Frage von Gabriele260470, 122

Wie gewöhne ich mein zweiten Hund an den ersten?

Hallo, 

ich habe einen Hund, sie ist siebe jahre alt. Am Samstag hab ich ein zweiten Hund dazu bekommen, der zweite Hund ist 3 Jahre alt.

Mein Problem ist, der erste wird zu nehmend aggressiv den zweiten gegen über. Es geht nicht nur ums Futter, der zweite Hund zieht sich zurück in einen anderen Raum.

Wie soll ich mich verhalten, um die Aggressivität zu vermeiden?

Bitte helft mir, ich habe sie beide lieb.

Der zweite Hund kommt aus Rumänien, der erste aus Griechenland. Ich brauche Tipps, nicht eure negativen Bewertungen, das habe ich zur genüge, ich habe die zwei Seelen gerettet, danke fur eure Hilfe.

Antwort
von uwe4830, 19

Hi Gabriele,

so nachdem ich meinem Unmut Luft gemacht habe, erkläre ich dir gerne warum es noch nicht funktioniert, aber in kürze funktionieren wird.

Du mußt jetzt stark sein. Also zuerst einmal du hast deinem Althund einen Konkurrenten ins Haus geholt, d,h. dein 1. Hund hat ältere Rechte bei dir erworben, die er für sich beansprucht und verteidigt.

Bedeutet für dich dein 1 Hund wird zuerst begrüßt, gelobt, zuerst belohnt.

Fressen können die beiden zusammen, wenn du dabei bleibst. bitte sage ob du Rüden oder Weibchen hast, oder beides und wie groß die Hunde sind, ich gehe jetzt von einem Mix aus.Desweiteren wird der 1 auch zuerst angeleint, und beim Freilauf abgeleint,wo genug Ausweichmöglichkeiten für beide Hunde sind wirst du merken, dass sie friedfertig miteinander umgehen.

 Sollte der ältere beim Fressen auch nur die geringsten Anzeichen von Aggression zeigen, d.h. schon ein fixierender Blick bist du für eine Maßregelung des älteren verantwortlich, von mir aus mit einer Wasserpistole.

Du bleibst solange bei deinen Hunden bis die Näpfe leer sind. Sollte der 2. langsamer sein, dann beschäftigst du dich mit dem 1.also ich meine den älteren. In der Regel behebt sich so etwas in kurzer Zeit.

Manche Dinge musst du auch die beiden hin und wieder selber austragen lassen. Hiermit meine ich der Neue versucht den Schlafplatz des Ersten in Anspruch zu nehmen, dass wird dieser natürlich nicht dulden und den Neuen vertreiben. Manchmal scheint dieses relativ brutal auszusehen, daher habe immer ein Auge auf beide. Spielzeug und Kauknochen entfernst du bitte sofort in unerreichbare Entfernung der Hunde, damit hier kein Kampf um diese Dinge entfachen.

Gruß uwe4830

Kommentar von Gabriele260470 ,

Danke danke dafür

Kommentar von uwe4830 ,

da nich für, machs gut ich drück dir die Daumen

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 55

Das klingt echt nicht gut. Ich an Deiner Stelle würde den zweiten Hund sofort wieder zurückgeben. Du tust keinem der beiden Hunde einen Gefallen, wenn Du krampfhaft an der Situation festhältst.

Antwort
von dogmama, 57

wie soll ich mich verhalten um die Aggressivität etwas zu vermeiden ?

zwei sich fremde Hunde führt man auf neutralem Boden zusammen und setzt den neuen nicht einfach so in den Bereich des vorhandenen Hundes.

 Ist doch klar das sowas zu Problemen führt.

zieh einen Hundefachmann (Trainer) zu rate der jetzt das Problem vor Ort mit Dir lösen kann!

Antwort
von veronicapaco, 51

Von hier ist es sehr schwer zu beeurteilen. Vermutlich hättest du dich wirklich früher drum kümmern sollen.. jetzt ist es so. Am besten du besorgst dir einen guten Trainer der dich unterstützt und dir sagt wie du das wieder gut hinbekommen kannst. Und übrigens so eine Aggressivität kann auch bei zwei nicht neuen Hunden mit der Zeit passieren. Also hackt jetzt hier nicht alle auf ihr rum

Antwort
von BigDreams007, 69

Hast du davor nicht darüber nachgedacht?

Ich habe auch zwei Hunde und bevor der zweite entgültig zu uns kam gab es MEHRERE Begegnungen der Hunde um zu schauen ob die "Chemie" stimmt.

Mit sowas muss man sich davor auseinandersetzen - den Hunden zu liebe.

Was machst du jetzt wenn es nicht klappt?
Kommt dann der "neue" Hund ins Tierheim?

Ich habe wenig Tipps für dich, da ich der Meinung bin, dass sowas davor geschehen muss.

Außerdem ist es schwer von hier zu beurteilen "wo" das Problem liegt.

Versuche die Hunde auf neutralem Boden aneinander zu gewöhnen.
Also geht z.B in den Park und spielt ein paar "Spiele" was den Hunden Spaß macht, damit die Hunde evtl. etwas positives miteinander verknüpfen können.

Trotzdem noch alles gute für euch!

Kommentar von Emmakili ,

Und was macht man wenn man dazu nicht die möglichkeit hat? Zeigen wer der Chef ist..konnte meine Hunde zuvor nie aneinander gewöhnen da ich nur Problemhunde aus der Tötung nehme..da heißt es konsequent bleiben und Rudelführer sein..dann wird das schon ;-)

Kommentar von Berni74 ,

Und was macht man wenn man dazu nicht die möglichkeit hat?

Dann verzichtet man auf derartige Experimente oder nimmt - vorausgesetz der Althund ist wirklich gut sozialisiert und hat kein generelles Problem mit anderen Hunden - einen Welpen dazu.

Kommentar von Emmakili ,

@Berni...wenn man weiß wie man damit umgehen muss ist es kein Experiment ;-) 

Kommentar von uwe4830 ,

hi Berni, danke für dein Kompliment, manch einem gehört ein Schlag in den Nacken, damit es ankommt, alleine schon das Argument ich habe Seelen gerettet, ich könnte schreien bei soviel sch....

Sorry aber es schokiert bei soviel Uneinsicht. uwe4830

Kommentar von Berni74 ,

Wir sind uns nicht immer einig - aber hier bin ich ganz bei Dir!

Kommentar von Sandkorn ,

Wo bitte gehst Du denn mit den Hunden Gassi wenn nicht auf "neutralem Boden?"

Ich habe selber auch vier Hunde aus der Tötung (2 x 8, 6 und 1 Jahr), drei Rüden und eine Hündin und hatte von der ersten Stunde an noch nie Schwierigkeiten bezüglich der gegenseitigen Akzeptanz. 

Inzwischen ist noch ein acht Monate alter Rüde (in Tagespflege) hinzu gekommen und auch das klappt wunderbar. Selbst unsere drei Katzen fühlen sich in diesem Rudel pudelwohl. Ich kann für Stunden aus dem Haus gehen ohne Angst haben zu müssen, daß während meiner Abwesenheit etwas schlimmes passiert.

Kommentar von Gabriele260470 ,

Danke ,deine antwort war hilfreich ,die andere atworten bekomm ich nur Vorwürfen,das brauch ich nicht ,ich habe zwei seelen gerettet ,möchte nur das die beiden in frieden leben ,LG

Kommentar von BigDreams007 ,

Problemhunde aus der Tötung sind andere Hund gewöhnt! Wenn ich einen Hund habe der seit 7 Jahren seine Familie "alleine" hat ist das eine ganz andere Situation....

Kommentar von Emmakili ,

Wirklich...? Na dann hatte ich bisher immer Einzelfälle? 😜 bei mir ist es andersrum..die derzeitige Hündin aus der Tötung verstehst sich nicht mit anderen Hunden..Angstagression vom feinsten...aber es funktioniert mittlerweile nach 6 Monaten. Die Hündin davor verstand sich auch nicht mit anderen Hunden..jedoch aus Angst...beide aus der Tötung. Aber-ich nehme bewusst nur solche schwer vermittelnden Hunde aus der Tötung. Dort gibt es viele die leicht zu vermitteln sind..aber es gibt eben auch genau solche Fälle..und selbst in diesem Fall..Hund war 7Jahre alleine-trotzdem sollte die Rangverteilung klar sein. Mensch=Rudelführer. War das zuvor, bevor der Zweithund kam nicht klar positioniert dürfte es schwierig sein mit dem vergesellschaften.

Kommentar von Emmakili ,

Ein Hund aus der Tötung IST IMMER eine Überraschung und meist haben diese Hunde mehrere "Probleme"die sie mit sich bringen wenn sie schon älter sind und dementsprechend eine Vorgeschichte haben-DAS dürfte doch JEDEM mit ein wenig iq einleuchten..man weiß nie was man bekommt. Um einen Eindruck zu bekommen über den Charakter des Hundes, sind sie zu kurz dort..weiß doch jeder der sich vorher mit dem Thema beschäftigt. Ich wähle bewusst richtige Problemfälle aus. Es ist eine neue Aufgabe und nach einiger Zeit der Beweis dafür und die Bestätigung dass jeder Hund erziehbar ist und es IMMER nur am Menschen liegt solang keine medizinischen Gründe vorliegen weswegen negative Wesensveränderungen auftreten.. Ich würde niemals Züchtern Geld in den Rachen werfen, dazu gibt es genug andere Hunde die es nötiger haben und einen Platz brauchen. Es gibt viele schwarze Schafe in der "Branche"...deshalb fuhr ich selbst persönlich in eine Tötung in Ungarn..schaute es mir vor Ort an..und es ist alles andere als Geldmacherei. Dort in bonyhad arbeiten alle auf freiwilliger Basis, haben ihren Job und machen das nebenbei..sind gerade dabei die Tötung durch Spendengelder in ein Tierheim umzubauen..es gibt eben auch noch Leute die sich aufopfern ohne davon zu profitieren. Aber man sollte es sich nach Möglichkeit selbst ansehen.

Antwort
von Sandkorn, 54

mein problem ist ,der erste wird zu nehmend aggressiv den erstem gegen über
Du meinst sicherlich dem zweiten gegenüber, was durchaus verständlich ist.

Du hast sozusagen einen Rivalen in das angestammte Revier Deines ersten Hundes gebracht und dieser sieht sich dadurch bedroht, will weder sein Futter noch sein Spielzeug oder gar seine Schlafdecke mit dem "Eindringling" teilen und schon gar nicht Deine Aufmerksamkeit, die er bis dahin alleine genießen durfte.

Kümmere Dich so oft es geht um Deinen Ersthund, daß er nicht das  Gefühl bekommt wegen des Neuankömmlings hinten anstehen zu müssen. Gehe viel mit beiden raus auf neutrales Gebiet (Garten, Wald)  so daß sich Dein Ersthund entspannen kann und nicht immer der Meinung ist, dem anderen Hund gegenüber was verteidigen zu müssen.

Füttern würde ich anfänglich beide in getrennten Räumen so daß kein Futterneid entsteht, später, wenn sich die beiden etwas angefreundet haben, kannst Du die Futternäpfe ja in kleinen Schritten etwas näher zusammenrücken.

Gib beiden jedenfalls genügend Zeit sich langsam aneinander zu gewöhnen, dann sollte es auf lange Sicht keine Probleme mehr geben.

Ich wünsche Euch Dreien jedenfalls alles Gute.

Antwort
von uwe4830, 19

Ich schreibe es dir gerne noch einmal, vielleicht verstehst du es ja jetzt, selbst wenn du es wieder sperrst, ich werde meine Meinung nicht ändern.

Der einfachste Weg den 2. Hund dalassen, wo er war!!!!

Du hast deinem 1. einen Konkurrenten ins Haus geholt. Jammer jetzt nicht rum , man informiert sich vorher. 

Dein Problem kann nur vor Ort geklärt werden hol dir Hilfe, wie gesagt meine Glaskugel ist in der Reparatur. Du hast keine Seele gerettet, du hast die Situation provoziert. 

Rufe einen der sich damit auskennt, und die Situation vor Ort einschätzen kann.

Solltest du Kritik nicht vertragen, dann stell die Frage doch erst gar nicht. Du schreibst nichts außer Hilfe, ja verdammt nochmal was für Geschlechter sind die Hunde und und und !!!! 

Zu deutsch zugeschaut Mist gebaut Frage genauer stellen, z.B ich habe 2 weibliche Hunde der eine 7 der andere 3 Jahre oder so. Aber nicht wie du deine Frage stellst, so hast du nichts positives zu erwarten.

Gruß uwe4830

Antwort
von Emmakili, 51

Denke nicht dass es um agressivität geht..es wird erstmal die Rangordnung festgelegt...aber du musst vermitteln dass du der Rudelführer bist..unterbinde jegliches verhalten das dir nicht gefällt..schick den Ersthund auf seinen Platz sobald dir was nicht gefällt am verhalten..machte ich auch so..nach nem Monat hörte das "revierkampfspielchen auf"...aber konsequent musst du bleiben.

Kommentar von Berni74 ,

Wenn sich der Neuankömmling eh schon zurück zieht, ist die Rangordnung unter den Hunden bereits klar.

Beide Hunde leiden unter der Situation. Der Ersthund reagiert mit Aggression, der Zweithund zieht sich zurück und wird nie wirklich "frei" sein.

Ich verstehe nicht, warum man den Hunden das antun und sie zwangsvergesellschaften muß.

Den zweiten Hund jetzt zurückzugeben, erscheint mir als die einzig hilfreiche und sinnvolle Lösung, denn er ist noch nicht angekommen. Für ihn ist es, wie wenn er mal paar Tage auf Besuch irgendwo hingegeben wird und dann wieder in sein gewohntes Umfeld zurück darf.

Kommentar von Emmakili ,

Dann war das Herrchen aber zuvor schon nicht der Rudelführer..sehe da eher ein Problem...Erziehung ist alles..

Kommentar von Berni74 ,

Bezüglich der Beziehung zwischen der Fragestellerin und dem Ersthund? Das ist im Rahmen des Möglichen. Aber dann holt man sich erst recht keinen zweiten ins Haus ;-)

Letztlich bleiben die vermeintlich geretteten Hunde auf der Strecke :-/

Kommentar von Emmakili ,

Das meine ich ja...denn so wie es sich anhört...weiß man ja nicht zu 100% wenn man es nicht persönlich beobachten kann...aber so wie es sich anhört gehe ich davon aus dass dem eventuell so ist..w.gesagt, ich habe nur Problemhunde und diese zu vergesellschaften mit bereits hier wohnenden Hunden ist nicht leicht, aber wenn man weiß wie dann stellt es kein großes Problem dar. Und ein Ersthund MUSS das Herrchen als Rudelführer ansehen, sonst wird's schwierig. Ich kann der FS nur raten damit zu arbeiten dass sie konsequent ist und Grenzen zeigt..was sich natürlich als schwierig erweist wenn nicht klar ist wer der "Chef"ist

Kommentar von Berni74 ,

was sich natürlich als schwierig erweist wenn nicht klar ist wer der "Chef"ist

Stimmt. Und unter Umständen den Ersthund so frustet, daß die Situation mit dem Zweithund noch schwieriger wird.

Ich würde für den Zweithund ein neues Zuhause oder zumindest erstmal eine Pflegestelle suchen, wo er unter kommen kann.

Kommentar von Emmakili ,

Ist halt schwierig...denn alle hier können die Situation nicht wirklich beurteilen...bei uns war es vor sechs Monaten auch so-nur andersrum..der Ersthund hat sich verkrümelt..weil die zweite etwas daneben war..da musste ich gleich Grenzen bei der"neuen"setzen..was ich wesentlich schwieriger finde da man den Ersthund ja schon lang und intensiv kennt und vor allem einschätzen kann wenn eine Bindung vorhanden ist...da muss man sich bei einem Zweithund eher vorsichtig rantasten..zumal man - zumindest in meinem Fall-nicht zu 100% von der Vorgeschichte weiß..deshalb denke ich in dem Fall der FS - wenn konsequent gearbeitet wird, dauert es nicht lange und alles ist gut..am besten eine geeignete hundetrainingsschule besuchen..wirkt Wunder..

Kommentar von BigDreams007 ,

Da kann ich Berni74 nur zustimmen!

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