Frage von Biggi411, 91

Hätte ich ausziehen müssen,kann ich dagegen klagen?

wegen der Arbeit mussten wir umziehen...uns wurde von einem Bekannten eine Wohnung angeboten,die wir dankend annahmen...wir wohnten schon 15 Monate drin,als wir erfuhren das unser vermeidlicher,,Vermieter,,selbst nur Mieter war.Er hat ein Grundstück mit Haus gepachtet um Autohandel zu betreiben...das Haus hat er als Büroräume angegeben...vom Eigentümer hab ich dann erfahren das er uns die Wohnung nicht hätte vermieten dürfen....lange Rede kurzer sinn...wir mussten ausziehen...nun haben wir herausbekommen das jetzt Asylanten drin wohnen.....ich sollte noch erwähnen das die 2.Wohnung auch vermietet war...allerdings durch den Eigentümer.....ebenfalls als Büroräume angegeben.....

Antwort
von peterobm, 59

das hätte doch auffallen müssen; du wurdest getäuscht und hast zudem keinen gültigen Mietvertrag. Dein Bekannter hatte kein Recht dir die Wohnung zu vermieten. Du wohnst unrechtmässig dort.

Kommentar von anitari ,

Das der Bekannte nicht Eigentümer ist ändert nichts an der Wirksamkeit des Mietvertrages.

Antwort
von anitari, 13

Ihr hättet nicht ausziehen müssen. Das Euer Vermieter nicht Eigentümer ist spielt keine Rolle. Ihr hattet einen gültigen Mietvertrag.

Ist Euch dieser denn überhaupt gekündigt worden oder wurdet Ihr einfach nur aufgefordert auszuziehen?

Kommentar von henzy71 ,

IMHO hatten sie keinen gültigen Mietvertrag. Wenn ein Mieter sich als Eigentümer ausgibt dann kann der Mietvertrag nicht gültig sein. Ist aber eine Urkundenfälschung und das ist strafbar und kein Kavaliersdelikt. Den daraus entstandenen Schaden kann man zivilrechtlich einklagen.

Antwort
von henzy71, 33

Hattet ihr einen Mietvertrag? Natürlich wäre er nicht wirksam weil der Mieter die Wohnung nicht untervermieten durfte. Damit hättet ihr aber einen Beweis, der Urkundenfälschung - weil entweder gibt der Mieter sich als Eigentümer aus, oder er gibt an untervermieten zu dürfen.... Mündliche Absprachen kann der Mieter bei Gericht immer abstreiten, also da sehe ich eure Chancen leider tief-dunkel-schwarz. Der Eigentümer kann vermieten was er will, als was er will und an wen er will fürchte ich.

Aber du sagst ihr musstet wegen der Arbeit umziehen.... neue Arbeitsstelle? Falls ja und falls dadurch eine Arbeitslosigkeit beendet wurde, wäre das Amt sicherlich behilflich beim Umzug. Falls der Chef den Umzug verlangt hat, wäre es doch das mindeste bei der Wohnungssuche behilflich zu sein....

Gruß

Henzy

Kommentar von Biggi411 ,

Wir hatten einen Mietvertrag...er hat sich als Eigentümer vorgestellt,das er selbst nur Mieter war wussten wir nicht...und durch den erneuten Umzug hab ich meine Arbeit verloren,da ich krank wurde....

Kommentar von henzy71 ,

Damit greift dann doch, was ich schon geschrieben habe: der Mieter hat sich der Urkundenfälschung schuldig gemacht. Das ist kein Kavaliersdelikt!! Ich an deiner Stelle würde einen Anwalt aufsuchen um den aus der Urkundenfälschung hervorgegangen Schaden auf zivilrechtlichem Wege geltend zu machen. Ich glaube, da hast du ziemlich gute Karten.

Antwort
von maja11111, 52

natürlich musstest du ausziehen, du hattest keinen gültigen mietvertrag. an wen der eigentümer dann seine wohnungen und räume vermietet ist seine sache. warum also nicht an die stadt/gemeinde für flüchtlinge? die haben dann einen gültigen mietvertrag. was willst du nun klagen? du bist doch draußen und es ist nicht dein wohnraum.

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