Haflinger geringe Tierarzt Kosten?

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11 Antworten

Nein, definitiv nicht.

Sicherlich gibt es Unterschiede darin, was welche Rasse an Krankheiten leichter oder weniger leicht bekommt.

Haflinger sind z.B. wie viele hier schon gesagt haben leichtfuttrig und anfällig für Stoffwechselekrankungen.

Pauschal kann man somit nicht sagen, die eine Rasse ist robuster als die andere. Das kommt auf äußere Umstände, wie auch das Pferd selbst als Individuum an.

Haflinger sind ursprünglich vor allem zur Fleichproduktion gezuchtet worden, weil sie eben schnell fett werden und die geeigneten Bedingungen haben. Das Ziel dieser Zucht war lediglich die Fleischproduktion, weswegen auf die Robustheit der Pferde nicht so geachtet wurde. Danach wurden sie eben als Arbeitstiere viel zusätzlich eingesetzt (werden trotzdem noch heute (teilweise indirekt) viel für die Fleischproduktion gezüchtet), trotzdem kann man im großen und ganzen auch von einer Fehlzucht und vor allem Überzüchtung sprechen und dann haben sie noch den Araber reingekreuzt um die Hafis als beliebte Reittiere zu verkaufen und das ist meiner Meinung nach keine geeignete “Mischung“. Hab selbst ne Edelbluthaflingerstute ... aber ich bin trotzdem begeistert von den Haflinger, weil sie eben auch super intelligent, neugierig und lernwillig sind (was man vermutlich aucch nicht verallgemeinern kann ;), toll sind sie trotzdem).

LG

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Nicht zwingend. Hafi´s sind normal schon robust, was aber nicht heißt, dass sie nie krank werden können. Abgesehen davon sind sie leichtfuttrig, was bei falscher/zu kohlehydrathaltiger Ernährung u.a. zu Hufrehe führen kann, da diese Rasse eigentlich als Saum- bzw. mittelschweres Zugpferd auf Almen gezüchtet wurde, da war halt nicht immer fett Klee etc. zum Abgrasen parat.

In meiner Jugend hatte ich ein Pflegepferd, auch ein Haflinger (meine erste große Liebe), der wurde leider nur 15 Jahre alt, weil er am Bornavirus erkrankte. Das und vieles mehr kann leider bei jedem noch so gesunden Pferd passieren, da gibt´s leider keine Garantie für.

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Das höre ich jetzt zum ersten mal und finde es totalen quatsch.
Es gibt wie bei uns Menschen auch bei den Tieren welche die sind anfälliger für Krankheiten und welche die sind weniger anfällig. Wobei auch die Haltung dabei eine sehr große Haltung spielt.
So sind z.b. Pferde die in 'watte' gepackt werden, 24 Stunden in der Box stehen und ständig nur Staub einatmen anfälliger für Krankheiten als Pferde die regelmäßig Weidegang haben oder sogar selbst entscheiden können ob sie rein oder raus gehen.
Was ich sicher weiß ist, das haflinger anfälliger für hufrehe sind. Wenn du die einmal hast geht sie nicht wieder, sie wird durch die richtige Pflege nur besser oder ggf schlechter. Und da warten dann auch hohe TA kosten.

Hoffe konnte dir ein wenig helfen.

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Es kommt immer auf die Haltung, die Fütterung, etc an. Bei Pferden ist es eigentlich wie bei Menschen. Man kann auch nicht alle über einen Kamm scheren.

Ein Haflinger kann sich auch mal so verletzten, dass er einen Tierarzt benötigt, das hat auch etwas mit Glück zu tun.

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Hallo,
natürlich gibt es unter Pferden auch anfälligere Rassen. Die sich schneller verletzen, krank werden etc.
Ich selbst (bin jetzt kein Experte und möchte mich auch nicht als einen ausgeben)
habe einen Haflinger und kann es nur bestätigen, dass diese sehr robust sind.
Es kommt aber natürlich immer auf die Haltung, Fütterung, Bewegung und so weiter an.
Vererbte Krankheiten und der gleichen kann es bei jedem Pferd geben!
Aber sonst im großen und ganzen machen Haflinger einfach Spaß!!!
:)

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Ähm aus eigener Erfahrung ein ganz klares, nein das ist nicht wahr. Von den Tierarztkosten die mein Haflinger bereits verschlungen hat könnte ich mir sicher schon ein kleinen Neuwagen kaufen.

Gernell kann man das nie von der Rasse abhängig machen, jedes Pferd ist unterschiedlich.

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Nö,bei meiner RB war der Tierarzt schon richtig oft(mit nicht gerade kleinen Beträgen!),weil er Hufprobleme hatte(mehrmals) . Haflinger kriegen auch ganz normale Impfungen,Wurmkuren,...

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Sehr rubust und meist falsch gehalten. Viele haben deshalb die Hufrehe.

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Nein, gerade Haflinger sind oft leichtfuttrig und damit anfällig für Krankheiten wie EMS, ECS und Diabetes.

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Quatsch. Ein Haflinger wird genauso oft oder so selten krank wie ein anderes Pferd. (ok, manche Rassen ausgenommen). Es hängt fast alles von der Haltung ab, von der Reiterei und auch vom Glück.

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Das kommt ganz allein auf das Pferd an, ist unabhängig von der Rasse und einzig und allein abhängig vom Individuum.

Außerdem kann man nicht voraussehen, was mal passiert. Kann sein, dass das Pferd durch ständiges Einpacken mal was an den Sehnen bekommt, kann aber genauso gut sein, dass es böse in ein Loch tritt auf der Weide und daher was an den Sehnen bekommt - genauso gilt das für alle möglichen anderen Krankheiten.

Auch kommt es auf die Aufzucht an, je gesünder die Aufzucht, desto gesünder das Pferd.

Die Gene sind auch nicht zu vernachlässigen - z.B. bei Westernpferden bzw. Quarter Horses wird oft Hufrollenentzündung und ähnliches vererbt, je nach Typ. Daher sollte man sich dann auch mal die Eltern angucken.

Und selbst wenn die Faktoren Gene + Aufzucht passen, heißt das nicht, dass das Pferd nie krank wird und dass kein Tierarzt gebraucht wird.

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