Frage von warumeinfach, 47

Hätten wir heute mehr Wissen, wenn wir im Mittelalter auf das Wissen der Antike aufgebaut hätten und nicht erst in der Renaissance?

Ich hoffe ihr versteht was ich meine ...

Antwort
von Gummibusch, 31

Du meinst damit sicher die Entwicklungsunterbrechung der Menschheitsgeschichte durch den Untergang des römischen Reiches.

Es ist ziemlich sicher anzunehmen, daß wir heute weiter wären aber quantifizieren läßt sich das wohl kaum. 

Antwort
von Dahika, 24

Das nehme ich mal an. Aber es ist halt nicht passiert.

Man sagt übrigens, dass die Römer unmittelbar vor der Erfindung der Dampfmaschine standen, als sie dann allerdings untergingen und von den germanischen Horden ihrer Kultur beraubt wurden.

Aber wer weiß, wozu es gut ist. Die Technik  hat den Menschen jetzt an den Rand des Abgrundes geführt. Wenn das Mittelalter bereits die Erkenntnisse gehabt hätte, die den "Fortschritt" dann ermöglichten, wären wir jetzt ca 200 Jahre weiter. Vielleicht gäbe es uns dann aber nicht mehr.

Antwort
von voayager, 18

Möglich ist das ja schon, erst im Hochmittelalter waren die Menschen technisch so weit, wie die Römer einst, nur in Manchem dieser Zeit voraus.

Antwort
von Jerne79, 16

Es haben sich genug Dinge durchgehend von der Antike bis zur Neuzeit entwickelt, gerade was technische Dinge betrifft, gibt es nur wenige Brüche. Die Welt hat nicht 1000 Jahre lang den Atem angehalten, damit erst die Renaissance die Antike wieder aufgreift.

Dazu wurden im Mittelalter genau jene antiken Schriften, auf die sich dann die Renaissance beruft, abgeschrieben und so vervielfältigt.

Ohne die Entwicklungen im Mittelalter hätte es keine Renaissance gegeben. Es gibt keine Epochenwechsel mit Paukenschlägen, nur fließende Übergänge.


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