Hätte man ein besseres Finanzsystem erschaffen können als die wirtschaft die uns alle kaputt macht?
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Man "erschafft" ein Wirtschafts- und Finanzsystem nicht einfach. Das jeweilige System beruht zwar auf einer Grundidee aber es handelt sich immer auch um einen Entwicklungsprozess, der nicht automatisch so verläuft wie gewünscht oder geplant. Es bestehen gewisse Rahmenbedingungen die beispielsweise der Gesetzgeber vorgibt. Im Laufe der Zeit kommen neue Bestimmungen hinzu und alte werden verworfen.
Wir sind heute an einem Punkt angelangt an dem wir das bestehende System grundsätzlich hinterfragen müssen. Die Maxime, Kapitalismus, in welcher Form auch immer, und freie Märkte schaffen Wohlstand "für alle" gilt nicht mehr uneingeschränkt. Wir haben erkannt das der Wohlstand der einen zum großen Teil auf der Benachteiligung der anderen beruht. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung ob dieser Preis des Wohlstands angemessen und moralisch vertretbar ist. Es liegt also an uns etwas daran zu ändern oder weiterzumachen wie bisher.
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Hallo Manchester2011, die Wirtschaft und das Finanzsystem sind zwei verschiedene Dinge! Die Wirtschaft ist Gewerbe/Handel - das Finanzsystem ist ein Leistungen-Verwertungssystem. Das heisst: Geld ist nur etwas wert (ausser den Eigenwert - Papier, Metall+dessen Verarbeitung,Vertrieb), wenn es auch Waren/Leistungen dazu gibt. Diese Waren/Leistungen müßen aber erst erstellt werden und es muß eine Nachfrage bestehen, um dafür einen Wert zu definieren. Produkte beinhalten also eine Leistung. Aber, selbst das größte Produkt ist völlig wertlos, wenn es niemandem nützt und/oder niemand dieses haben will. Obwohl gewisse Leistungen zur Herstellung erbracht wurden. Im Gegensatz zu Cibags Meinung, wird ein Finanz- oder Wirtschaftssystem von Menschen erschaffen. Man muß unterscheiden zwischen dem globalen System der Finanzwelt oder dem nationalem, oder gar dem des eigenen Haushaltes. Es ist also kein EIN-System, sondern eine Vielzahl aus Finanzsystemen. Diese gliedern sich, im Verhältnis zur Größe an-und ineinander. Vom Einzelnen bis zum globalem Finanzsystem. Je größer das Fin-System nun wird, desso größer sind die Risiken, dass es Menschen gibt, welche aus Geld-/Machtgier dieses Fin-System missbrauchen um überhöhten Profit daraus zu ziehen. Es ist also der Mensch, welcher ein von ihm erschaffenes System zum Erfolg oder Scheitern bringen kann. Ob ein Fin-System gut oder schlecht ist, entscheidet er. Leider haben die Regierungen der großen wirtschafts-/finanzstarken Nationen, ihre nationalen und auch das globale Finanzsystem/e, in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark unkontrolliert gewähren lassen, auch zum größten Teil bewusst, denn sie haben davon sehr gut selbst profitiert. Das heisst, man gab den Banken/Börsen, Finanzjongleuren alle möglichen Freiheiten um ihre 'Finanz-ideen', egal wie gefährlich sie auch für das Gesamt-Fin-System waren, freien Lauf. Es wurden immer neuere und damit unkontrollierbare, schädliche Systeme in das Gesamtsystem eingbracht. Die Spekulationaktionen mit wertlosen Papieren sind nur ein Teil von Vielen! Selbst das beste/gesündeste System bricht irgendwann zusammen, wenn immer mehr Schädlinge es angreifen! Man kennt es vom eigenen Körper - was nützt gesundes Essen und Wille zum gesunden Leben, wenn ich
Rauche, Saufe, etc. Die Zutaten machen es. Das Wirtschaftssystem wiederum, ist relativ gut aufgestellt (zumindest in den großen Wirtschaftsnationen). In der Tat, es gäbe es viel weniger Probleme, wenn kein Geld, sondern nur Tauschhandel da wäre. Nur, dann gäbe es auch keine Kredite womit (fast alle) Hersteller überhaupt existent sein können, denn der aller größte Teil der Warenherstellung, wird erst mit Kredite ermöglicht. Während man früher (etwa bis zur Industriellisierung) nur für sich oder auch den regionalen Bereich Waren herstellte, sind die meisten heutige Waren weltweit im Vertrieb. Man mußte also zur Massenherstellung übergehen. Das hatte zurfolge, dass auch entsprechende Maschinen und Technik her mußte, also teure Anschaffungen für den Hersteller - Kredite. Selbst Hersteller die Gewinne einfahren und eventuell selbst die Herstellungskosten übernehmen könnten, sind mit kreditfinanzierter Herstellung besser beraten, denn sie sichern ihr Eigentum (Vermögen/Haus,etc.), da die Kredite auf Geschäftsvermögen erstellt werden und somit nur das Geschäftsvermögen 'haftet'. Es ist also eine sehr starke Zusammenhängikeit und somit Abhängigkeit der beiden Systeme vorhanden, welche viele dazu bewegt diese Beiden als Eins zu sehen. Nicht die Wirtschaft macht das Gesamtsystem kaputt, sondern nur das Fin-System, wenn es nicht ordentlich kontrolliert und für ALLE entsprechende Regularien gibt die ein geordnetes Gesamtsystem gewährleisten. Eins ist jedoch immer gesichert: Jeder noch so kleinste Schaden, welcher z.B. durch gerissene 'Finanz-Ganoven' im Finanzsystem eingebracht wurde/wird, bezahlt immer die Gemeinschaft also der Steuerzahler, egal im welchen Land er lebt. So gesehen gehen auch die Steuerzahlöer nie 'leer' aus ;-) -
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Es ist nicht DAS Finanzsystem, es gibt mehrere parallel.
Die Genossenschaftsbanken hatten in der Finanzkrise 2008/2009 die wenigsten Probleme. Die gehören den Genossen. Jeder hat eine Stimme. Keiner kann sich mit wesentlich mehr beteiligen als die anderen und von den Dividenden wird keiner reich. Von den Vorständen erwartet keiner Phantasie-Renditen und so können die auch nahe an der Realwirtschaft bleiben.
Wenn wir Marktwirtschaft hätten, wären die grossen Casinobanken pleite gegangen und wir hätten jetzt fast nur noch die genossenschaftlichen Banken.
Es gibt diverse Tauschringe, Nachbarschaftshilfe-Vereine, Regionalwährungen. Die durch diese laufenden Umsätze sind marginal, könnten aber rasant an Bedeutung gewinnen, wenn der Staat nicht versuchen würde mit einer wilden Folge an Rettungspaketen, Rettungsschirmen, RetteSichWerKann das Mehrheits-Finanz-System marktwirtschaftswidrig zu stützen.
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Eindeutig ja! Näheres darüber lässt sich nachlesen bei Hans Georg Schweppenhäuser: Das kranke Geld, Fischer TB.
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Antwort von ellspermann 22.09.20111 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Nein. Das Wirtschaftssystem "(soziale) Marktwirtschaft" (das ohne Finanz- oder Bankensystem nicht funktioniert) ist das beste, das wir haben. Es gab über Jahrzehnte einen Wettbewerb der Systeme Planwirtschaft gegen Marktwirtschaft. Einfach gesagt, hat die Marktwirtschaft "gewonnen", weil sie im Gegensatz zur Planwirtschaft der Natur des Menschen entspricht.
Der Mensch folgt dem Prinzip "größter Nutzen aus gegebenem Einsatz" oder "gegebener Nutzen mit geringstem Einsatz." Das nennt man das ökonomische Prinzip. Es gibt keinen Menschen, der ohne Eigennutz irgend etwas für andere zu tun bereit ist. Eigennutz kann auch das Vermeiden von Repressalien in der Gegenwart oder die Hoffnung auf ein gutes Leben nach dem Tod im Paradies sein. Die Marktwirtschaft lebt davon, dass sie den Menschen, die mehr leisten, ein "besseres" Leben ermöglicht. Der Staat nimmt sich davon einen Teil, um diejenigen zu unterstützen, die nicht für sich selbst sorgen können. Das führt zwangsläufig zu unterschiedlichen Lebensstandards. In der Planwirtschaft wird (wurde!) jedem ein gleich gutes Leben versprochen, das sich an seinen Bedürfnissen orientiert. Was der Einzelne (freiwillig) mehr leistet als er selbst braucht, kommt der Allgemeinheit und nicht ihm selbst zu Gute. Leistet er weniger, wird sein Lebensstandard von der Allgemeinheit garantiert. Das muss schief gehen, weil sofort das zweite ökonomische Prinzip greift: "gegebener Erfolg bei geringstem Einsatz." In der Marktwirtschaft kann jeder gut damit leben, dass ein Teil des persönlichen Wohlstandzuwachses an Bedürftige geht. Eigener Nutzen ist in diesem Fall das beruhigte Gewissen (der Stärkere hilft dem Schwächeren) und der soziale Frieden. Aufgabe des Staates ist es jetzt, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Leistungsträgern und den Unterstützten.
Das ist nicht einfach, aber immer noch besser als wenn keiner mehr arbeitet, weil er ja vom "Staat" unterstützt wird. Das Finanzsystem ist lebensnotwendig für die Marktwirtschaft, aber es muss reguliert werden, um die größten Verwerfungen zu vermeiden. Im Prinzip dient es aber ebenso der Marktwirtschaft wie alles andere.
"Wenn es mir persönlich besser geht, geht es auch der Gesellschaft besser."
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Ja. Vermutlich weisen die Lehren von Silvio Gesell den richtigen Weg. Doch da mit dem "umlaufgesichterten" (d.h.rostendem) Geld niemand dauerhaft Geld horten kann und man Geld, das man nicht braucht auch ohne Zinsen verleiht, hat das keine Lobby. Anarchismus, d.h. keine Herrschaft von Menschen über Menschen, ist denen suspekt, die gerne über andere herrschen wollen. Doch die vielen, die beherrscht werden, merken das meist gar nicht.
Zinsverbot und Jubeljahr bei den alten Hebräern wäre auch nicht verkehrt für unsere Zeit.
Kommentar von eurofuchs2eurofuchs2 23.09.2011In Ergänzung dazu empfehle ich auch gerne die Vorträge von Professor Bernd Senf, die sich schnell bei YouTube finden lassen.
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Man hätte das gift der welt namens "Geld" garnicht erst anschaffen sollen , sondern hätten beim tauschen bleiben sollen :)
Kommentar von PunkExpertPunkExpert 22.09.2011Genau. Für die Antwort gibt's einen gebrauchten Faustkeil. Oder magst du lieber einen angebissenen Apfel ?
Kommentar von ButzelbaerButzelbaer 22.09.2011ja voll geil und sinnvoll
auch gar nicht umständlich, nein kein bißchen
Kommentar von EichWolfEichWolf 23.09.2011Mich stört dabei nur, dass ich für ein paar Schuhe immer mehr Kartoffeln zahlen muss!
Kommentar von eurofuchs2eurofuchs2 23.09.2011Das kommt drauf an, auf welch großem Fuß man lebt.
Kommentar von SnanifoSnanifo 24.09.2011Und ob ich überhaupt Kartoffeln habe zum Zahlen!
Aber Spaß beiseite, aus dem Tauschsystem entwickelte sich das Geld! Und auch das Kapital. Also nochmals die selbe Kakophonie?!
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Hallo Snanifo, das Geld oder/und Kapital entwickelte sich NICHT aus dem Tauschhandel! Das Kapital war eh schon da, denn auch Waren sind Kapital. Das Geld entwickelte sich aus dem Werterhaltungs-und Mehrwertschöpfungs-Gedanken der Menschen. Heisst: Früher tauschte man ein Teil gegen das Andere, welches beide Tauscher für ebenwertig hielten. Beide waren zufrieden. Mit der Ausdehnung des Handelswesens erkannte man, dass der einfachen Tausch, nicht immer das 'Wahre' war. Ein aus der Ferne kommender Händler der, z.B. ein Ochsen tauschte gegen 5 Zentner Mehl, hatte es schwer dieses Mehl mit zurück zunehmen, in seine Heimat. Es dauerte Monate mitunter und die Transportwege waren alles andere als gut, von den Transportgeräten gar nicht zu reden. Auf dem WEege ging einiges verloren und/oder verdarb. Es musste also ein Mittel her, dass nicht verdarb und somit Wertbeständigkeit hat. Auch musste es etwas sein, das handlich, teil- und Wertdefinierbar ist ist. man experimentierte dann mit unterschiedlichsten Dingen, wie z.B. Muscheln, Perlen, etc. Bis die ersten Münzen ins Spiel kamen, dann die Geldscheine, etc... Die Ahängigkeit von einer Waren zum tauschen gegen etwas was man haben wollte war damit vorbei. Es war also die Notwendikeit der Flexibilität, welche die Menschheit zur Erfindung des Geldes zwang! Zudem kommt, dass tauschware damals stets mit Kosten verbunden waren, denn die erhaltene ware (Lebensmittel,Tiere,...) mußten meist gelagert und/oder gefüttert werden - also ein Verlust am Wert des Getauschtem! Auch kann man mit Geld etwas kaufen, ohne eine bestimmte ware dafür zuhaben. Das Kreditwesen ist erst mit dem Geld zustande gekommen.
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Vielleicht informierst Du Dich über die Wirtschaft. Denn nicht diese oder das Finanzsystem ist das Problem, sondern die Politiker sind es. Sie müssten für alles Rahmenbedingungen setzen, ansonsten sind es Nachtwächter wie Ferdinand Lassale es bereits vor über 100 Jahren feststellte. Leider haben wir seit Anfang der 90 Jahre größenwahnsinnige Poltiker, vollständig übergeschnappt, dafür jedoch absolut inkompetent in Sachfragen im Allgemeinen und in Wirtschafttsfragen im Besonderem.
Überlege nur selbst einmal, was hat man Dir in der Schule alles beigebracht und wieviel davon hast Du über die Wirtschaft und deren Funktionsweise erfahren? Das Schulsystem und seine Inhalte haben die Politiker sich seit Jahrzehnetn unter den Nagel gerissen und nicht wirklich etwas sehr gutes zuwege Gebracht.
Also nicht die Wirtschaft und das Finanzsystem macht uns kaputt, sondern intolerante, unwissende, unfähige und antidemokratische Dampfblasenplauderer in der Politik. Allen voran eine Merkel und Schäuble.
Flapsig sage ich immer: früher kamen die Bankräuber mit dem Auto und der Maschinenpistole zum Banküberfall. Dagegen hat man Maßnahmen ergriffen.
Heute kommen die Bankräuber (ja die gibt es tatsächlich noch) mit dem Notebook und der Kaffeetasse. Aber Maßnahmen hat man dagegen nicht ergriffen, vor allem haben die Gesetzesmacher dieses bisher noch gar nicht begriffen, daß die Bankräuber immer noch unter uns sind. Nicht unser Wirtschaftssystem ist am Ende, sondern unsere Politiker!
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Es wird wenig Zweck haben darüber nach zu sinnen, inwieweit am Anfang unserer Gesellschaftsformation eine Wahl bestand. In seiner Wechselseitigkeit zwischen Gesellschaft und Ökonomie stellte der Kapitalismus in seinen ersten Jahren einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Feudalismus dar. Er befreite den Gemeinen von der Leibeigenschaft, effektivierte verschiedenste Bereiche der Ökonomie und schuf die Basis für weitere gesellschaftliche Entwicklung.
Auch wenn es so manchen weh zu tun scheint, wir erleben es momentan, ist der Kapitalismus an Grenzen gestoßen, die sich auf "Ungereimtheiten" in den Entwicklungen zwischen gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungsstand zurückführen lassen. Träumereien wie der der "sozialen Marktwirtschaft" nach zu hängen heißt dabei lediglich Zusammenhänge zu verschleiern und Problemlösungen zu verschleppen.
Bezogen auf das Finanzsystem, Zusammenhänge zu Staat und Gesellschaft lassen sich seit ca. 90 Jahren nachlesen. Ist man bereit selbst zu denken, ist es nicht schwer Begriffe wie Imperialismus oder auch Finanzoligarchiezu verstehen; so manchen geht bezüglich dessen, was heutige Experten verbreiten, evtl. sogar ein Lichtlein auf.
MfG.
Kommentar von eurofuchs2eurofuchs2 23.09.2011Träumereien wie der der "sozialen Marktwirtschaft" nach zu hängen heißt dabei lediglich Zusammenhänge zu verschleiern und Problemlösungen zu verschleppen.
Kannst du das mal ein wenig ausführen?
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Wenn menschliche Gier nicht wäre... ;-(
Kommentar von ellspermann 23.09.2011... und genau um die geht es. Sie lässt sich nicht wegdiskutieren, weg operieren oder sonst wie leugnen. Das einzige was man damit machen kann, ist sie zu akzeptieren und zu kanalisieren. DAS ist die schwere Aufgabe des Staates und der Gesellschaft.
Kommentar von Berny2Berny2 23.09.2011... und niemand wird es schaffen...
Kommentar von ellspermann 23.09.2011... eben. Deshalb ist es ja auch so schwer. Aber noch weniger wird es gehen, den Egoismus (die Gier) abzuschaffen. Wir müssen damit leben und umgehen. Nicht ignorieren.
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nein!
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die Wirtschaft ist nicht gleich unserem Finanzsystem. Letzteres schreit förmlich nach "Mißbrauch" i.S. von Spekulationen. Ein weiteres Problem ist dieser "too big to fail"-Effekt, durch den deutsche Politiker erpresst werden, mehr Geld locker zu machen und es den Bänkern rektal einzuflößen.
Kommentar von MehrWissenMehrWissen 23.09.2011Finanzssystem(e) werden seit einem Jahrhundert durch von Politikern gesetzte Richtlinien namens Gesetzte gestaltet. Warum eigentlich wird speziell hier in Deutschland vergessen, dass noch vor rund 10 Jahren seitens unserer damaligen (und teilweise auch heute noch) Politiker Bankgröße geradezu "gesetzlich" vorgeschrieben werden sollte. Denken Sie an die von Politikern gegründeten und dann per Aufsichtsrat gelenkten Landesbanken. Insbesondere die setzten ein Größenwachstum an die vorderste Stelle ihres Tun's. Stichworte SachsenLB, WestLB. Ja, jetzt haben wir den Salat mit "too big to fail". Er wurde allerdings durch die Politiker selbst gezüchtet.
Ihre Wortwahl ist in den letzten Sätzen Ihrer Antwort ansonsten unangemessen und führt zu keiner Erhellung des Fragestellers.
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naja,diskrepanzen wird es immer geben,ich glaube ein utopia wird es in dem sinne nicht geben können,zumindest nicht so dass die ganze welt was davon haben wird
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Hätte man bessere Jahreszeiten erfinden können als diesen blöden Sommer-Winter-Zyklus, der uns durch Sonnenbrand und Grippe kaputt macht ?
Kommentar von Berny2Berny2 23.09.2011Jaaa, vor allem die SPD und die Atombombe... ;-((
Sie haben mit Ihrer Antwort den Nagel auf den Kopf getroffen. Schade, dass unsere Wirtschaftsgrundverfassung der Sozialen Marktwirtschaft nicht verstanden wird.
Sehr treffend Ihr letzter Satz. Da lässt der Säulenheilige der Ökonomen, Adam Smitz, grüßen, nicht wahr?
Ein geldliches Detail möchte ich zu Ihrer Antwort noch hinzufügen: etwas mehr als 50 Prozent der jährlichen Steuereinnahmen im Bundeshaushalt wird durch den Etat Soziales ausgegeben.
@MehrWissen
Es gibt in Kölle (KÖLN) die Familie Schmitz mit vielen Nachkommen aus der Römerzeit. Das hat aber mit Ökonomie wenig zu tun.
Aber der Begründer der Nationalökonomie war ein schottischer Moralphilosoph und Aufklärer (Achtung: kein Engländer!) und der hieß Adam Smith. Er soll von 1723 bis 1790 gelebt haben.
Sehr gute Antwort! - Da braucht's keine Ergänzung mehr.