Frage von markross, 67

Haftpflicht Versicherung Haus?

Nach großem Wasserschaden im Haus (2 Wohnungen betroffen) habe ich durch Versicherung erfahren das ich unterversichert bin (50% zu wenig). Somit erhalte ich auch nur 50% des Schadens erstattet!!!! Vertrag habe ich mit einem Versicherungsvertreter der Versicherung gemacht, also bin ich falsch versichert worden/ beraten worden! Kann doch nicht sein das ich für die Dummheit des Versicherungsvertreters nun bestraft werde... Hätte das der Versicherung nicht gleich auffallen müssen?

Versicherung seit 2010

Antwort
von schleudermaxe, 25

... das kommt eben vor und der liebe Kunde hat nie Schuld. ... genau deshalb hat meine Versicherung schon vor Jahren umgestellt. Es gibt keine Summe mehr und gut ist. Es wird der Schaden geordnet und alle haben keinen Streß mehr. Da hat sich wohl einer nur wegen einiger Cent weniger Beitrag verzockt, oder?

Kommentar von markross ,

QUATSCH.....ich hätte auch mehr bezahlt......wird eh umgesetzt also betrifft nicht meinen geldbeutel....somit is deine aussage hier grad völliger käse.....ging nicht um die beitragshöhe....dachte es passt so...

Antwort
von DolphinPB, 24

Also, nach diversen Beiträgen wissen wir jetzt, es geht um die Gebäudeversicherung. Warum steht dann in der Frage Haftpflicht ?

Die Tarifierung bei Gebäudeversicherungen erfolgt i.d.R. entweder nur nach Qm Wohnfläche Und / oder nach Gebäude- und Ausstattungsmerkmalen (Anzahl Geschosse, Keller, Garagen, usw.).

Die meisten Tarife haben eine Versicherungssumme (entweder in Euro oder in RM1914), hier hätte das schon auffallen können. Manche Policen weisen keine Versicherungssumme aus, dann allerdings eine Gesmtwohnfläche, auch hier hätte das auffalenn müssen.

Für die Angaben im Antrag bist Du verantwortlich und müsstest nun ggf. nachweisen dass der Vertreter falsche Angaben gemacht hat, obwohl Du ihn die richtigen geliefert hast oder nachweisen dass der Vertreter irgendwelche Angaben gemacht hat ohne nach Deinen (richtigen) Angaben zu fragen.

Kommentar von markross ,

sorry falsch beschrieben von mir...

das nachzuweisen is sicher ein ding der unmöglichkeit....habe ihm damals die richtigen einzelheiten zu dem gebäude genannt und ihm auch eine aufstellung gemacht....warum und wieso er dann zu wenig angesetzt hat....kann ich nicht sagen....habe mich drauf verlassen das dies passt

Kommentar von DolphinPB ,

Was sagt denn der Mensch dazu ?

Kommentar von basiswissen ,

Besser nichts ;-)

Antwort
von basiswissen, 47

Als Antragsteller bist Du für die Angaben des Antrages verantwortlich. Auch hast Du die Möglichkeit mit der Zusendung des Vertrages alles zu kontrollieren und ggf. zu beanstanden. Wenn Du das nicht tust ist es Pech. Ausnahme wäre das Du in der Beratung die Angaben richtig gegeben hast, der Vertreter aber falsche Angaben aufgenommen hat. Das muesstest Du dann beweisen, z.B. mit dem Beratungsprotokoll oder durch Zeugen die anwesend waren.

Letztlich ist es immer in deiner Verantwortung....

Hättest Du einen Makler mit Maklervollmacht der in deinem Namen den Antrag gestellt hat dann muesste der nun nachweisen das er nicht verantwortlich ist und Du diese Angaben so gemacht hast.

Antwort
von suzisorglos, 67

Es ist natürlich ärgerlich, wenn im Schadenfall eine gravierende Unterversicherung festgestellt wird. Da hast Du "am falschen Ende" gespart.

Für die Richtigkeit der vereinbarten Versicherungssumme ist jedoch allein der Versicherungsnehmer verantwortlich. Du kannst nicht erwarten, dass der Versicherungsvertreter bei Dir eine Inventur durchführt und den Wert aller Deiner Sachen ermittelt. Er weiß nicht, was Du alles in den Schränken hast und welchen Wert diese Sachen verkörpern - das musst Du schon selbst ermitteln. Insofern ist hier nicht von einer falschen Beratung durch den Vertreter auszugehen.

Kommentar von markross ,

Geht um ein gesamtes Mehrfamilien Haus, er hat einfach nicht die quadratameter der 4 Wohnungen zusammen gerechnet weil dann wäre er nie bei der Hälfte der zu versicherten Summe rausgekommen

Kommentar von schleudermaxe ,

... aber ein Schreiber rechnet doch nicht, die Angaben kommen doch vom Kunden allein, oder?

Kommentar von markross ,

habe dem versicherungs typen ja auch alle angaben gegeben, er wusste 2010 wieviel wohneinheite und wie viel qm es sind

Kommentar von schleudermaxe ,

... und diese Angaben werden dann ja auch in einem Antrag notiert und vom Kunden unterzeichnet und somit kann, wenn denn alles richtig vorgenommen und geprüft wurde, sich ja nur die Versicherung bei der Dokumentation vertippt haben, oder? Viel Glück, hört sich doch gut an, oder?

Antwort
von kevin1905, 36

also bin ich falsch versichert worden/ beraten worden!

Nicht zwingend. Es kann auch sein, dass du beim Termin das ein oder andere einfach vergessen hast. Immer erst schauen ob man selbst alles richtig gemacht hat, bevor man andere angeht.

Hätte das der Versicherung nicht gleich auffallen müssen?

Wie denn? Wenn du in einer HRV die m² Anzahl angibst und nicht den Antrag kontrollierst, ob dieser korrekt angegeben wurde und alle Einschlüsse drin sind (Unterversicherungsverzicht u.a.) dann wird das schwierig. Grundlage HRV ist erstmal Versicherungssumme = Anzahl m² x 650,- €.

Es gibt doch sicher ein Beratungsprotokoll. Was steht denn dort drin?

Kommentar von markross ,

deine berechnung is ähnlich wie die von dem versicherungsvertreter.....370 qm x 650=240.500 euro

gutachter stellte aber ein wert des hauses über 450.000 euro fest somit ca 50% zu wenig

Kommentar von FreierBerater ,

Sorry, aber was hat denn nun eine Hausratversicherung mit der Gesamtwohnfläche der Immobilie zu tun??? Geht es in der Frage NICHT um eine Wohngebäudeversicherung?? Dann jedenfalls haben die 650 EUR/qm keine Bedeutung!!

Kommentar von markross ,

WOHNGEBÄUDE VERSICHERUNG

Kommentar von kevin1905 ,

WOHNGEBÄUDE VERSICHERUNG

Wir reden doch über eine Hausratversicherung und NICHT über eine Wohngebäudeversicherung....

oder hab ich irgendwas verpasst, als ich unterwegs war?

Kommentar von FreierBerater ,

"deine berechnung is ähnlich wie die von dem versicherungsvertreter.....370 qm x 650=240.500 euro

gutachter stellte aber ein wert des hauses über 450.000 euro fest somit ca 50% zu wenig"

WAS FÜR EIN BLÖDSINN!!!??? Die "650" sind Standard für die pauschale Berechnung einer Hausratpolice und haben mit der Fragestellung rein gar nichts zu tun.

Kommentar von markross ,

was is dann die pauschale die bei einer wohngebäude versicherung pro qm angesetzt wird???

Kommentar von FreierBerater ,

Bei zahllosen Versicherern ist es die WOHNFLÄCHE gemessen in QM!!!

Alternativ der Neubaupreis. Kubikmeter und Goldmark sind auch relevante Begriffe.

Kommentar von kevin1905 ,

RM1914

Kommentar von kevin1905 ,

deine berechnung is ähnlich wie die von dem versicherungsvertreter.....370 qm x 650=240.500 euro

Bin ich ja auch. Makler wohlgemerkt.

Antwort
von KlausM1966, 34

Wenn ich das richtig verstehe, geht es um eine Gebäudeversicherung!

Wie ist den beim Abschluss die Wertermittlung vorgenommen worden? Gibt es ein Beratungsprotokoll?

Ich sehe hier eigentlich gute Chancen bei einer Auseinandersetzung mit der Versicherung. Wahrscheinlich liegt hier tatsächlich ein Fehler des Vertreters vor. Man kann bei der Gebäudewertermittlung nicht einfach zwei Etagen übersehen oder sie flächenmäßig halbieren. Das muss selbst dem dümmsten Vertreter auffallen.

Anwaltliche Unterstützung holen.

Antwort
von FreierBerater, 30

Immerhin hast du 5 Jahre lang die Hälfte der Prämie eingespart! Was hat das mit Dummheit des Versicherungsvertreters zu tun!? Und wieso hätte das "der Versicherung" auffallen müssen? Die sehen doch höchstens deinen Antrag auf Versicherungsschutz, in Papierform oder elektronisch, und da stand 2010 exakt drauf, was du decken wolltest und wieviel Prämie du zu zahlen bereit warst.

Kommentar von markross ,

als versicherungsnehmer muss ich wissen ob ich rund um richtig versichert bin? dafür dachte ich bin ich bei dem versicherungs typen in guten händen....und er berät mich zu meiner immobilie richtig....vielleicht habe ich da zu viel vertrauen in den gesetzt....er wusst wie viel quadratmeter und hätte den richtige satz anwenden müssen....so seh ich das

Kommentar von FreierBerater ,

Tja, trau' schau wem!

Du erkennst gerade, was der Unterschied zwischen einem Vertreter und einem Makler im Versicherungswesen ist...

Kommentar von KlausM1966 ,

Na klar, dem Makler ist mehr an guter Beratung gelegen, als dem Vertreter. Letzterer verdient in der Regel auch Geld ohne Abschluss ;)

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