n811e am 13.07.2009 um 9:51 Uhr
Rein hypothetisch gefragt:
Wenn es möglich wäre, dass Jemand alle schlechten Menschen tötet unabhängig davon ob sie im (Knast sitzen oder in der Politik oder in der Kirche) und nur noch die Guten übrig lässt, also nicht die, die offiziell als gut gelten sondern die, die wirklich gut sind. (WIE er es macht spielt keine Rolle.)
Na gut dann hätte man wahrscheinlich nur noch 50% der Menschheit aber wäre das für diesen noch lebenden Teil dann der Himmel auf Erden, oder würden die guten Menschen dann plötzlich auch schlechte Dinge tun und zu schlechten Menschen werden? Wenn nicht, würden die Kinder der Generation die nie was schlechtes erlebt haben und nur das gute kennen dann auch alle gut sein, weil sie ja kein schlechten Einfluss hatten? Oder hilft alles nichts und das schlechte steckt in uns allen und es wäre erst Eden, wenn alle Menschen weg sind?

Liebe/r n811e,
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Schöne Grüße
Paula vom gutefrage.net-Support
"oder würden die guten Menschen dann plötzlich auch schlechte Dinge tun und zu schlechten Menschen werden?"
Wenn der Teilsatz so gemeint ist, wie er dasteht, sind ja alle Menschen, die Schlechtes tun, schlechte Menschen. Da jeder Mensch auch mal etwas Schlechtes tut, wäre also jeder Mensch ein schlechter Mensch, womit 100% aller Menschen getötet werden müssten. Will man nicht, dass in dem Gedankenexperiment alle Menschen getötet würden, dann muss man zulassen, dass auch gute Menschen schlechte Dinge tun, und dennoch gute Menschen sind.

Das Problem der Antwort liegt schon in der Frage: Was ist gut/schlecht - wenn man die Dinge differenziert betrachtet. Hier auf GF kann man gut beobachten, wie unterschiedlich Bewertungen von unterschiedlichen Menschen ausfallen.
Denn das Paradies ging in dem Moment flöten, als wir einen freien Willen bekamen. In dem wir Meinungen selbst bilden konnten und selbstständig Entscheidungen treffen. Ein Bewusstsein, das uns die Fragen erlaubt: Wo komme ich (als Mensch)her? Wo gehe ich mal hin (nach dem Tod...). Das Paradies hätten wir nur, wenn wir instinktgesteuert lebten. Klar, wir würden uns zwar umbringen, aber nur um zu überleben, nicht aus niederen Beweggründen. Und vor allem: OHne Unrechtsbewusstsein

Es wird immer gute und schlechte Menschen geben. Wenn einer alle schlechten tötet, dann ist er selber ja auch schlecht. Also kann es nicht Eden sein. Zum Schluß wird immer ein schlechter übrig sein. Aber gut Frage. Regt zum Nachdenken an. d.h
n811e am 13. Juli 2009 14:02 ok aber wenn der sich danach selbst umbringt sind alle schlechten weg -^^-
Ich sage nur, Licht und Dunkelheit! Gut und Böse! Oben und Unten! Links und Rechts!
Die guten Menschen werden erst dann zu guten Menschen, wenn es Menschen gibt, die nicht so gut sind! Ansonsten könnte man ihr gutsein nicht mehr als gut, sondern als normal bezeichnen!

Das"Böse"wird immer da sein,es ist wie ein Fluch,ein "Böser Mensch"war auch irgend wann mal ein guter Mensch und aus einem bösen Menschen kann auch immer wieder ein guter werden;-)...solange es Macht,Geld,Gier und Hunger gibt,wird auch immer das Böse unter uns sein!

Das ist wie Unkraut bekämpfen - ein hoffnungsloses Unterfangen...:-(((
naja kommt drauf an wie man schlecht definiert. nicht jeder mensch, tötet/vergewaltigt/foltert und nicht jeder mensch betrügt und stielt etc