Frage von xxwww, 104

Hättet ihr lieber einen führer oder...?

Hättet ihr lieber einen führer/diktator (nicht an hitler denken) der im namen des volkes & des allgemeinwohls handelt

...oder politiker die ihr jedes mal wählen könnt bei denen ihr nicht sicher seid ob sie ihre versprechen halten und hinter wem sie stehen?

Antwort
von Darkmalvet, 82

Hallo xxwww

Solche Menschen handeln selten im Namen des Allgemeinwohls, meisten setzen sie das allgemein sogar für ganz egoistische Machtzwecke aufs Spiel oder schlimmer noch, sie halten ihr menschenverachtendes Handeln sogar für das Allgemeinwohl und denken ihre Verbrechen würden der Bevölkerung auch noch helfen.

Führer und andere Diktatoren haben bisher in der Geschichte nur Leid, Kriege und grausame Verbrechen an politischen Gegnern gebracht, also nein solche ein System möchte ich ganz sicher nicht haben.

LG

Darkmalvet

Antwort
von MrHilfestellung, 47

Ich hätte gern weder noch, aber wenn mich entscheiden müsste würde ich auf jeden Fall die repräsentative Demokrate wählen, da es so etwas wie Diktatoren, die im Allgemeinwohl aller handeln nicht gibt.

Antwort
von WalterE, 36

Ich glaube die Geschichte zeigt dass faschistische Diktaturen aber auch ähnliche andere Einparteiensysteme ziemlich schlecht funktionieren, auch wenn einige sich lange an der Macht halten können. Wo waren denn Spanien und Portugal in den 1970ern? So ziemlich am Ende ... Die Hauptprobleme scheinen eine mangelnde - ja auch nicht gewünschte - Begrenzung der macht zu sein und ein Mangel an jeglicher Kontrolle, die SS etwa konnte treiben was sie wollte aber auch manch NSDAP Parteifunktionär im Staatsapparat trieb was er wollte und die Bevölkerung war ihm völlig egal. Wie der Gauleiter in Breslau, der sich noch eine Startbahn bauen hat lassen und bequemer fliehen zu können. 

Antwort
von PatrickLassan, 23

Solch einen Menschen müsste man erst klonen, da es ihn von Natur aus nicht gibt.

Antwort
von DrDralle, 50

Kein Mensch handelt im Namen des Volkes & des Allgemeinwohls. Jeder ist vorerst auf sein eigenes Wohl bedacht.

Darum bedenke:

Windeln und Politiker gehören von Zeit zu Zeit ausgetauscht. Aus dem selben Grund.

Antwort
von voayager, 55

Ich möcht weder nen Diktator, noch eine solch nichtsnutzige Demokratie, wie sie hier besteht. Ein Modell etwa wie in Kuba wäre da schon eher interessant, das wäre dann eine Basis-Demokratie gepaart mit Räteherrschaft. All das sowie ggf. eine entsprechende Weiterentwicklung setzt aber einen hohen Reifegrad in der Bevölkerung voraus, was hierzulande z.Z. nicht gegeben ist. Und weil das so iss, macht es keinen Sinn zu sinnieren, weil Trämereien am Kamin nix mit der Wirklichkeit zu tun haben, sondern eher in Grimms Märchenbuch hineingehören. Jetzt, so wie die Verhältnisse sind, kann nicht viel mehr getan werden, als den Kapitalismus mit seinen Gebrechen zu kritisieren und wo es eben geht politisch aktiv dagegen vorzugehen, entsprechend der jeweiligen Machtverhältnisse. Dies heißt kleiner Widerstand - kleinere Aktionen, größerer Widerstand dann eben entsprechend mehr. Viel hängt davon ab, wie die Lohnabhängigen an ihren Arbeitsplätzen reagieren, wie reagieren sie auf ihre Gewerkschaften, wie werden und können sie die gestalten.

Und ja, im Moment steht die Entscheidung an, ob CETA kommt oder nicht auf der Agenda, alles andere ist im Moment dagegen bloßes Pille-Palle, weil fast schon nach den Sternen greifend.


Kommentar von Schestko ,

Stimmt, ich hatte ganz vergessen wie gut es den Menschen in Kuba doch geht.

Kommentar von voayager ,

schenk dir deine Ironie, denk lieber an die US-Blockade

Kommentar von vitus64 ,

"All das sowie ggf. eine entsprechende Weiterentwicklung setzt aber einen hohen Reifegrad in der Bevölkerung voraus, was hierzulande z.Z. nicht gegeben ist."
So ist es, und nicht nur hierzulande und zurzeit.

Die "Basisdemokratie" in Kuba möchte ich mal belegt haben. Für mich ist das eine Diktatur.

Wirtschaftlich ist das Land schon lange gescheitert. Nur noch Nord-Korea und Kuba halten am kommunistischen Wirtschaftssystem fest.

Kommentar von voayager ,

Tapferer Bundesbürger und Otto-Normalverbraucher in einem, man sieht wie du/ihr so viel Ahnung von der Welt hast7habt wie Blinde von Farben. Ich empfehle dir mal einen dsbzgl. Artiek lin der "jugenwelt" über Kuba zu lesen, erst in den letzten Tagen erschienen, also geh mal dort auf das Suchfeld, dann lies den Artikel.

die Basis-Demokratie existiert tatsächlich, während die Wirtschaft nicht gut dasteht. Das liegt z.T. an der US-Blckade, an fehlenden eigenen Bodenschätzen, es gibt dort nur Nickel, sowie hausgemachte Fehler, die sukzessive beseitigt werden sollen.

Kuba ist übrigens kein kommunistisches Land, auch wenn dies der Bundesbürger stets meint zu wissen. Tatsächlich gibt es sozialistische Länder und daz ugehören nicht nur Kuba und Nordkorea, sondern bedingt auch Laos und Vietnam.

Kommentar von PatrickLassan ,

Ein Modell etwa wie in Kuba wäre da schon eher interessant, das wäre dann eine Basis-Demokratie gepaart mit Räteherrschaft.

In welchem Paralleluniversum liegt denn dieses Kuba? In unserem Universum liegt es jedenfalls nicht.

Kommentar von voayager ,

find`s raus !

Antwort
von Schestko, 60

Ein Diktator kann nicht an das Allgemeinwohl denken, er muss sich auf die Erhaltung seiner Macht konzentrieren weil sich sonst die Demokratie durchsetzt. Und Grundrechte und Demokratie entsprechen dem Allgemeinwohl.

Kommentar von voayager ,

Schestko, hast du deine Weisheiten bzgl. der Demokratie, die angeblich dem Gemeinwohl diene aus einem Comicsheftchen herausgezogen? Mich deucht so.

Kommentar von Schestko ,

" Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen abgesehen von allen anderen, die bisher ausprobiert wurden." Winston Churchill. Keine andere Regierungsform garantiert so viel individuelle Freiheit wie die Demokratie.

Antwort
von kikoke, 74

Ich glaube nicht, dass ein einzelner einen Staat mit 80 Mio. Menschen gut führen kann. Auch ein König braucht viele Minister, Experten und Mitarbeiter. Und da macht es auch keinen großen Unterschied, ob die vom König ernannt oder vom Volk gewählt wurden.

Antwort
von Referendarwin, 39

Nichts geht über ne schöne Theokratie! Da weißte einfach, was du hast.

Antwort
von hutten52, 9

Die schlechteste Demokratie ist Klassen besser als die "beste" Diktatur. Ein Diktator, der dem Allgemeinwohl dient, edel, weise, gnädig und selbstlos, ist ein Hirngespinst. Absolute Macht korrumpiert absolut. Deswegen: Macht nur auf Zeit und nicht absolut.

Antwort
von Reanne, 42

Ich möche weder Erdogan noch Putin, sie handeln keineswegs zum Wohle ihrer Völker, sie sind machtbesessen und ihre Auslandskonten wachsen schnell an. DSa wähle ich doch lieber alle 4 Jahe die Volksvertreter und wenn sie nicht so toll arbeiten, bei der nächsten Wahl halt andere.

Kommentar von voayager ,

ach Gott wie wenig an Option

Kommentar von voayager ,

als wenn die hiesigen Politiker/innen mehr für das Volk tun würden, da lachen ja nicht nur die Hühner! Du bist schon ziemlich witzig - auf deine Weise.

Kommentar von Reanne ,

Wir wählen ja unsere Volksvertreter und zumindest entscheidet über Gesetze Änderungen die Mehrheit im Bundestag. Allen Recht zu tun, ist eine Kunst, die Niemand kann.

Antwort
von hndrk, 13

Eine Mischung aus "Meritokratie" und "Technokratie" wäre durchaus wünschenswert, wenn auch recht utopisch.

s. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrschaftsformen

Antwort
von Jerne79, 18

Suggestiver geht es nicht, oder?

Wer wirklich zum Wohl eines Volkes handelt, kann auch damit rechnen, gewählt zu werden, da muss niemand zum Diktator werden.

Antwort
von Linuxaffiner, 8

Heute braucht selbst eine UBahn keinen "Führer" mehr - wozu dann noch Staaten?

LA

Antwort
von Cocokiki3, 29

was neues ausprobieren kann man ja mal. also ich würde mich als führer anbieten, wüßte grad auch niemand geeigneteres.

Antwort
von hydrahydra, 40

Demokratie...

Kommentar von voayager ,

soll das jetzt der Scherz der Nacht sein?

Kommentar von hydrahydra ,

Ja, mecker mecker, Bonzen, Elite, Demokratur... alles schon gehört, langweilig...

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