Frage von indiansweety, 34

Hallo, ich hänge bei dieser Aufgabe zuzeit und wäre froh wenn ihr mir da helfen könntet.?

Ein Unternehmen bezieht ein Teil, dessen Jahresbedarf 90000 ME (konst. Bedarf/ZE) beträgt, bisher in 6 gleich großen Bestellungen (in konstanten Abständen). Ferner sind folgende Daten gegeben: Preis des Teils (q) := 14,- €/ME Kalk. Zinssatz:= 10% p.a. (= i) Mengenabh. Lagerkosten:= 0,20 €/ME und Jahr (=dM) Kosten pro Bestellung:= 180,- €/Bestellung a) Ermitteln Sie die Kosten bei Realisierung der bisherigen Bestellstrategie.

Ich weiss nicht, was ich alles bei der a errechnen kann und brauche, help!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von HeinzEckhard, 12

Hallo indiansweety, ich versuche mal, ein bisschen zu helfen. Das Problem gehört in die Materialwirtschaft und wird unter dem Oberbegriff "Optimale Bestellmenge" abgehandelt. Hier geht es aber zunächst nur um eine einfache Kostenberechnung ohne Optimierungsaufgabe. Wir unterscheiden Bestellkosten von Kapitalbindungskosten (Lagerkosten), die sich in Abhängigkeit von Schwankungen der Menge gegenläufig verhalten.

1) Bestellkosten     ===>   6 * 180,- € = 1.080,- €

2) Kapitalbindungskosten      ===>

90.000 ME / 6 Bestellungen = 15.000 ME (Liefermenge)
Obergrenze des Lagers = 15.000 ME, Untergrenze des Lagers = 0 ME
Durchschnittsmenge des Lagers = (15.000 + 0) / 2 = 7.500 ME

Das durchschnittliche Kapital beträgt dann 7.500 ME * 14,- €/ME = 105.000 €.
Das müssen wir mit 10 % p.a. verzinsen und erhalten 10.500 €.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf

  • Bestellkosten                                              1.080,- €
  • Kapitalbindungskosten (Lagerkosten)      10.500,- €Summe also                                              11.580,- €

Interessant werden solche Aufgaben, wenn man

die Bestellhäufigkeit erhöht. Dann steigen die Bestellkosten, dafür sinken aber die Kapitalbindungskosten. Bei einer Senkung der Bestellhäufigkeit gehts genau anders herum. Dabei hilft weiter:

http://files.schulbuchzentrum-online.de/onlineanhaenge/files/978-3-8045-3526-8-p...

oder

http://www.fhdo-winkels.de/DV_LuT/1_Tabellenkalkulation/11a_Andlerformel.pdf

Expertenantwort
von Suboptimierer, Community-Experte für Mathe, 23

Ich würde mir das erstmal versuchen, in Excel alles zu visualisieren. Hier entspricht Excel quasi dem Zeichnen des Funktionsgraphen in der Analysis. Erstmal einen Überblick verschaffen.

Dann schaust du, was du für Formeln hast, was du für Eingangsparameter hast und welche Informationen fehlen / gesucht werden.

Antwort
von indiansweety, 5

Danke sehr! Ihr habt mir damit sehr weiter geholfen! :)

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