Haftung bei Sachbeschädigung (Pferd)?

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13 Antworten

Warum sollte das deine RB bezahlen? SIE hat doch den Schaden nicht verursacht, sondern das andere Pferd. Jeder Tierhalter ist per se erstmal verantwortlich für Schäden, welche sein Tier verursacht. Damit man hier nicht u. U. Haus und Hof los wird, gibt es eine (Tierhalter)Haftpflicht, die wirklich JEDER Beitzer haben sollte - ist in den meisten Ställen ohnehin Pflicht. Da der Unfall wohl nicht mal auf der Weide (Weideunfälle müssen oft seperat abgesichert werden) passiert ist, sollte das die Versicherung des anderen Pferdes i. d. R. ohne Probleme übernehmen. Setz dich mit dem/der Besi in Verbindung, damit sie das schnellstmöglich nach melden kann. Finde ich eh bissel komisch, dass von dieser Seite nichts kommt... wenn einer von meinen ein fremdes Pferd treten würde, welches dann dazu in die Klinik muss, etc. würde ich da immerhin mal nach fragen!

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Da der Schaden an Deinem Pferd nicht durch Deine RB, sondern durch ein anderes Pferd verursacht wurde, wäre der Halter des schädigenden Tieres bzw. dessen Tierhalterhaftpflichtversicherung hier der richtige Ansprechpartner.

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Also. Vielleicht ist das im Text was untergegangen. Sie hatte den Vertrag Zuhause zum unterschreiben. Währendessen ist das passiert. Das heißt sie hatte den Vertrag noch nicht unterschrieben. Ich denke das nutzt sie jetzt aus. Ja mein Pferd ist vollstens Versichert. Sie hat ohne meine Absprache gehandelt. Ich habe ihr gesagt sie solle das bitte klären. Entweder ihre Haftpflicht soll dafür aufkommen oder die des Pferdes das getreten hat. Ich finde wenn man einen fehler macht sollte man dafür gerade stehen. Und sie war nicht minderjährig aber ihre mutter hat gezahlt. Sagte mir sie habe kein Geld und bekommt von mami dann eim Auto geschenkt

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Das Mädchen hat nicht zu verschulden, dass Dein Pferd getreten wurde.

Hier hat sich die Tiergefahr des anderen Pferdes verwirklicht. Die Halterin des tretenden Pferdes ist hier in der Haftung.

Bei einer Reitbeteiligung kommt es übrigens zu einem stillschweigenden Haftungsausschluss. Du hättest auch nix zu wollen, wenn sie schuld gewesen wäre.

90€ für 2 mal im Monat Reiten sind heftig.

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Kommentar von Baroque
15.10.2016, 22:22

Moment, der letzte Satz hätte definitiv nicht sein müssen, da er völlig ungerechtfertigt ist: die RB sollte 2x pro Woche kommen, also 2/7 das Pferd haben - wenn man da einen stillschweigenden Haftungsausschluss annimmt, dann mit denselben Rechten wie der Besitzer, aber ohne Pflichten? Dann ist es doch mehr als gerechtfertigt, 2/7 der kalkulierbaren monatlichen Kosten zu verlangen, die das Pferd mit sich bringt. Wenn wir annehmen, dass diese 2/7 die 90 Euro wären, würde das Pferd pro Monat 315 Euro kosten, d.h. der Einstellpreis läge bei nur ein bisschen über 100 Euro, da wir schon dutzende Male vorgerechnet haben, dass bei einem Reiter rund 200 Euro Nebenkosten dazu kommen, bei mehr Reitern übrigens mehr.

Für mich eine unglaubliche Unverschämtheit, kaum was zahlen zu wollen und dann nicht mal für seine Fehler gradezustehen - und wenn ich mein Pferd mit einem anderen zusammenbringe, übernehme ich auch das Risiko. Wenn ich ein Pferd von jemand anderem in meiner Obhut habe, würde ich mich hüten, es mit einem anderen zusammenzubringen, an einem anderen Ort als es sonst mit dem anderen zusammenlebt. D.h. natürlich stelle ich ein Pferd, das ich in Obhut habe, in seine Herde, aber nicht einfach mit irgendeinem anderen Pferd in die Reithalle.

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Es ist extrem ärgerlich, was das passiert ist. Auf der anderen SEite: warum kommt die Haftpflichtversicherung des anderen Pferdes, das geschlagen hat, dafür nicht auf? Ich seh da, ehrlich gesagt, keine Probleme.

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Kommentar von Baroque
15.10.2016, 22:23

Weil das Risiko möglicherweise mutwillig eingegangen wurde?

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Kommentar von Boxerfrau
16.10.2016, 11:24

dann wird die Versicherung aber an den jenigen gehen der das verursacht hat. dazu wäre halt auch interessant zu wissen ob die Besi des anderen Pferdes bei der Geschichte mit dabei war.

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Meines Wissens müsstest du dich an die Versicherung des anderen Pferdes wenden und nicht an deine RB. 

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Der Schaden muss von der Haftpflichtversicherung der RB getragen werden, wenn die RB Deinen Anweisungen zuwider gehandelt hat. In einem guten Vertrag ist immer aufgeführt, was die RB darf und was sie nicht darf. Desweiteren sollte drin stehen, dass Schäden am Pferd unter Obhut der RB von der RB oder deren Versicherung zu tragen sind. Es muss auch drin stehen, dass die RB haftpflichtversichert ist.  Deine Haftpflicht übernimmt ja auch die Schäden, die Dein Pferd an der RB anrichtet. Dafür sind Versicherungen da. Schau Dir Deinen Vertrag noch mal an, wenn Du das Gefühl hast, du hast die wichtigsten Dinge drin, such einen Anwalt auf. Eine weitere Möglichkeit ist, den Besitzer des tretenden Pferdes in die Pflicht zu nehmen, da ist sicherlich wesentlich einfacher. Und der Besitzer hat sicherlich auch keinen Grund, sich da quer zu stellen und das seiner Versicherung zu melden.


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Kommentar von Menuett
15.10.2016, 21:05

*kopfschüttel*

Auch wenn sie sich nicht an die Weisung gehalten hat - sie hat das Pferd nicht getreten und ist somit in keinem Fall haftbar zu machen.

Das mit den Weisungen ist auch so eine Sache - sie hat das Pferd an 2 Tagen in der Woche zur Verfügung und zahlt dafür.

Da muß sie sich an Weisungen so gar nicht halten...

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Kommentar von Apolon
16.10.2016, 16:54

Der Schaden muss von der Haftpflichtversicherung der RB getragen werden, wenn die RB Deinen Anweisungen zuwider gehandelt hat

Dieser Satz besagt mir, dass du keine Kenntnisse vom Versicherungsrecht hast.

Warum sollte die Haftpflicht der RB hier etwas zahlen, der Schaden wurde von dem fremden Pferd verursacht und somit muss der Tierhalter dieses Pferdes den Schaden ersetzen, bzw. dessen Tierhalterhaftpflicht.

Der weitere Kommentar hagelt nur so von unsinnigen Kommentaren, wie z.B.:

Desweiteren sollte drin stehen, dass Schäden am Pferd unter Obhut der RB von der RB oder deren Versicherung zu tragen sind.

Solch einen Vertrag unterschreibt kein klar denkender Mensch!

Eine weitere Möglichkeit ist, den Besitzer des tretenden Pferdes in die Pflicht zu nehmen,

Was hat ein Besitzer mit einem Pferd zu tun ?

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Sie machen Geschäfte mit einer Minderjährigen und stellen jetzt Schadensersatzforderungen? Nun, darin steckt ein Widerspruch oder?

Ich erkenne kein grob fahrlässiges Verhalten. Wäre die Minderjährige ein ausgebildeter Reiter mit Brief und Stempel, dann wäre das etwas anderes.

Hier wird mal wieder zum Anwalt geraten. Ich würde erst nachdenken. Anwälte verdienen daran, nur man so zur Info.

Vor Gericht wird das ohnehin abgewiesen.

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Kommentar von breathe97
16.10.2016, 10:09

Sie war volljährig. Ihre Mutter hat gezahlt. Also ich musste sehr viel Zeit für eine Dummheit investieren die sie veranstaltet hat. Ich kann mir über tausend euro auch nicht mal eben leisten. Und dann soll ich dafür aufkommen nur weil das mädchen nicht nachdenken kann und sich dann aus dem staub macht. Da finde ich habe ich vollstes recht dazu dass sie zu ihren fehlern steht und sich darum kümmert

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Kommentar von Boxerfrau
16.10.2016, 11:21

dafür muss man keine ausgebildete Reiterin sein um zu wissen dass solche Geschichten ins Auge gehen können. Aber das wird die Versicherung des anderen Pferdes schon versuchen Festzustellen. Denn die wollen den Schaden sicherlich nicht zahlen.

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Kommentar von dasadi
16.10.2016, 18:40

Ein RB-Vertrag muss bei Minderjährigen immer auch von den Eltern unterschrieben werden, das ist so vorgesehen. Und die treten dann selbst oder mit ihrer Versicherung ein.

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Geh mit RB~vertrag zum Anwalt

,die erstberatung ist oft sehr günstig, mache Rechtsschutz Versicherungen klären erstes schon telefonisch.

Viel Erfolg

P.s.

Ist das verursachende Pferd versichert?

DAS hat deine ja verletzt, nicht die RB...persönlich.

Ggf wird der schaden geteilt.

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Kommentar von breathe97
16.10.2016, 10:10

Ja verursachende Pferd müsste Versichert sein.  Leider hatte sie den Vertrag noch nicht unterschrieben..

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@breathe97,

zuerst mal sind Schäden die ein Tier verursacht über die Tierhalterhaftpflichtversicherung der Eigentümerin abgedeckt.

Der Tierhalter hat auch die Möglichkeit eine Krankenversicherung für sein Pferd abzuschließen.

So nun kommen wir mal zu dem Pferde-Unfall.

Sie ließ mein Pferd mit einem Fremden Pferd in der Halle laufen/wälzen und mein Pferd wurde getreten.

Wie darf man diesen Satz verstehen. 

Was hat denn deine Reitbeteiligung unternommen, dass es dazu kam?

Außerdem wo kam denn das fremde Pferd her?

Außerdem würde mich interessieren, was in dem Vertrag der Reitbeteiligung steht.

Ein Tierhalter hat außerdem die Verpflichtung zu prüfen, ob die Reitbeteiligung überhaupt reiten kann und auch die erforderliche Kenntnisse hat - bevor sie ein Pferd ihr anvertraut.

Ergänzend noch die letzte Frage: wie alt ist denn diese Reitbeteiligung überhaupt?

Gruß N.U.

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Kommentar von breathe97
16.10.2016, 14:01

Das Mädchen ist 18 Jahre alt und sagte mir sie reite schon seit mehreren Jahren. Bevor ich ihr überhaupt die alleinige Verantwortung übertrug gab es mehrere Proberitte in denen ich sah, dass sie mit meine, Pferd klar kommt. Ich habe sie als sehr Verantwortungsbewusst eingeschätzt. An dem besagten Tag war sie alleine im Stall und wollte das Pferd bewegen. Das wusste ich weil es ihr fester Reittag war. Nach dem Reiten kam sie und die Besitzerin des anderen Pferdes auf die Idee, beide pferde Zusammen in der Halle wälzen zu lassen. Unsere Halle ist nicht sehr groß daher gibt es nicht genug ausweichmöglichkeiten. Scheinbar kam es zu Futterneid etc und mein Pferd wurde getreten. Daraufhin wurde ich angerufen und mir der Vorfall mitgeteilt. Am Anfang habe ich noch gar nicht den Tierarzt gerufen da ich erstmal schauen wollte ob die Schwellung alleine weggeht. Das war nicht der Fall und so kam es dazu dass ich den Tierarzt gerufen habe. 

Daraufhin hat sich das Mädchen nicht mehr blicken lassen. 

Im Vertrag steht, den sie durch den Unfall nicht unterschrieben hatte, dass unser Pferd durch die Tierhaftpflicht abgesichert ist, das Mädchen selber durch ihre Unfallversicherung und das alles was sie auf eigene Faust unternimmt mit mir dem Besitzer abgeklärt werden muss.

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hast du für die reitbeteidigung einen vertrag gemacht in dem auch drinsteht das sie für  eventuell von ihr verursachten schäden oder bei unfällen haftet ? das wäre ganz wichtig - sonst hast du keinerlei rechte ihr die rechnung  aufs auge zu drücken, leider !

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Kommentar von Menuett
15.10.2016, 21:02

Sie hat überhaupt keinen Schaden verursacht. Sie würde nicht mal haften, wenn eine Haftung vereinbart wäre.

Sie hat das Pferd nicht getreten...

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was steht betr. Schadensersatzforderung im Vertrag ?

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Wer war denn beim Freilaufen lassen noch dabei? Die Besitzerin des anderen Pferdes? Wurde der Schaden bei der Versicherung des anderen Pferdes gemeldet?

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