warum sagt man "hafen der ehe" -? würd mich mal total interessieren- lehnt sich diese aussagen an das sprichwort: EIN SCHIFF IST IM HAFEN SICHER; ABER DAFÜR WURDE ES NICHT GEBAUT
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2Antwort von
WOLF1961WOLF1961
Hier mal ein Tipp dazu:
http://www.deingedicht.de/Geschenke/(g005)Hafen%20der%20Ehe.htm
Auf flickr.com/photos/gasi/1590579605/ fand ich eine gute Antwort:
«Wer im Hafen der Ehe gelandet ist, sollte nie vergessen, dass die Heimat der Liebe das offene Meer ist»
— Ernst FerstlDie Sprache redet zwar vom Hafen der Ehe, aber damit soll hoffentlich nicht ausgedrückt sein, dass das Schiff dann auf ewig dort vertäut wird wie ein ehemaliger Hochseesegler, der fürderhin als schwimmendes Museum oder Restaurant dient. Fraglich ob ein Lebensstil der Liebe zuträglich ist, der nach der Hochglanz-Hochzeit alsbald die Einrichtung eines repräsentablen Eigenheims, das Aufziehen einer kleinen Kinderschar und jedes Jahr einige Kilo mehr auf den Hüften als gottgegeben vorsieht. Im Hafen mag die Ehe vielleicht geschlossen worden sein, dann aber, soll die Sache langfristig gelingen, geht es gemeinsam – und somit stärker als allein – wieder in die Stürme der Ozeane hinaus, geistig zumindest.
Die Kombination von Zweisamkeit und echtem Leben angesichts von Herausforderungen hält die Liebe lebendig, das furchtsam-staubfreie Heranzüchten einer Idylle dagegen lässt sie einschlafen. Wer eine Partnerschaft eingeht, sollte dies auch nicht nur als Möglichkeit sehen, an Land zu duschen und neue Wäsche zu fassen, ehe auf hoher See das einsame Abenteuer weitergeht, sondern als gute Chance, gemeinsam neue Ufer zu erreichen.
Gruß aus Hagen
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Siam1Siam1
Man läuft in den Hafen der Ehe ein, man heiratet. Dann muss man das Ruder fest in der Hand halten, wie ein Seemann darf man sich nicht vom richtigen Kurs abbringen lassen, man muss den Kurs halten.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1313291,00.html
Jedes Töpfchen find' sein Deckelchen, jeder Kater find’ die Katz, jedes Knöpfchen find’ sein Fleckelchen, jedes Mädel seinen Schatz."
Kommentar von
Siam1Siam1 Wenn jemand "Feuer fängt", "in den Hafen der Ehe einläuft" oder auch einmal "auf´s falsche Pferd setzt" bringen wir Dinge in einen neuen Bild-Zusammenhang. Diese bildhaften Übertragungen nennt man Metaphern. Sie schalten das Kino im Kopf unserer Leser ein und verleihen unseren Texten einen ganz besonderen "Anstrich". Je nach der Herkunft eines Sprachbilds wirken Texte mal dynamisch und voller Kraft, mal malerisch und bunt, oder angriffslustig.
Wenn wir Metaphern nutzen, sehen wir wie durch eine andere Brille. Wenn wir in den Hafen der Ehe einlaufen, sehen wir durch die Brille der Seefahrt. Wenn wir einen Aufstieg am Fuß des Berges beginnen, empfinden wir durch die Brille der menschlichen Anatomie (welcher Berg hat schon Füße und Hände). Und wenn wir wieder einmal "aus dem letzten Loch pfeifen", beschreiben wir unsere mangelnde sportliche Leistungsfähigkeit durch die Brille der Musik.
Diese unterschiedlichen Brillen nennen wir Wortwelten
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HusbandHusband
Wurde sicher von Frauen erfunden - nur diese wollen dass man(n) sich bindet.
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matrix2k9matrix2k9
Der Hafen der Ehe ist die Hölle. ROFL
Kommentar von
physicusphysicus Och, sach bloß!
Korrektur
http://www.deingedicht.de/Geschenke/(g005)Hafen%20der%20Ehe.htm. (Bitte den ganzen Link von http bis htm kopieren und in die Adresszeile kopieren) Ich werde hier noch verrückt mit den gekürzten Links oder das die hier falsch dargestellt werden. Danke für DH Geige