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Häufigkeit der Übernachtung eines Kindes bei getrennt lebenden Eltern?

gefragt von finkchen am 02.09.2007 um 14:59 Uhr

Bin getrennt lebend von meiner Ex-Partnerin. Wir haben ein gemeinsames kleines Kind. Leider haben wir immer wieder mal Streit bez. wie häufig der Kleine beim Vater (also ich) und bei der Mutter übernachten sollte. deshalb suchten wir eine Jugendamtsfrau auf zwecks Beratung. Bislang hatte ich den Jungen für 3 übernachtungen bei mir und das lief meines Erachtens wunderbar. dank dem Besuch der Beraterin habe ich den Jungen künftig nur noch für 2 übernachtungen. Ihre Argumentation: Es ist besser für das Kind, wenn es hauptsächlich bei einer Bezugsperson ist. Na prima - vielen Dank! Ich hab echt nen Hals jetzt. Was tun? Leider habe ich kein Sorgerecht.


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Blondi
beantwortet von Blondi am 2. September 2007 16:15
4x
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Hallo!Ich (Frau) hatte auch das alleinige Sorgerecht für meinen Sohn.Ich war und bin der Meinung,dass das Kind nicht unter der Trennung der Eltern leiden soll bzw.sollte. Ich habe mit meinem Ex-Mann ausgemacht, dass der Junge jedes 2. Wochenende bei ihm ist und dann außerdem jeden Mittwoch bei ihm schläft.Mein Sohn war bei der Trennung 9 und wir haben das alle zusammen besprochen.Dies ist nun 10 Jahre her und ich kann sagen,obwohl mein Ex mit mir kaum ein Wort spricht,dass wir die Zeit so gut überstanden haben.Ich habe nie gegen ihn gehetzt und umgekehrt war es genauso.Beide haben wir wieder neue Partner (ich bin seit 8 Jahren wieder verheiratet).Mein Ex war am Anfang sehr eifersüchtig,aber der Junge und ich haben ihm das Gefühl gegeben,dass er der Papa von ihm ist und auch bleibt.Ich habe meinen Sohn auch mit meinem Ex und dessen neuer Partnerin (wo ich ein gutes Verhältnis habe) in den Urlaub fahren lassen.Genauso ist mein Sohn jedes Jahr in die Ferien zu den Ex-Schwiegereltern gefahren. Das waren und bleiben seine Großeltern.Versuch mal deiner Ex -Partnerin die Beiträge zu zeigen,vielleicht könnt ihr Euch noch besser einigen. Du bist und bleibst der Papa. Du solltest aber nicht nur Rechte haben wollen,sondern auch Pflichten übernehmen.Das letztere hat meinem Ex-mann damals das Genick bei der Sorgerechtsfrage gebrochen. er wollte,dass der Junge fix und fertig (nach den Hausaufgaben) dann zu ihm kommt. gebe deiner Ex das gefühl,dass Du auch unangenehme Sachen übernehmen möchtest.Viel Glück!

Kommentar von finkchen am 16. September 2007 16:35

Ich danke euch allen, die hier geantwortet haben!


Lissa
beantwortet von Lissa am 2. September 2007 15:05
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Es kommt darauf an, was das Beste für das Kind ist.

Und bei einem bzw zwei wöchentlichen Wechseln kann es sein, dass es sich jedes Mal "wie im Urlaub" fühlt und nirgendwo so richtig zuhause.

Das ist auf Dauer auch nicht gut.

Vielleicht könnt ihr die fehlenden Übernachtungen ja mal mit einer ganzen Woche bei dir ausgleichen, falls die Mama mal alleine Urlaub machen will oder so.

Kommentar von Bergfeuer am 2. September 2007 15:14

Als Lückenfüller wäre der Mann dann wieder Recht? Warum geht das nicht gleich vernünftig?

Kommentar von Simple_avatar4smallLissa am 2. September 2007 15:23

Das kann man so und anders sehen. Aber am allerschlimmsten ist ein ewiger Streit der Eltern. Besser wäre es, eine vernünftige Lösung zu finden, mit der vor allem das Kind leben kann.


anonym
beantwortet von Bergfeuer am 2. September 2007 15:14
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Frauen sind in solchen Fällen oft gehässig und spielen ihre "Bezugsperson" aus, wenn es um ihr eigenes Ego geht. Man gönnt dem anderem ja nichts. Leiden muss das Kind und es gibt im Netz entsprechende Foren, wo Väter sich austauschen, die ihr Kind aufgrund des WILLENS der FRAU weniger oder oft sogar gar nicht mehr sehen können. Ich würde dir raten, dich an so ein Forum zu wenden.

Kommentar von Capuccino am 2. September 2007 15:39

Diese Antwort trieft leider vor bitterbösen Erfahrungen und Verallgemeinerung. Schade das soetwas gerne als Erfahrung weitergegeben wird und somit in denn Köpfen vorherrscht. Es mag vorkommen, ist aber nicht der Regelfall. Negative Dinge werden gerne öffentlich gemacht, positive Regelungen interessieren niemanden, ist nicht werbewirksam. Ein entsprechendes Forum ist bestimmt nicht falsch und kann sicherlich Hilfe bieten , aber bitte nicht alle Mütter ao abstempeln!!!


Novembermond
beantwortet von Novembermond am 2. September 2007 15:49
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Auf jeden Fall eine Regelmäßigkeit reinbekommen..wie z.B. jedes zweite Wochenende. Nur: da wo das Kind ist, sollte es nicht verwöhnt werden bzw. der andere Partner schlecht gemacht werden. Das Kind sollte nicht das Gefühl haben, das es alle zwei Wochen alles machen darf. Also in Sachen Erziehung sollte es möglichst gleich ablaufen...auf beiden Seiten. Wenn man das hinbekommt ist das wohl eine gute Sache. Ich kenne Kinder, die wohnen einen Monat bei der Mutter und einen Monat beim Vater. Die sind allerdings auch schon etwas älter. Meines Erachtens eine sehr komische Sache, aber die kommen wohl gut damit klar.


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