Hallo , Ich bekomme bald einen Labbie Welpe (10 Wochen alt) was für Tricks und wie kann ich ihm Tricks beibringen?

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4 Antworten

Als erstes solltest du im den Trick bei bringen, wie man im Gras Pipi und Kot absetzt und nicht im Haus - wichtigster Trick ever.

Dann den Trick vom eigenen Namen erkennen und verstehen, dann den Trick vom "Nein".

Dann den Trick vom Wohnung und Menschen kennenlernen, gefolgt von dem Trick ruhe lernen.

Dann kommen noch solche Tricks wie komm, sitz, platz, weiter, warte und bleib, bevor du solche Trcks lernen kannst wie Pfote, roll dich, high five, gib laut usw..

Erst die Arbeit, dann das vergnügen.

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Kommentar von banane131
02.09.2016, 21:28

So ist das !!!!

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Zuerst mal lange gar keine.

Dein Welpe muss sehr vieles lernen, aber sicher kein Tricks, ein Hund ist kein Spielzeug.

Dein Hund muss Vertrauen lernen, das heisst, die ersten 3 Wochen darf man den Welpen nie! allein lassen. Der Beziehungsgarant hat seinen Welpen immer bei sich und ermöglicht ihm so viel Kontakt und Fürsorge wie der Welpe braucht.

Will heissen man bereitet sich auf diese 3 Wochen sehr gut vor, deckt sich mit Lebensmitteln ein und verschiebt Termine wo der Hund nicht mit kann auf die Zeit davor oder danach. 

Nach diesen 3 Wochen ist das Training zum Alleinbleiben ein Klacks.

Man sucht sich Leute die einen unterstützen und unumgängliche Kleinigkeiten für einen erledigen.

Zeige deinem Welpen die Welt. Bus, Zug, Bahnhof, Flughafen, Schiff, Menschen und Hunde. Freue dich und nimm dankbar an, wenn jemanden deine Welpen streicheln will.

Nimm den Welpen so wenig wie möglich an die Leine und lass ihn dir frei folgen. Bleibe nicht stehen, ausser dein Welpe darf jemanden begrüssen oder spielen. Lass ihn die Natur erkunden. Jeder Stein und jedes Blatt ist interessant.

Beginne Spaziergänge möglichst oft an für den Hund unbekannten Orten. Das fördert das frei folgen. Dein Welpe kann das schon, das ist sein tiefster Instinkt.

Wenn dein Hund auf dich zukommt rufe ihn freundlich zu dir. Wenn er sich hinsetzt, sag freundlich Sitz. So prägt sich ohne drill ein was du vom und möchtest und die Begriffe werden positiv verknüpft.

Erst wenn du 100% sicher bist, dass der Hund verstanden hat, kannst du das Kommando erst mal ohne Ablenkung von anderen benützen.

Wenn du nicht sicher bist ob dein Hund auf dein Rufen kommt, hole ihn Kommentarlos ab. Dein Hund soll auf keinen Fall lernen auf dein Rufen nicht zu kommen.

Mache deinem Hund das Gehorchen so einfach wie möglich und freue dich wenn etwas klappt.

Du siehst, holt man einen Welpen ins Haus, muss der Besitzer ganz viel lernen und sehr aufmerksam sein. Der Welpe macht alles richtig, wenn du es richtig machst.

Nie aber auch niemals darfst du deinen Hund schimpfen oder gar strafen, wenn der Hund zu dir kommt. Egal was er auch immer getan hat, egal wie wütend du sein magst. Sobald der Hund zu seinem Besitzer kommt, wird er fürs Kommen belohnt !!!

Ein Hund der geschimpft wird, wird sich lange überlegen ob er zu einem wütenden Besitzer herkommen soll. Schon ist die Beziehung und der zuverlässige gehorsam futsch.

Die Schuld für Fehler liegt immer beim Besitzer des Hundes. Diesen Gedanken muss man sich verinnerlichen.

So nun wünsche ich dir ganz viel Spass mit deinem Welpen!

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Hallo,

Grundlagen schaffen wird ersteinmal anstehen:

Stubenrein, herkommen, Ruhe halten, an der Leine laufen, bei mir bleiben, Dinge ausspucken und bestimmte Dinge gar nicht erst anfangen und Umweltsicherheit!

Stubenrein ging bei meinem innerhalb von drei Tagen. An der Leine war er anfangs nie - ist aber nicht in allen Gegenden zu empfehlen^^. Ich habe auch von anfang an mit ihm bestimmte Kommandos geübt, verbunden mit der Futtergabe (Nein und Herkommen) und jeweils für ca. eine halbe Minute 5 - 6 mal am Tag andere Sachen.Und wir haben wie die Blöden Sachen erkundet, die er später auch kennen sollte.

Als er an der Leine laufen konnte, sind wir Straßenbahn, U-Bahn, Bus gefahren. Tierpark, Zoo, Cafè, andere Menschen, andere Hunde, usw. usf. - Natürlich nicht mit 10 Wochen ;-) und so geregelt das es alles kurz war. Ist auch die Frage, was dein Hund kennen/können muss.

Das erste Jahr, haben wir das gemacht, was "wichtig" war, um später entspannt miteinandern leben zu können, dann kamen "Tricks".

Ich habe dafür einen Hund bekommen, den ich überall hin mitnehmen kann und der sich dann hinlegt und pennt. Der bei Silvester entspannt den Raketen zusieht und in der Wohnung Ruhe hält. "Tricks" können wir nicht so mega viele, dafür kann er Leitern steigen, über den Schultern transportiert werden, lässt sich anstandlos behandeln und fährt souverän in Öffis mit.

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Kommentar von Goodnight
10.07.2016, 12:35

Doch genau mit 10-16 Wochen ist die Welt erkunden das Wichtigste was man dem Welpen angedeihen lassen kann. Nennt sich Sozialisation und muss in dieser Zeit positiv erlebt werden. Nach 3 Tagen im neuen Heim geht es los.

In diesem Zeitfenster liegt auch die Welpenspielgruppe.

Leinenführigkeit ist Beigemüse und erst rudimentär in Vorbereitung.

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Kommentar von Prettylilthing
10.07.2016, 15:07

Also mir wäre auch kein Restaurant bekannt in das man einen Hund mit hinein nehmen darf...oder Cafe

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Der wichtigste Trick ist, daß er nicht in die Wohnung macht. Das wird der 1. Trick sein, den du üben mußt. Und paralell zu diesem und allen anderen Tricks der Vertauen-Aufbau-Trick.

Dann kommt der Abruf-Trick, der Leinenlauf-Trick, der Alleinbleib-Trick und noch ein paar Basis-Tricks. Wenn du und der Hund die beherrschen, kannst du mit Zusatz-Tricks anfangen, bis dahin wird ne Menge Hundepipi den Bach runter (oder auf den Teppich) gehen...

Besorg dir Literatur aus dem Animal-learn-Verlag, besonders das Buch "Welpen" von Clarissa v. Reinhardt. Da kannst du ne Menge über Welpen und Hunde, Hundeverhalten, Hundesprache etc., lernen.

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