Haftet eine Privathaftpflichtversicherung auch bei Körperverletzung durch Minderjährigen?

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7 Antworten

Hallo, wenn ich das lese, dann sträuben sich bei mir dir Haare. Ich kenne mich zwar in solchen Fällen nicht aus, aber es darf doch nicht sein, dass dieser Junge ungeschoren davon kommt. Das war reine  Willkür, die doch bestraft werden muss. Außer Zeit und Geld für euch, ist euer Sohn der meist Leidtragende. Er muss das alles aushalten und weiß auch noch nicht, ob er jemals wieder so aussehen wir wie früher. Da würden bei mir auf keinen Fall Entschuldigungen reichen und ich würde alle Hebel in Bewegung setzen, dafür eine Entschädigung zu bekommen. Wie der Junge oder bzw. die Eltern das machen, dass sollte nicht euer Problem sein. Jedenfalls muss das empfindlich bestraft werden, sonst muss man sich nicht wundern, wenn die Brutalität bei Jugendlichen schon Überhand nimmt, was sich dann später leicht fortsetzen kann. Bestimmt sind die Eltern auch versichert und um das zu klären, wäre mir auch ein Anwalt nicht zu aufwendig.

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Wenn die Tat vorsätzlich begangen wurde (wonach es ja klingt) dann ist das selbstverständlich nicht über die Privathaftpflicht des Täters versichert. Schadenersatz steht euch natürlich trotzdem zu, müsste aber zur Not über eine Zivilklage erstritten werden.

Interessant wirds für den /die Täter auch, wenn die Krankenkasse nachfragt wie das Ganze passiert ist und wer Verursacher war. Bei der Notaufnahme wurde ja sicherlich irgendwo festgehalten, dass es eine Gewalttat war.

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Die Privathaftpflicht kann bei Vorsatz nicht leisten, das ist immer ausgeschlossen.

Es wird nur der Weg zur Anzeige bleiben. Ich würde hier direkt einen Rechtsanwalt beauftragen. Solch üble Typen sollten die Konsequenzen ihres Handelns dringend spüren müssen.

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Sämtliche Folgen des tätlichen Angriffs sind beim zuständigen Versorgungsamt geltend zu machen. Dafür ist es immer noch nicht zu spät!

Ich denke, dass eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt. Sollten nach einem fast halben Jahr immer noch Beschwerden wie Ängste und Schlafstörungen vorliegen,  wäre das gerechtfertigt.

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Hallo trinity0275,

nach deinen Informationen

Am Freitag dann bei Schulschluss wurde unserem Sohn von ihm Unbekannten Schülern der Schule der Weg nach draußen versperrt und er wurde in eine nicht mehr einsehbare Ecke der Schule getrieben. Es standen dann viele andere Jungs um ihn herum, einer hielt ihn von hinten fest (wovon natürlich jetzt niemand mehr was weiß) und bekam von dem Täter drei harte Schläge auf die Nase verpasst.

handelt es sich hier um Vorsatz und somit zahlt die Privathaftpflichtversicherung keinen CENT.

Bedeutet, du solltest hier einen Rechtsanwalt mit der Geschichte beauftragen, der sich mit Strafrecht auskennt.

Außerdem musst du der Krankenversicherung eine Schadensmeldung zukommen lassen, wo der Überfall, wenn möglich mit den Namen der Beteiligten beschrieben ist.

Gruß N.U.

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Die Privathaftpflicht des Täters oder seiner Eltern zahlt nicht bei dieser vorsätzlichen Straftat.

Deine Krankenversicherung zahlt nicht, weil dein Sohn weder krank ist, noch einen Unfall erlitten hat. Er ist das Opfer einer Straftat und alle Auslagen müssen von dem Täter bezahlt werden.

Nimm dir einen Rechtsanwalt. Ich vermute, die Situation überfordert dich. Die Entschuldigungen der Gegenseite ersetzen deine Kosten nicht.

Eine Anzeige wäre dringend notwendig, wenn du an mögliche Spätfolgen der Verletzung denkst.

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Wie ist das denn passiert?

Unfall oder böse Absicht?

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Kommentar von trinity0275
04.10.2016, 06:09

Die beiden Jungs hatten tags zuvor eine verbale Auseinandersetzung, die aber für beide eigentlich dann abgehakt war.

Am Freitag dann bei Schulschluss wurde unserem Sohn von ihm Unbekannten Schülern der Schule der Weg nach draußen versperrt und er wurde in eine nicht mehr einsehbare Ecke der Schule getrieben. Es standen dann viele andere Jungs um ihn herum, einer hielt ihn von hinten fest (wovon natürlich jetzt niemand mehr was weiß) und bekam von dem Täter drei harte Schläge auf die Nase verpasst.

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