Hallo, warum leitet festes Kaliumhydroxid den elektrischen Strom nicht, Kaliauge aber wohl?

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4 Antworten

Für Stromleitung brauchst Du bewegliche Ladungsträger. Entweder Ionen (in Lösungen) oder Elektronen (in Metallen).

In Kalilauge hast Du K+ und OH- herumschwimmen, diese besorgen den Ladungstransport zwischen den Elektroden.

Im festen KOH sind die Ionen ins Kristallgitter eingebunden und können ihren Platz nicht wechseln. Auch die Elektronen sind nicht beweglich, sondern fest an die Ionen gebunden.

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Kommentar von PWolff
12.03.2016, 22:53

geschmolzene (statt gelöste) Salze leiten übrigens auch den Strom.

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Die Ionen sind nicht frei gesetzt wenn der Stoff fest ist. Das heißt die Ladungsträger können sich nicht bewegen und dann fließt kein Strom. Wenn es flüssig ist können sich die Ionen und deren Ladungsträger bewegen und ein elektrischer Strom wird geleitet.

So habe ich es im Physik- u. Chemieunterricht zumindest verstanden...

Das Gleiche gilt bei festem Salz als Kristallin und in Wasser gelöstem Salz.


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Festes KOH besteht zwar aus Ionen, diese sind allerdings nicht frei beweglich. Wenn du KOH in wasser löst, also Kalilauge vorliegen hast, ist das KOH in Kaliumionen und Hydroxidionen dissoziiert. Vereinfacht kannst du dir diese jetzt als freiewegliche Ladungsträger vorstellen, sie leiten also elektrischen Strom.

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Kommentar von Lamaendir
12.03.2016, 21:25

Mit KOH besteht aus Ionen meinte ich, dass eine Ionenbeziehung vorliegt.

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