Frage von goldi2002, 29

Haftung beim Privatverkauf?

Guten morgen, bin hier noch ganz neu. Habe eine FRage zu einem Privatverkauf. Ich habe bei einer Flohmarkt App eine Marken Jacke verkauft. Die Käuferin war zufällig an meinem Wohnort wo wir uns sehr kurzfristig getroffen haben um die Jacke zu übergeben. Bis dato wußte ich auch noch gar nicht, ob sie überwiesen hat. Am anderen Morgen hat die Dame mich bitter böse angetextet das die Jacke zu klein ist. Ich sie darauf hingewiesen haben, das es nicht sein könnte, da wir in der Beschreibung geschrieben haben, das diese meiner Tochter von 1,70 m passt aber ihrer Tochte mit einer Größe von 1,62m nicht. Dazu kommt noch, das kurz vor dem Treff mir leider noch ein weißer Fleck (leicht ) aufgefallen ist, woraufhin ich sie auch aufmerksam gemacht habe. Sie wollte die Jacke eh waschen. Jetzt will sie mich verklagen und beruft sich auf das Fernabgesetz. Sie hat mich auch per Whats App bitter böse kontaktiert woraufhin ich sie gebloggt habe. Sie hat mich über ein öffentlichen ehrenamtlichen Dienst ausfindig gemacht und weiß meine Adresse und Handynummer. Deswegen die Whats App. Meine Frage soll ich die Ware wieder zurücknehmen oder auf mein Verkäuferrecht pochen. Ich habe nichts falsch gemacht. Die gute Dame wurde auf dem Parkplatz auf Fleck und im Internet der Warenbeschreibung auf die Größe aufmerksam gemacht.Was soll ich jetzt machen? Mir haben die Beiträge, die ich bisher immer nur gelesen haben, sehr geholfen. Oder soll ich mir ein Rechtsbeistand suchen. LG

Antwort
von Nightlover70, 15

Du hast nichts zu befürchten.
Weswegen sollte sie Dich denn verklagen können.
Natürlich kann es gut sein, dass die Jacke zu klein ist obwohl Deine Tochter größer ist - z.B. dann wenn Dein Mädchen schlank und ihre mopsig ist.

Das Fernabsatzgesetz gilt nur für den gewerblichen Handel. Damit hast Du rein gar nichts zu tun. Bei einem Privatverkauf gilt "verkauft ist verkauft !"

Antwort
von Othetaler, 18

Mit dem Fernabsatzgesetz hast du als Privatverkäuferin nichts zu tun. Du haftest nur bei arglistig verschwiegenen Mängeln oder falscher Angaben.

Wenn du geschrieben hättest, dass die Jacke Größe x hat, sie aber in Wirklichkeit Größe y ist, wäre das so ein Fall. Oder wenn du einen Fleck, der sich nicht entfernen lässt, verschwiegen hättest.

Dass die Jacke nicht passt, ist nicht dein Problem. Wenn deren Tochter zu dick dafür ist, hätte sie sie nicht kaufen sollen. Außerdem hat sie die Jacke ja bestimmt bei der Übergabe angesehen und für gut befunden.

Antwort
von grubenschmalz, 12

Ignorier sie, fertig. Fernabsatz gilt hier sowieso nicht.

Antwort
von MancheAntwort, 13

Du brauchst keinen Anwalt,

bei der Käuferin kommt nur "Luft und Schall" raus.... mehr wird nicht passieren!

SIE... kann sich NICHT auf das Fernabsatzgesetz berufen, da es kein

Fernabsatz war, sondern ein reines privat Geschäft, zumal sie die Jacke

auch noch persönlich übernommen hat...

Also ruhig Blut, da kommt nichts mehr !

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