Hallo, mein älterer Bruder (22) möchte Justizwachtmeister werden.?

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6 Antworten

Tja, mitgehangen mitgefangen - so ist das nun mal, aber Dein Bruder hat noch mal Glück gehabt und braucht sich keine Sorgen wegen seines Führungszeugnisses zu machen.

Schau mal hier:

http://www.fachanwalt.de/ratgeber/ab-wann-gilt-man-als-vorbestraft

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Kommentar von baro20
24.06.2016, 15:57

Ja, er will mit den beiden nichts mehr zutun haben wegen der Sache. Also steht das nicht im Führungszeugnis? Es gibt doch sowas wie ein "erweitertes Führungszeugnis" und wenn er sich bei der Justiz bewerben will, sehen die das doch sicher?

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@ baro20

Aber er war dabei und hat nichts dagegen unternommen, als sie 2 anderen Typen das Geld geklaut haben.
Mein Bruder hat eine Verwarnung plus 100 Sozialstunden bekommen.

Du glaubst die Polizei bekommt das nicht heraus? Umsonst hat dein Bruder sicher keine 100 Sozialstunden bekommen.

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Kommentar von kevni2012
24.06.2016, 16:05

Ups! Das "Danke" war wirklich ein Versehen ;-) 

Was ich eigtl. wollte: Was hat die Frage denn damit zu tun ob die Polizei etwas "rausbekommt" oder nicht?!

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Gemäß §32, Abs. 2 des BZRG, werden Verwarnungen mit Strafvorbehalt - ich nehme mal, dass du das meinst - nicht im Führungszeugnis eingetragen. Da ich davon ausgehe (ohne zu wissen um welches Bundesland es geht), dass hier lediglich ein behördliches Führungszeugnis erforderlich sein dürfte, sollte das Ganze kein Problem darstellen.

Auch wichtig: Sollte er im Vorstellungsgespräch oder im Zuge der Bewerbung gefragt werden; er darf an dieser Stelle sogar "lügen", da die Angabe nicht relevanter Vorstrafen nicht notwenig ist, auch dann nicht, wenn nur ganz allgemein danach gefragt wird.

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Kommentar von baro20
24.06.2016, 15:59

Es handelt sich um Hessen

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Kommentar von azeri61
25.06.2016, 17:26

quatsch er muss die wahrheit sagen, da dies nicht die freie wirtschaft ist. er wird hier beamter und wird mit steuergeldern bezahlt, jeder der die anforderungen erfüllt muss zugelassen werden. wenn er lügt dann war es das fürs verfahren und auch für die nächsten, denn lügen wird nicht selten mit einer bewerbungssperre bestraft.

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Kommentar von azeri61
25.06.2016, 23:43

ich nehme es dir nicht übel du kennst dich einfach nicht aus

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Kommentar von kevni2012
26.06.2016, 01:01

...sagte der 10 Jahre jünger Schüler dem Rechtswissenschaftsstudenten ;-) In diesem Sinne - Cheers 😉

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Ob der vorbestraft weiß ich nicht,vom wesen ist der jedenfalls nicht geeignet.

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Kommentar von kevni2012
24.06.2016, 16:03

Eine wirklich sehr qualifizierte Antwort... 

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Vorbestraft ist er nicht, aktenkundig hingenen schon. Es hängt von der jeweiligen Stelle ab, ob genauer nachgeforscht wird. 

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Diesen Beruf wird er nun vergessen können.

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Kommentar von azeri61
24.06.2016, 16:39

das führungszeugnis spielt auch keine rolle es wird bei justiz/polizei ausführlich nachgeschaut bei gerichten/staatsanwalt/inpol etc. da muss man nicht vorbestraft sein es existiert eine akte zu diesem fall und diese wird im den job für die nächsten jahre zu 90% nicht ermöglichen

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