Frage von Tobias20111998, 90

Haftungsausschluss für Hacker?

Ich wurde von Bekannten gebeten, ihren Laptop zu hacken, da sie das Kennwort vergessen haben und an die Dateien darauf zugreifen müssen. Soweit kein Problem, aber ich möchte mich absichern, denn: "Hacken mit ausdrücklicher Erlaubnis ist erlaubt". Jetzt ist nur die Frage, wie schreibe ich eine solche Genehmigung, bzw. einen Haftungsausschluss für Folgeschäden, etc. ?

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Expertenantwort
von GaiJin, Community-Experte für Computer, 25

Heya Tobias20111998,

wie die anderen schon geschrieben haben, ist dieser "brutale" Weg nicht nötig, wenn es "nur" um ein vergessenes PW geht...

Du bist Dir aber sicher, das es der Laptop Deiner Bekannten ist?

Aber aus dem Kontext Deines Post, würde ich schliessen, das DU selber keine (allzu) große Erfahrung hast damit, oder?

Aber um "mich" abzusichern, würde ich den Text evtl. wie folgend formulieren:

Hiermit bestätige ich (Name der/des Bekannten einsetzen) dass ich Tobias XYZ (Dein voller Name & evtl. Geburtsdatum) damit beauftragt habe unseren Laptop (am besten Seriennummer einsetzen) zu entsperren bzw. das Passwort wieder herzustellen!

Für etwaige Schäden, die durch das Entsperren/Wiederherstellen des Passwortes entstehen können, werden wir keine Regressansprüche geltend machen!"

Viel Erfolg!

P.S.: Finde es aber schon etwas "komisch", das Du Dich im Bekannten-/Freundeskreis, so absichern willst/must!?

Kommentar von Tobias20111998 ,

Danke für die hilfreiche Antwort :D Die bekannte ist übrigens die Mutter von meiner Ex-Freundin...

Kommentar von GaiJin ,

Okay, bei der "bösen Schwiegermutter" wäre ich auch vorsichtig!  :-)

Ne, im ernst...

Liegt halt an Dir, ob Du es machen möchtest! Bei solchen Dingen habe ich (oft) auf mein "Bauchgefühl" gehört!

Verstehe mich, BITTE, nicht falsch und vor allem geht es mich auch nichts an, aber wenn Du dabei ´n schlechtes Gefühl hast, weil es evtl. Zoff gab/gibt und Du vielleicht vermutest, das es ´n Versuch ist Dich reinzulegen, würde ich es (trotz) schriftlicher Absicherung besser nicht machen!

Aber wie auch immer: Viel Erfolg!

Kommentar von Tobias20111998 ,

Danke, aber mit ihrer Mutter hab ich mich bis jetzt immer gut verstanden :D

Kommentar von GaiJin ,

Na DANN viel Erfolg damit!  :-)

Greetz,

GaiJin

Antwort
von Peppie85, 3

in unserem rechtsystem heißt es immernoch in dubio pro reo. wenn deine bekannte dir also das gerät vorbei bringt, damit du es ihr knackst, wie auch immer. und dich hinterher anzeigt, muss sie nachweisen, dass du das nicht durftest. nicht du musst beweisen, dass du nicht durftest.

aber ganz ehrlich gesagt, wenn du so wenig vertrauen in die gute frau hast, dann würde ich auch mit einer vollmacht etc. den auftrag garnicht annehmen. weil es überall schlupflöcher gibt.

lg, Anna

Antwort
von ForenBoy, 41

Man kann nie sicher sein, ob das Ansinnen, das an einen gestellt wird, auch einen legalen Hintergrund hat.

Ich würde grundsätzlich solche Bitten ablehnen, wer zu blöde ist, sich seine Passwörter zu merken, oder ein vergessenes Passwort zurück zu setzen (was übrigens in Fällen wie dem hier immer möglich ist) der sollte daraus lernen.

An die Daten kommt man übrigens ganz leicht, indem man den Datenträger extern an einen anderen Rechner anschließt, auch dafür ist Hacken völlig überflüssig.

Antwort
von c0nstii, 42

So weit ich weiß musst du nicht unbedingt gleich den Laptop hacken :) Probiers mal hier mit: http://windows.microsoft.com/de-de/windows/reset-windows-password#1TC=windows-7

Antwort
von ForenBoy, 33

Was machst Du denn mit einer schriftlichen Genehmigung, in der eine "gute Bekannte" Dir erlaubt, das Handy ihres Freundes zu hacken?

Antwort
von Lisa101097, 30

Da reicht auch ein Fetzen Papier auf dem drauf steht "Hiermit erlauben , den Laptop mit der Seriennummer zwecks einer Passwortwiederherstellung zu hacken. ". Außerdem selbst ohne so einen Zettel können sie dir nix.

Antwort
von Danger246, 2

Das ist legal wenn sie damit einverstanden sind

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