Haftpflichversicherung. max. jährliche FAhrleistung überschritten?

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8 Antworten

Wenn der andere schuld ist, hat deine eigene Versicherung doch mit dem Unfall eh nix zu tun.

Es sei denn, es gäbe einen Forderungsausfall, weil der andere nicht oder nicht ausreichend versichert ist. Aber dafür bräuchtest du mindestens eine "Haftpflicht Plus", falls es bei deiner Versicherung so etwas gibt, oder eine Vollkasko.

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Die Vergünstigung wird aufgehoben & Du mußt die höhere Km-Kategorie nachzahlen, weil die Km Leistung überschritten wurde.

Ein Gutachter kann natürlich feststellen, wie viele Km gefahren wurden -- Du hast ja vor Beginn den Km Stand im Auto angeben müssen.

Je nach beruflicher Situation wie andere Arbeit z. B. auch Leiharbeit ist das ja keine böse Absicht, wenn man in 1 Jahr mal mehr km fährt, das sollte man aber nachmelden.

Je nach Km Kategorie sind das auch nur 2-stellige Beträge, die das ausmacht.

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Du mußt schnellstmöglichst nach Überschreiten der jährlichen Fahrleistung die Versicherung informieren! Diese wird anhand des km-Standes errechnen, wie hoch die tatsächliche Fahrleistung war und evtl. rückwirkend den Beitrag erhöhen! Bei dem Unfall bleibt Deine Versicherung unberücksichtigt, da den Schaden die gegnerische Versicherung zahlen muß! Erkundige Dich hier; denn es steht Dir auch ein Ausfall während der Reparaturzeit bzw. ein Leihwagen zu!

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... ja, natürlich, wenn es denn so vereinbart wurde. Ich höre von 2.000 bis 3.000 EUR (meist ein Jahresbeitrag).

Zu 2.

Dann darfst Du beim Gegner (bzw. seiner Versicherung) Deinen Schaden anmelden und bekommst ihn bei einem entsprechenden Gegenwert ersetzt.

Zu 3.

Nichts, was sollte denn Deine auch zahlen?

Frage doch einfach Deinen Berater, für den ist das doch Alltag. Auch meine Glaskugeln verstehen  nicht, warum der Dich so liegen läßt.

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Nein, Ärger bekommst du nicht. Die Versicherungen ändern dann die Laufleistung, was einen zukünftigen Mehrbeitrag bedeutet.

Wenn der Andere schuldig ist, geht das deine Versicherung nichts an. Wende dich an die Versicherung des Verursachers. Die bezahlt deinen gesamten Schaden, einschließlich Gutachter, Werkstatt und Rechtsanwalt.

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Wenn du die angegebene Fahrleistung erreicht hast, bist du verpflichtet, das deinem Versicherer mitzuteilen. Sonst ist das eine Obliegenheitsverletzung. Dafür könnte der Versicherer den Vertrag kündigen.

Bei einem Schaden dauert auf jeden Fall, die Regulierung länger.

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Kommentar von BenniXYZ
25.11.2016, 21:50

Stimmt natürlich nicht.

Man muß seinem Versicherer etwas mitteilen, wenn man danach gefragt wird. Und das ist bei der jährlichen Beitragsrechnung der Fall. Dort steht sinngemäß: Bitte teilen Sie uns Veränderungen mit. Wer schaut denn dauernd auf seine jährliche Fahrleistung? Jedoch ein mal jährlich sollte man es tun, wenn man danach gefragt wird.

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Kommentar von elmundoesloco
26.11.2016, 00:04

Selbst wenn es so wäre, würde der Versicherer eher pragmatisch handeln, den Beitrag entsprechend erhöhen und damit die jährliche Fahrleistung anpassen, sowie einen Beitrag nacherheben. Die wollen ja Geld verdienen und für Pillepalle wird kein Vertrag gekündigt. Nur wenn eine Versicherung für einen Schaden zahlen muss, neigt sie dazu eine Kündigung auszusprechen.

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Wenn der andere allein schuld ist, zahlt deine Versicherung gar nichts, das übernimmt alles die Haftpflicht des Verursachers.

Wenn DU einen Schaden verursachst, übernimmt den Schaden anderer deine Haftpflicht, deine Schäden würde die Vollkasko übernehmen - hast du keine, zahlst du als Verursacher deinen Schaden selber!

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Wenn der andere schuldig ist, zahlt deine Versicherung nichts und die gegnerische Versicherung deinen Schaden.

Es gibt Versicherungen die geben bei Überschreitung Vertragsstrafen und welche die dies nicht tun. Es muss aber deutlich überschritten werden. Wenn du 10.000 angibst und 11.000 gefahren bist wird da nichts passieren.

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