein.

"Bewegung an der Wasseroberfläche" (durch eine entsprechende Anordnung des Filterauslaufs) in Kombination mit "keine Schwimmpflanzen" ist nicht gerade das arttypische Biotop, aber es verhindert den Nestbau - was wieder die Brutstimmung beeinflusst. Es mindert das Problem, beseitigt es aber nicht.

Ich hatte seinerzeit zig Experimente diesbezüglich gemacht, aber alle Versuche waren nur von vorübergehendem Erfolg (das mit dem zugewucherten Becken war noch am besten geeignet), aber selbst das war immer nur eine kurzfristige Lösung. Ich habe irgendwann einfach ein zweites großes Becken besorgt und das Päärchen dauerhaft getrennt. Als Einzelexemplare können die zwar immer noch ziemlich frech zu ihren Mitbewohnern sein, aber das ist Kindergarten verglichen mit dem Stress, den die sich untereinander machen.

Meiner Erfahrung nach gehört diese Art nicht in den "normalen" Zoohandel, das sind Exoten für Spezialisten (mit sehr großen Becken), aber im "normalen" Gesellschaftsbecken üblicher Abmessungen sind diese Tierchen - wenn man sie nicht alleine hält - eher weniger geeignet. Aber so etwas erzählen einem die wenigsten Zoohändler.

Kommentar von Peter42 ,

... aber ein Vorschlag: hol' doch das Männchen raus und setze es zu den Guppies - vielleicht (vermutlich) sind die beiden Weibchen untereinander ja verträglicher.

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