Frage von Engelschen, 28

Haftbarkeit eines Schulvertrages mit 16 Jahren?

Hallo:) Folgende Situation: Mit 16 Jahren (1.8.2012)hab ich eine Ausbildung angefangen mit Schulvertrag (mit unterschrift der Erziehungsberechtigten). Bei dieser Ausbildung wurde ein Monatliches Schulgeld von 1xx euro verlangt. Am 28.2.2013 wurde die Ausbildung gekündigt da wurde mir das komplette Schulgeld was angefallen wäre dies sind 1.xxx euro. Mein erzeihungsberechtigter der zu dieser seit alle miene Gelder verwaltet und kontroliert hat hatte mit der schule in meinem Namen eine Ratenzahlung ausgemacht. Das hat gut geklappt aber ab dem 7.5.2013 wurde deise raten Zahlung nicht mehr beglichen. Aus keinem ersichtlichen Grund hat mein erziehungsberechtigter dies nicht mehr gemacht. Nun hab ich am 10.7.2015 ein Mahnbescheid und kurz darauf ein Vollstreungsbescheid bekommen. Habe dem aber wiedersprochen nun steht die Verhandlung bald an.

Meine frage ist es überhaupt rechtens das schulgeld was bezahlt werden würde in Rechung zu stellen bei einem Abbruch? Hafte ich als zu der Zeit Minderjährige für diese Vorderung?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Engelschen,

Schau mal bitte hier:
Recht Anwalt

Antwort
von franneck1989, 15

Der Vertrag wurde vermutlich auf deinen Namen mit Genehmigung deines Erziehungsberechtigten geschlossen. Daher wärst du für die daraus resultierenden Schulden grundsätzlich haftbar zu machen. Fraglich wäre dann nur die Höhe der Forderung. Dafür fehlen einige Infos. Grundsätzlich kann bei fristloser Kündigung auch Schadenersatz gefordert werden, allerdings beileibe nicht der volle Betrag für die Restlaufzeit (allgemein anerkannt sind max. 50%)

Antwort
von Georg63, 28

Zum einen ist die Höhe der Entschädigung fraglich, die die Schule fordern kann. sie muss sich anrechnen lassen, dass sie ja keine Leistungen mehr erbringen musste.

Dann ist die Frage, ob du als Minderjähriger überhaupt für so ein Dauerschuldverhältnis verantwortlich gemacht werden konntest. Die Ratenzahlung, die vermutlich ein Schuldanerkenntnis darstellt, kommte jedenfalls nicht rechtmäßig für dich  vereinbart werden, sondern nur für den Sorgeberechtigten, der unterzeichnet hat.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community